Dubai Telegraph - Hohe Kunststoffkonzentrationen in Algen unter arktischem Meereis nachgewiesen

EUR -
AED 4.241153
AFN 72.754563
ALL 95.904412
AMD 436.077607
ANG 2.067262
AOA 1058.989364
ARS 1607.142281
AUD 1.654835
AWG 2.081601
AZN 1.95977
BAM 1.954803
BBD 2.329412
BDT 141.917624
BGN 1.97398
BHD 0.436272
BIF 3423.45409
BMD 1.154841
BND 1.479146
BOB 7.99182
BRL 6.143319
BSD 1.15661
BTN 108.125857
BWP 15.771435
BYN 3.508935
BYR 22634.884553
BZD 2.326114
CAD 1.587035
CDF 2627.263453
CHF 0.912861
CLF 0.02714
CLP 1072.223987
CNY 7.952696
CNH 7.970476
COP 4285.361066
CRC 540.224494
CUC 1.154841
CUP 30.603288
CVE 110.208795
CZK 24.490831
DJF 205.954966
DKK 7.471741
DOP 68.654987
DZD 152.950997
EGP 60.324739
ERN 17.322616
ETB 182.275564
FJD 2.568655
FKP 0.865578
GBP 0.865213
GEL 3.135356
GGP 0.865578
GHS 12.60757
GIP 0.865578
GMD 84.87984
GNF 10137.829861
GTQ 8.859482
GYD 241.973454
HKD 9.044802
HNL 30.613918
HRK 7.521945
HTG 151.732619
HUF 392.05814
IDR 19571.091251
ILS 3.618573
IMP 0.865578
INR 108.037231
IQD 1515.127308
IRR 1519337.754721
ISK 143.429337
JEP 0.865578
JMD 181.710477
JOD 0.818758
JPY 183.649756
KES 149.66002
KGS 100.990396
KHR 4621.643032
KMF 493.117464
KPW 1039.361533
KRW 1729.189906
KWD 0.354109
KYD 0.963808
KZT 556.046425
LAK 24836.118896
LBP 103580.078814
LKR 360.792877
LRD 211.652061
LSL 19.510581
LTL 3.409946
LVL 0.698551
LYD 7.404224
MAD 10.807448
MDL 20.141554
MGA 4822.686665
MKD 61.484385
MMK 2424.533847
MNT 4119.260525
MOP 9.335739
MRU 46.297389
MUR 53.781172
MVR 17.853984
MWK 2005.63794
MXN 20.652427
MYR 4.549493
MZN 73.795385
NAD 19.51075
NGN 1573.886435
NIO 42.558296
NOK 11.265017
NPR 173.000274
NZD 1.988749
OMR 0.444016
PAB 1.156595
PEN 3.998661
PGK 4.992454
PHP 69.281806
PKR 322.926298
PLN 4.27394
PYG 7554.1475
QAR 4.229343
RON 5.097703
RSD 117.46927
RUB 95.073447
RWF 1682.870906
SAR 4.335248
SBD 9.298388
SCR 16.082539
SDG 694.059788
SEK 10.871788
SGD 1.478179
SHP 0.86643
SLE 28.38022
SLL 24216.451871
SOS 660.97436
SRD 43.2921
STD 23902.878092
STN 24.487512
SVC 10.119839
SYP 127.6839
SZL 19.517722
THB 37.74134
TJS 11.108835
TMT 4.053492
TND 3.415858
TOP 2.78058
TRY 51.180177
TTD 7.84693
TWD 36.92108
TZS 2970.769215
UAH 50.668895
UGX 4371.770464
USD 1.154841
UYU 46.605223
UZS 14100.808802
VES 525.095404
VND 30419.668062
VUV 137.687189
WST 3.150166
XAF 655.633991
XAG 0.017179
XAU 0.000266
XCD 3.121016
XCG 2.084419
XDR 0.815409
XOF 655.622642
XPF 119.331742
YER 275.543707
ZAR 19.622018
ZMK 10394.962502
ZMW 22.582483
ZWL 371.858346
  • Euro STOXX 50

