Dubai Telegraph - Atommüllendlager in Schacht Konrad wird rund 0,7 Milliarden Euro teurer als geplant

EUR -
AED 4.182424
AFN 71.747202
ALL 94.274446
AMD 418.606876
ANG 2.038998
AOA 1044.323919
ARS 1684.21044
AUD 1.652521
AWG 2.051351
AZN 1.936967
BAM 1.955841
BBD 2.297098
BDT 140.28292
BGN 1.925657
BHD 0.430009
BIF 3387.18128
BMD 1.138849
BND 1.475666
BOB 7.881095
BRL 5.889671
BSD 1.140554
BTN 107.048758
BWP 15.499731
BYN 3.307841
BYR 22321.434635
BZD 2.293798
CAD 1.615873
CDF 2582.337129
CHF 0.922034
CLF 0.026693
CLP 1050.57616
CNY 7.742064
CNH 7.742708
COP 3922.764367
CRC 517.810779
CUC 1.138849
CUP 30.179491
CVE 110.266327
CZK 24.264301
DJF 203.098686
DKK 7.473905
DOP 67.011395
DZD 152.03283
EGP 56.438155
ERN 17.082731
ETB 183.876364
FJD 2.580748
FKP 0.862882
GBP 0.862456
GEL 3.012228
GGP 0.862882
GHS 12.859268
GIP 0.862882
GMD 83.135615
GNF 9993.16414
GTQ 8.701143
GYD 238.684968
HKD 8.931022
HNL 30.516305
HRK 7.533481
HTG 149.053941
HUF 353.741778
IDR 20321.616308
ILS 3.418881
IMP 0.862882
INR 107.457555
IQD 1494.031099
IRR 1566201.682791
ISK 143.995737
JEP 0.862882
JMD 179.627682
JOD 0.807477
JPY 184.246386
KES 147.458617
KGS 99.592816
KHR 4577.813912
KMF 494.260225
KPW 1024.964234
KRW 1757.835106
KWD 0.352599
KYD 0.950416
KZT 553.369089
LAK 25033.41118
LBP 102133.868024
LKR 383.366297
LRD 207.743412
LSL 18.747308
LTL 3.362725
LVL 0.688878
LYD 7.321313
MAD 10.694429
MDL 20.221332
MGA 4824.227501
MKD 61.640342
MMK 2390.740475
MNT 4076.66141
MOP 9.212892
MRU 45.516947
MUR 54.072666
MVR 17.595216
MWK 1977.693264
MXN 19.930496
MYR 4.623827
MZN 72.78137
NAD 18.747308
NGN 1571.064816
NIO 41.970689
NOK 11.317767
NPR 171.278565
NZD 2.017715
OMR 0.438319
PAB 1.140514
PEN 3.889064
PGK 5.00506
PHP 69.696973
PKR 317.409168
PLN 4.288918
PYG 6961.297718
QAR 4.15725
RON 5.240182
RSD 117.382443
RUB 88.602622
RWF 1670.278767
SAR 4.283083
SBD 9.169956
SCR 16.018533
SDG 683.308623
SEK 11.085923
SGD 1.473761
SHP 0.850266
SLE 28.240558
SLL 23881.092111
SOS 651.827877
SRD 42.687398
STD 23571.868885
STN 24.500295
SVC 9.979164
SYP 125.879336
SZL 18.736884
THB 37.969788
TJS 10.555273
TMT 3.98597
TND 3.380341
TOP 2.742075
TRY 53.119665
TTD 7.751127
TWD 36.304235
TZS 2994.915834
UAH 51.194114
UGX 4186.087136
USD 1.138849
UYU 45.780752
UZS 13699.285159
VES 706.943734
VND 29958.554057
VUV 135.761504
WST 3.167003
XAF 655.987935
XAG 0.019387
XAU 0.00028
XCD 3.077796
XCG 2.055443
XDR 0.815838
XOF 655.985055
XPF 119.331742
YER 271.757777
ZAR 18.756331
ZMK 10251.003886
ZMW 20.544879
ZWL 366.708819
  • Goldpreis

    -16.2000

    4080.1

    -0.4%

  • EUR/USD

    -0.0004

    1.1386

    -0.04%

  • Euro STOXX 50

    -45.9800

    6221.55

    -0.74%

  • SDAX

    -86.7300

    17767.77

    -0.49%

  • TecDAX

    -32.5600

    3860.16

    -0.84%

  • MDAX

    -383.9500

    31588.65

    -1.22%

  • DAX

    -323.5800

    24671.22

    -1.31%

Atommüllendlager in Schacht Konrad wird rund 0,7 Milliarden Euro teurer als geplant
Atommüllendlager in Schacht Konrad wird rund 0,7 Milliarden Euro teurer als geplant / Foto: JOCHEN LUEBKE - POOL/AFP/Archiv

