Dubai Telegraph - Protest gegen Atomgeschäfte mit Russland: Greenpeace blockiert Frachter in Frankreich

EUR -
AED 4.220487
AFN 74.69934
ALL 91.571635
AMD 417.526622
ANG 2.057513
AOA 1054.978686
ARS 1740.466456
AUD 1.609769
AWG 2.068585
AZN 1.935003
BAM 1.957323
BBD 2.31411
BDT 140.979672
BGN 1.934634
BHD 0.433139
BIF 3450.899566
BMD 1.149214
BND 1.46534
BOB 11.282826
BRL 5.890067
BSD 1.148999
BTN 110.027072
BWP 15.593198
BYN 3.464195
BYR 22524.594516
BZD 2.310808
CAD 1.609246
CDF 2655.833757
CHF 0.943579
CLF 0.027783
CLP 1096.919015
CNY 7.697033
CNH 7.690805
COP 3653.075513
CRC 514.002093
CUC 1.149214
CUP 30.454171
CVE 110.350845
CZK 24.3523
DJF 204.600054
DKK 7.475396
DOP 67.792738
DZD 153.703716
EGP 59.669371
ERN 17.23821
ETB 187.628578
FJD 2.571595
FKP 0.858074
GBP 0.85786
GEL 2.990678
GGP 0.858074
GHS 13.224345
GIP 0.858074
GMD 84.457121
GNF 10099.856963
GTQ 8.768822
GYD 240.338011
HKD 9.016084
HNL 30.842994
HRK 7.536312
HTG 150.166819
HUF 362.348305
IDR 20536.224443
ILS 3.459657
IMP 0.858074
INR 110.100849
IQD 1505.170915
IRR 1579709.57286
ISK 138.916969
JEP 0.858074
JMD 181.080868
JOD 0.814784
JPY 180.660468
KES 148.777536
KGS 100.498186
KHR 4655.642011
KMF 491.863359
KPW 1034.292971
KRW 1576.445579
KWD 0.354705
KYD 0.957449
KZT 515.503267
LAK 25738.134401
LBP 102888.387419
LKR 379.785446
LRD 198.76549
LSL 18.695143
LTL 3.39333
LVL 0.695148
LYD 7.318693
MAD 10.949418
MDL 20.180787
MGA 5014.923069
MKD 61.567895
MMK 2412.915806
MNT 4132.51277
MOP 9.284663
MRU 46.176922
MUR 54.771378
MVR 17.755189
MWK 1992.258502
MXN 19.756741
MYR 4.686268
MZN 73.446409
NAD 18.695143
NGN 1528.90774
NIO 42.282893
NOK 10.813046
NPR 176.043715
NZD 2.003252
OMR 0.441879
PAB 1.148899
PEN 3.878517
PGK 5.116981
PHP 72.166613
PKR 318.401093
PLN 4.353688
PYG 6838.319721
QAR 4.199567
RON 5.264202
RSD 117.400274
RUB 96.561836
RWF 1690.122147
SAR 4.315492
SBD 9.1943
SCR 15.930966
SDG 691.250744
SEK 11.273864
SGD 1.464937
SHP 0.859065
SLE 28.328644
SLL 24098.433767
SOS 656.613655
SRD 43.607498
STD 23786.409669
STN 24.519181
SVC 10.05282
SYP 14942.080797
SZL 18.692623
THB 38.188185
TJS 10.599091
TMT 4.033741
TND 3.383032
TOP 2.767031
TRY 56.080606
TTD 7.807107
TWD 36.448478
TZS 3033.922687
UAH 51.436814
UGX 4515.532406
USD 1.149214
UYU 46.165914
UZS 13591.573267
VES 973.941748
VND 29905.421469
VUV 135.513656
WST 3.160669
XAF 655.957
XAG 0.017222
XAU 0.000263
XCD 3.105808
XCG 2.07072
XDR 0.812554
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 271.846914
ZAR 18.681105
ZMK 10344.331158
ZMW 22.433549
ZWL 370.046441
SSP 6564.326455
MXV 2.239437
  • DAX

