Dubai Telegraph - Länder wollen in Brüssel Industriestrompreis fordern

EUR -
AED 4.266255
AFN 72.588455
ALL 96.289167
AMD 438.385165
ANG 2.079129
AOA 1065.068438
ARS 1622.422756
AUD 1.655696
AWG 2.090647
AZN 1.972535
BAM 1.962661
BBD 2.335796
BDT 142.296226
BGN 1.985312
BHD 0.438464
BIF 3443.759624
BMD 1.16147
BND 1.483742
BOB 8.014189
BRL 6.0789
BSD 1.159754
BTN 108.392327
BWP 15.847058
BYN 3.453123
BYR 22764.819101
BZD 2.332323
CAD 1.59395
CDF 2640.022192
CHF 0.913263
CLF 0.026802
CLP 1058.309044
CNY 7.991495
CNH 7.997165
COP 4309.275723
CRC 540.879207
CUC 1.16147
CUP 30.778965
CVE 110.630472
CZK 24.456386
DJF 206.416303
DKK 7.471507
DOP 69.543033
DZD 153.715001
EGP 60.777889
ERN 17.422055
ETB 182.786392
FJD 2.574862
FKP 0.870546
GBP 0.864656
GEL 3.153454
GGP 0.870546
GHS 12.665871
GIP 0.870546
GMD 84.78772
GNF 10197.710073
GTQ 8.883054
GYD 242.634488
HKD 9.098784
HNL 30.802152
HRK 7.531552
HTG 151.897747
HUF 387.966049
IDR 19592.843541
ILS 3.618735
IMP 0.870546
INR 108.872108
IQD 1521.526175
IRR 1527391.599878
ISK 143.627687
JEP 0.870546
JMD 182.670166
JOD 0.823503
JPY 184.012199
KES 150.412289
KGS 101.570229
KHR 4663.303228
KMF 493.6252
KPW 1045.327942
KRW 1727.082755
KWD 0.355933
KYD 0.966495
KZT 559.002548
LAK 25029.686265
LBP 104009.671646
LKR 364.167409
LRD 213.250726
LSL 19.663708
LTL 3.42952
LVL 0.702562
LYD 7.427595
MAD 10.87365
MDL 20.284261
MGA 4837.524034
MKD 61.66546
MMK 2438.451776
MNT 4142.906957
MOP 9.357354
MRU 46.586458
MUR 54.344886
MVR 17.944641
MWK 2017.474308
MXN 20.657445
MYR 4.575616
MZN 74.229517
NAD 19.535964
NGN 1601.411501
NIO 42.649316
NOK 11.311207
NPR 173.413288
NZD 1.983263
OMR 0.446588
PAB 1.159699
PEN 4.033775
PGK 5.000709
PHP 68.927463
PKR 324.3407
PLN 4.262074
PYG 7578.526251
QAR 4.232423
RON 5.096647
RSD 117.517834
RUB 95.142776
RWF 1695.746729
SAR 4.36034
SBD 9.351831
SCR 17.77294
SDG 698.043817
SEK 10.825194
SGD 1.480174
SHP 0.871404
SLE 28.5137
SLL 24355.465335
SOS 663.783979
SRD 43.365235
STD 24040.0915
STN 24.585419
SVC 10.147036
SYP 128.416864
SZL 19.570983
THB 37.53865
TJS 11.080856
TMT 4.065146
TND 3.374104
TOP 2.796541
TRY 51.500875
TTD 7.873321
TWD 37.023498
TZS 3014.015254
UAH 50.920416
UGX 4378.211468
USD 1.16147
UYU 47.255403
UZS 14175.745497
VES 530.216279
VND 30594.290813
VUV 138.477576
WST 3.16825
XAF 658.238287
XAG 0.016804
XAU 0.000264
XCD 3.138932
XCG 2.090016
XDR 0.82009
XOF 660.300037
XPF 119.331742
YER 277.184832
ZAR 19.575944
ZMK 10454.619728
ZMW 22.469939
ZWL 373.992983
  • MDAX

