Dubai Telegraph - Zahl der Binnenvertriebenen weltweit erreicht mit 83 Millionen neuen Höchstwert

EUR -
AED 4.244974
AFN 72.820821
ALL 95.679468
AMD 435.069847
ANG 2.069125
AOA 1059.943556
ARS 1608.41038
AUD 1.649033
AWG 2.083477
AZN 1.960828
BAM 1.950286
BBD 2.324029
BDT 141.589657
BGN 1.975759
BHD 0.435868
BIF 3415.542608
BMD 1.155882
BND 1.475727
BOB 7.973455
BRL 6.141665
BSD 1.153937
BTN 107.875982
BWP 15.734511
BYN 3.500901
BYR 22655.282549
BZD 2.320738
CAD 1.585043
CDF 2629.631372
CHF 0.910875
CLF 0.027167
CLP 1072.7165
CNY 7.959867
CNH 7.977497
COP 4241.407488
CRC 538.976054
CUC 1.155882
CUP 30.630867
CVE 109.954107
CZK 24.487528
DJF 205.479011
DKK 7.47136
DOP 68.496328
DZD 152.86307
EGP 59.999466
ERN 17.338226
ETB 181.855905
FJD 2.559642
FKP 0.866441
GBP 0.867079
GEL 3.138222
GGP 0.866441
GHS 12.578435
GIP 0.866441
GMD 84.954116
GNF 10114.40169
GTQ 8.839008
GYD 241.417396
HKD 9.05505
HNL 30.542641
HRK 7.533347
HTG 151.38197
HUF 393.178948
IDR 19599.362345
ILS 3.593781
IMP 0.866441
INR 108.66508
IQD 1511.625902
IRR 1520706.944273
ISK 143.64086
JEP 0.866441
JMD 181.287413
JOD 0.819536
JPY 183.919854
KES 149.487327
KGS 101.07943
KHR 4610.962577
KMF 493.56122
KPW 1040.327809
KRW 1739.960935
KWD 0.354359
KYD 0.961581
KZT 554.761421
LAK 24778.937947
LBP 103341.603261
LKR 359.962213
LRD 211.16294
LSL 19.465661
LTL 3.413019
LVL 0.699181
LYD 7.387113
MAD 10.782612
MDL 20.095181
MGA 4811.395855
MKD 61.466205
MMK 2425.983079
MNT 4124.393548
MOP 9.314164
MRU 46.190397
MUR 53.760182
MVR 17.870088
MWK 2000.942367
MXN 20.733739
MYR 4.552987
MZN 73.846768
NAD 19.465661
NGN 1567.66451
NIO 42.459945
NOK 11.070054
NPR 172.601971
NZD 1.98137
OMR 0.444436
PAB 1.153937
PEN 3.98942
PGK 4.980917
PHP 69.526124
PKR 322.168873
PLN 4.275387
PYG 7536.690129
QAR 4.219569
RON 5.087616
RSD 117.118848
RUB 96.006653
RWF 1678.952788
SAR 4.339939
SBD 9.306767
SCR 15.832933
SDG 694.685214
SEK 10.812147
SGD 1.481684
SHP 0.867211
SLE 28.405845
SLL 24238.275136
SOS 659.435457
SRD 43.331121
STD 23924.418772
STN 24.430922
SVC 10.096452
SYP 127.969146
SZL 19.471943
THB 38.037761
TJS 11.083163
TMT 4.057145
TND 3.407964
TOP 2.783085
TRY 51.2244
TTD 7.828864
TWD 37.030636
TZS 3000.117216
UAH 50.55027
UGX 4361.667455
USD 1.155882
UYU 46.498526
UZS 14068.222325
VES 525.568607
VND 30413.56094
VUV 137.376492
WST 3.153027
XAF 654.107521
XAG 0.017125
XAU 0.00026
XCD 3.123828
XCG 2.07962
XDR 0.8135
XOF 654.107521
XPF 119.331742
YER 275.797228
ZAR 19.734312
ZMK 10404.320537
ZMW 22.530296
ZWL 372.193456
  • EUR/USD