Atommüllendlager in Schacht Konrad wird rund 0,7 Milliarden Euro teurer als geplant

Das Atommüllendlager im niedersächsischen Schacht Konrad bei Salzgitter wird voraussichtlich 0,7 Milliarden Euro teurer als geplant. Das teilte die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) am Donnerstag in Peine unter Verweis auf eine neue Kostenschätzung mit. Grund seien eine länger als ursprünglich veranschlagte Bauzeit sowie "deutlich" gestiegene Kosten für Arbeitsleistungen und Material infolge allgemeiner Inflation sowie Lieferschwierigkeiten.

Textgröße:

Laut BGE werden sich die Gesamtkosten des Endlagerprojekts, für das bereits 3,76 Milliarden Euro aufgewendet wurden, in der Folge um weitere rund 2,64 Milliarden Euro auf 6,4 Milliarden Euro erhöhen. Bezogen auf frühere Kostenschätzungen bis zur Fertigstellung liegt die Kostensteigerung somit bei etwa 0,7 Milliarden Euro.

Schacht Konrad ist ein ehemaliges Eisenerzbergwerk, das als nationales Endlager für schwach- und mittelradioaktiven Abfall vorgesehen ist. Alle erforderlichen Genehmigungen liegen vor, derzeit laufen die umfangreichen Bau- und Vorbereitungsarbeiten.

Bereits im Juni hatte die BGE über eine Verzögerung bei der eigentlich für 2027 vorgesehenen Fertigstellung der Anlage berichtet, die ab Beginn der 2030er Jahren radioaktive Abfälle etwa aus stillgelegten Atomkraftwerken und Forschungseinrichtungen aufnehmen soll. Die Arbeiten seien rund zwei Jahre in Verzug geraten, erklärte die Bundesbehörde damals. Grund seien unter anderem zeitaufwändige Neugestaltungen der vertraglichen Beziehungen zu zentralen Auftragnehmern sowie aktualisierte Sicherheitsanforderungen.

Die nun veröffentliche aktualisierte Kostenschätzung ist den Angaben nach eine Folge der etwa zweijährigen Verzögerungen beim Bau. Zugleich wurden laut BGE weitere Kostensteigerungen durch anderen Faktoren berücksichtigt.

Die BGE wurde 2016 im Zuge einer grundlegenden Neuordnung der deutschen Atommüllendlagerpolitik gegründet und übernahm die Verantwortung für die Fertigstellung bereits begonnener Bauvorhaben sowie die Durchführung des Standortauswahlverfahrens für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle. Für Schacht Konrad ist sie seit 2018 zuständig. Zudem verantwortet sie unter anderem auch die Sanierung des maroden Endlagers Asse in Niedersachsen.

Der unterirdische Ausbau der ehemaligen Eisenerzmine ist nach Angaben der BGE inzwischen abgeschlossen. Es stehen aber noch umfangreiche Arbeiten etwa an den Schachtanlagen und im überirdischen Bereich der künftigen Anlage an.

Für das Projekt fielen demnach bislang bereits Kosten von 930 Millionen Euro in der Erkundungs- und Planungsphase sowie bis Ende 2022 weitere rund 2,83 Milliarden Euro in der Errichtungsphase an. Nach den neuen Berechnungen werden dazu bis zum Ende der Arbeiten noch einmal 2,64 Milliarden Euro dazukommen.

Laut ursprünglichen Planungen sollte Schacht Konrad bereits im Jahr 2022 fertiggestellt werden. Nach der Übernahme der Verantwortung gab das BGE aber 2018 bekannt, dass dieser Zeitplan nicht zu halten sei, und verlegte den voraussichtlichen Zeitpunkt der Fertigstellung um viereinhalb Jahre auf 2027.

Schacht Konrad soll rund 300.000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktiven Abfall aufnehmen, für weitaus stärker strahlenden hochradioaktiven Müll ist die unterirdische Anlage aber weder ausgelegt noch zugelassen. Die Planungen für ein Endlager für hochradioaktiven Müll befinden sich noch in einer sehr frühen Phase. Derzeit wird in einem Auswahlverfahren nach einem geeigneten Standort gesucht. Jahrzehntelang galt das niedersächsischen Gorleben als Kandidat, 2013 wurde die Endlagersuche allerdings komplett neu gestartet.

I.Menon--DT