    433.0800

    28229.36

    +1.53%

  • TecDAX

    15.1800

    3435.36

    +0.44%

  • DAX

    273.6700

    22653.86

    +1.21%

  • Euro STOXX 50

    73.0400

    5574.32

    +1.31%

  • SDAX

    265.0300

    16463.01

    +1.61%

  • EUR/USD

    0.0038

    1.1613

    +0.33%

  • Goldpreis

    37.6000

    4444.9

    +0.85%

Länder wollen in Brüssel Industriestrompreis fordern

Länder wollen in Brüssel Industriestrompreis fordern

Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder wollen am Mittwoch bei einem Treffen mit der EU-Kommission in Brüssel für einen Industriestrompreis werben. Die gestiegenen Energiekosten seien ein "akutes Hemmnis für die Erholung der Konjunktur", heißt es im Entwurf der "Brüsseler Erklärung" der Länder, der der Nachrichtenagentur AFP vorliegt. Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil (SPD) sprach sich im ZDF-"Morgenmagazin" für solche Subventionen aus.

Textgröße:

Ohne eine zeitweise Unterstützung energieintensiver Unternehmen seien "wirklich erhebliche Auswirkungen" auf den Industriestandort Deutschland zu befürchten, erklärte Weil als amtierender Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz. Unternehmen aus Branchen wie Chemie, Stahl, Glas oder Papier könnten ins Ausland abwandern, wenn sie nicht staatliche Hilfe bekämen, warnte er vor seiner Abreise nach Brüssel in einer Stellungnahme.

Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) sagte dem Bayerischen Rundfunk, sie hoffe auf ein "extrem starkes Signal" der 16 Regierungschefinnen und -chefs. Die Industrie brauche wettbewerbsfähige Strompreise - "nicht für immer, aber für einen gewissen Übergangszeitraum".

Dazu heißt es im Entwurf der Brüsseler Erklärung der Länder, den EU-Staaten müsse es "für einen Übergangszeitraum möglich sein, einen wettbewerbsfähigen Brückenstrompreis vor allem für energieintensive und im internationalen Wettbewerb stehende Unternehmen zu etablieren, bis bezahlbare erneuerbare Energien in hinreichendem Umfang zur Verfügung stehen".

Zur Finanzierung des Industriestrompreises sagte Weil im ZDF, in dem derzeit vom Bundestag beratenen Haushaltsentwurf gebe es durchaus Möglichkeiten. Als Beispiele nannte er den Wirtschaftsstabilisierungsfonds oder den Klima- und Transformationsfonds.

Zur Haltung seines Parteifreunds Olaf Scholz in der Frage sagte Weil, der Kanzler wende sich lediglich "gegen schädliche Dauersubventionen" und dies sei "auch richtig" so. Bei der Umstellung auf klimaneutrales Wirtschaften müsse Unterstützung für Unternehmen jedoch möglich sein. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) befürwortet den Industriestrompreis, Scholz hatte sich zuletzt dagegen ausgesprochen.

Der Verband der chemischen Industrie (VCI) begrüßte den Vorstoß der Länderchefs. VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup bezeichnete die Erklärung als "wichtiges Signal zum richtigen Zeitpunkt".

Die 16 Länderchefs tagen erstmals seit 2018 wieder in Brüssel. Zunächst steht am Mittwochabend ein Gespräch mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf dem Programm.Am Donnerstag sind Treffen mit dem Verantwortlichen für das EU-Klimaschutzpaket Green Deal, Vizekommissionspräsident Maros Sefcovic, und Energiekommissarin Kadri Simson geplant.

Weil sagte, die Länder wollten auch über die Ausbreitung des Wolfs mit von der Leyen und ihren EU-Kommissaren sprechen. Der Staat müsse einschreiten können, wenn es "Nutzungskonflikte" gebe, sagte er. Der Deutsche Bauernverband (DBV) macht sich auf EU-Ebene für einen erleichterten Abschuss von Wölfen stark. Die Landwirte verweisen auf den Riss zahlreicher Schafe und anderer Nutztiere.

Von der Leyen hatte sich zu Wochenbeginn offen dafür gezeigt, den Wolfsschutz in der EU einzuschränken und sogar auf mögliche Gefahren für Menschen verwiesen. Die EU-Kommission will bis Ende September aktuelle Daten über Europas Wolfsbestände und mögliche Risiken sammeln. Nach der Naturschutz-Richtlinie der EU - der sogenannten Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH) - von 1992 genießen Wölfe als einheimische Art einen besonderen Schutz.

Das Thema betrifft von der Leyen auch persönlich: Ein Wolf hatte vergangenes Jahr in Niedersachsen ihr Pony Dolly gerissen.

G.Gopinath--DT