    -0.0025

    1.155

    -0.22%

  • Goldpreis

    -198.9000

    4376

    -4.55%

  • Euro STOXX 50

    -112.5500

    5501.28

    -2.05%

  • TecDAX

    -51.3100

    3420.18

    -1.5%

  • MDAX

    -626.8200

    27796.28

    -2.26%

  • DAX

    -459.4100

    22380.19

    -2.05%

  • SDAX

    -179.9200

    16197.98

    -1.11%

Zahl der Binnenvertriebenen weltweit erreicht mit 83 Millionen neuen Höchstwert
Zahl der Binnenvertriebenen weltweit erreicht mit 83 Millionen neuen Höchstwert / Foto: Bashar TALEB - AFP/Archiv

Zahl der Binnenvertriebenen weltweit erreicht mit 83 Millionen neuen Höchstwert

Bewaffnete Konflikte, Naturkatastrophen und die Verschärfung des Klimawandels haben im vergangenen Jahr nach Angaben zweier Nichtregierungsorganisationen die Zahl der Binnenvertriebenen auf einen neuen Rekordstand ansteigen lassen. Im Jahr 2024 seien 83,4 Millionen Menschen in ihrem eigenen Land auf der Flucht gewesen, hieß es in einem am Dienstag veröffentlichten gemeinsamen Bericht der Organisation Internal Displacement Monitoring Centre (IDMC) und des Norwegischen Flüchtlingsrats (NRC).

Textgröße:

Die Zahl der Binnenflüchtlinge weltweit entspricht damit in etwa der Bevölkerungzahl Deutschlands. Der beispiellose Anstieg wurde laut den NGOs vor allem durch die Konflikte im Sudan und im Gazastreifen und riesige Wirbelstürme in den USA verursacht. Dem Bericht zufolge erhöhte sich die Zahl der Binnenvertriebenen weltweit innerhalb von sechs Jahren um 50 Prozent. Ende 2023 hatte die Zahl demnach bei 75,9 Millionen gelegen.

Die NGOs betonten in ihrem Bericht, dass fast 73,5 Millionen Menschen und damit 90 Prozent der Binnenvertriebenen weltweit durch Konflikte und Gewalt vertrieben worden seien. Dies entspricht demnach einem Anstieg von 80 Prozent seit 2018. Allein im Bürgerkriegsland Sudan lebten dem Bericht zufolge 11,6 Millionen Binnenvertriebene - so viele wie noch nie in einem einzigen Land.

Bei rund zehn Millionen Menschen seien zudem Naturkatastrophen der Fluchtgrund gewesen - das seien mehr als doppelt so viele wie noch vor fünf Jahren. Rund 99,5 Prozent aller katastrophenbedingten Binnenfluchtbewegungen im vergangenen Jahr waren dem Bericht zufolge auf wetterbedingte Ereignisse zurückzuführen, viele von ihnen aufgrund des sich verschärfenden Klimawandels.

Allein in den USA, wo riesige Wirbelstürme wie "Helene" und "Milton" über das Land fegten, wurden elf Millionen Menschen aufgrund von Naturkatastrophen vertrieben. Sie machten damit fast ein Viertel der weltweiten Zahl aus, wie es in dem Bericht weiter hieß.

Die Leiterin von IDMC, Alexandra Bilak, sprach von einem "Zusammentreffen von Konflikten, Armut und Klima, das die Schwächsten am härtesten trifft". Oft seien die Ursachen und Auswirkungen von Vertreibung miteinander "verwoben, was die Krisen noch komplexer macht und die Not der Vertriebenen noch ausweitet", hieß es in dem Bericht.

Das IDMC war 1998 vom Norwegischen Flüchtlingsrat gegründet worden. Die diesjährigen Zahlen müssten "ein Weckruf für die weltweite Solidarität sein", sagte der Leiter des Flüchtlingsrats, Jan Egeland. "Jedes Mal, wenn die Mittel für humanitäre Hilfe gekürzt werden, verliert ein weiterer Vertriebener den Zugang zu Nahrung, Medizin, Sicherheit und Hoffnung", sagte er. Der Mangel an Fortschritten bei der Eindämmung der weltweiten Binnenvertreibung sei "sowohl ein politisches Versagen als auch ein moralischer Makel für die Menschheit".

G.Koya--DT