    136.0600

    5637.34

    +2.41%

  • DAX

    527.0400

    22907.23

    +2.3%

  • Goldpreis

    -110.6000

    4464.3

    -2.48%

  • TecDAX

    59.7900

    3479.97

    +1.72%

  • SDAX

    400.8100

    16598.79

    +2.41%

  • MDAX

    832.6200

    28628.9

    +2.91%

  • EUR/USD

    0.0046

    1.1621

    +0.4%

Hohe Kunststoffkonzentrationen in Algen unter arktischem Meereis nachgewiesen
Hohe Kunststoffkonzentrationen in Algen unter arktischem Meereis nachgewiesen / Foto: Kerem Yücel - AFP/Archiv

Hohe Kunststoffkonzentrationen in Algen unter arktischem Meereis nachgewiesen

In Algen unter dem arktischen Meereis haben Forschende des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts (AWI) etwa zehnmal höhere Kunststoffkonzentrationen als in dem sie umgebenden Wasser gemessen. Wie das Institut am Freitag mitteilte, sehen die Experten darin ein mögliches Einfallstor für mikroskopisch kleine sogenannte Mikroplastikpartikel in die Nahrungsketten. Die Algen werden demnach von Plankton gefressen, das Fischen als Nahrung dient. Sie sinken außerdem in die Tiefsee und könnten erklären, warum es auch dort hohe Mikroplastikkonzentrationen gibt.

Textgröße:

"Wir haben endlich eine plausible Erklärung dafür gefunden, warum wir auch im Tiefseesediment immer im Bereich des Eisrands die größten Mengen von Mikroplastik finden", erklärte Forschungsleiterin Melanie Bergmann vom AWI. "Die Algen befördern Mikroplastik auf direktem Weg mit nach unten zum Meeresboden." Dort dienten sie bodenlebenden Tieren und Bakterien als Nahrung.

Das AWI forscht bereits seit längerem zur Anreicherung von Mikroplastik und Chemikalien selbst in der weitgehend menschenleeren Arktis. Laut Institut finden sich dort Kunststoffe wie Polyester, Nylon und Polypropylen sowie Farbstoffe und andere Substanzen. Die Folgen für die Umwelt und letztlich auch den Menschen seien bislang "schwer einzuschätzen", betonte das Institut. Mikro- und Nanoplastik seien inzwischen bereits vielfach im Gewebe von Tieren und Menschen nachgewiesen worden, die Folgen aber seien "noch kaum erforscht".

Die Erkenntnisse zur Konzentration von Mikroplastik in der unter dem Meereis wachsenden Alge Melosira arctica, die in der Fachzeitschrift "Environmental Science and Technology" veröffentlicht wurden, stammen von einer Expedition des Polarforschungseisbrechers "Polarstern" 2021. Das AWI-Forschungsteam sammelte Proben unter Eisschollen und untersuchte diese später im Labor.

Die Algenart vermehrt sich nach Angaben der Wissenschaftler im arktischen Frühling und Sommer rasant und bildet dabei meterlange Zellfäden mit einer schleimartigen Oberflächenstruktur, die an der Unterseite des Eises haften. Wenn die Zellen absterben und das Eis schmilzt, bilden sich Klumpen, die mehrere tausende Meter bis zum Grund der arktischen Tiefsee absinken können.

Die Experten vermuten, dass Mikroplastikpartikel aus der Umgebung aufgrund der schleimigen Struktur der Fadenalgen besonders gut an diesen haften und deshalb von den pflanzenartigen Organismen so stark angereichert werden. Als Quellen kommen demnach unter anderem das Meerwasser selbst, Niederschläge wie Schnee sowie das Meereis in Betracht. Sie plädieren für eine globale Reduzierung der Produktion von neuem Plastik, um das Ausmaß der Verschmutzung zu reduzieren.

H.Hajar--DT