    242.6200

    25546.68

    +0.95%

  • TecDAX

    52.8800

    4001.53

    +1.32%

  • MDAX

    150.2000

    31234.17

    +0.48%

  • Euro STOXX 50

    63.3500

    6299.55

    +1.01%

  • SDAX

    110.3300

    18216.88

    +0.61%

  • Goldpreis

    -46.7000

    4378.2

    -1.07%

  • EUR/USD

    -0.0018

    1.1472

    -0.16%

Protest gegen Atomgeschäfte mit Russland: Greenpeace blockiert Frachter in Frankreich
Protest gegen Atomgeschäfte mit Russland: Greenpeace blockiert Frachter in Frankreich / Foto: Handout - GREENPEACE/AFP

Protest gegen Atomgeschäfte mit Russland: Greenpeace blockiert Frachter in Frankreich

Bei einer Protestaktion gegen französische Atomgeschäfte mit Russland sind vier Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace in Frankreich in Polizeigewahrsam genommen worden. Wie die Staatsanwaltschaft Dünkirchen am Montag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte, handelt es sich bei den Aktivisten um drei Frauen und einen Mann aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Die Behörden leiteten demnach ein Ermittlungsverfahren ein.

Textgröße:

Etwa 20 Greenpeace-Aktivisten hatten in der Nacht zu Montag den Frachter "Mikhail Dudin" in einer Schleuse am Hafen von Dünkirchen blockiert, um gegen die anhaltenden Geschäftsbeziehungen zwischen dem französischen Energieunternehmen EDF und dem russischen Unternehmen Rosatom zu protestieren. Die Blockade des Frachters war nach Angaben der Polizei am Vormittag beendet worden. Die Aktivisten hätten sich unerlaubt in eine Sperrzone begeben, hieß es.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft leiteten die Behörden ein Ermittlungsverfahren wegen "Behinderung der Arbeitsfreiheit" ein, die mit einer einjährigen Freiheitsstrafe und einer Geldstrafe von 15.000 Euro geahndet werden kann.

Nach Angaben von Greenpeace hat der Frachter seit Beginn des Ukraine-Kriegs häufig angereichertes oder natürliches Uran aus Russland nach Frankreich gebracht. "Uran: EDF liebt Putin", stand auf einem Banner, das an der Schleuse angebracht war.

Mehrere Aktivisten hatten sich am Eingang zur Schleuse festgekettet, andere waren mit Kajaks auf dem Wasser. "Stoppt toxische Verträge" und "Solidarität mit Ukrainern" stand auf Transparenten. "Der Handel, der indirekt Putins Krieg mitfinanziert, muss aufhören", betonte Pauline Boyer von Greenpeace Frankreich. Sie prangerte die "fehlende Transparenz" bei der Zusammenarbeit mit Rosatom an, die von den internationalen Sanktionen ausgenommen ist.

Die von AFP auf Global Fishing Watch eingesehenen Navigationsdaten des Frachters zeigen, dass er seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs mehr als 20 Hin- und Rückfahrten zwischen Dünkirchen und russischen Häfen unternommen hat. Das Frachtschiff "Mikhail Dudin" fährt unter der Flagge von Panama und gehört einem in Hongkong registrierten Unternehmen.

Im Jahr 2025 hat Frankreich nach Angaben der Zollbehörden mindestens 112 Tonnen angereichertes Uran aus Russland importiert. Dies entspricht etwa einem Viertel des gesamten Imports.

Greenpeace wirft Frankreich vor, die russische Wirtschaft "und damit auch ihre Kriegsmaschinerie" zu unterstützen. Nach Angaben der Organisation wird etwa im sibirischen Sewersk Uran aus benutzten Brennelementen erneut angereichert. Bei wiederangereichertem Uran sei Frankreich "zu 100 Prozent von Russland abhängig", heißt es in einem kürzlich veröffentlichten Greenpeace-Bericht.

Zudem importiere Frankreich natürliches Uran aus den ehemaligen Sowjetrepubliken Kasachstan und Usbekistan. Im vergangenen Jahr stammte etwa die Hälfte der französischen Uran-Importe aus diesen beiden Ländern. Ein Großteil davon wird nach Angaben von Greenpeace mit Hilfe des russischen Atomkonzerns Rosatom über russisches Staatsgebiet transportiert.

Frankreich braucht Uran für seine 57 Atomreaktoren. Diese liefern etwa 70 Prozent des Stroms in Frankreich. Die französische Regierung plant den Bau von insgesamt 14 neuen Atomreaktoren.

F.Chaudhary--DT