Dubai Telegraph - Stromlieferanten sollen nach Ende der EEG-Umlage zu Preissenkung verpflichtet werden

EUR -
AED 4.188346
AFN 72.397212
ALL 91.863029
AMD 414.753085
ANG 2.041582
AOA 1046.810584
ARS 1733.141772
AUD 1.621837
AWG 2.053424
AZN 1.945944
BAM 1.95503
BBD 2.294787
BDT 140.200338
BGN 1.919655
BHD 0.429499
BIF 3431.684419
BMD 1.140316
BND 1.455684
BOB 13.963054
BRL 5.906607
BSD 1.139296
BTN 109.104353
BWP 15.513756
BYN 3.442381
BYR 22350.19505
BZD 2.291488
CAD 1.613125
CDF 2634.129976
CHF 0.944404
CLF 0.02776
CLP 1096.140118
CNY 7.65306
CNH 7.665535
COP 3828.953313
CRC 518.016507
CUC 1.140316
CUP 27.343235
CVE 110.225955
CZK 24.344494
DJF 202.888132
DKK 7.475479
DOP 67.755999
DZD 152.488795
EGP 59.037548
ERN 17.104741
ETB 184.830529
FJD 2.562576
FKP 0.862937
GBP 0.860557
GEL 2.981875
GGP 0.862937
GHS 13.233312
GIP 0.862937
GMD 83.794715
GNF 10020.450527
GTQ 8.700918
GYD 238.385558
HKD 8.944491
HNL 30.580168
HRK 7.533498
HTG 149.107183
HUF 365.354419
IDR 20465.25258
ILS 3.459206
IMP 0.862937
INR 109.250776
IQD 1492.571297
IRR 1567449.967068
ISK 136.613062
JEP 0.862937
JMD 180.249039
JOD 0.808526
JPY 179.712102
KES 147.781491
KGS 99.718593
KHR 4633.358758
KMF 493.756659
KPW 1026.284829
KRW 1544.75229
KWD 0.351936
KYD 0.949418
KZT 504.673698
LAK 25555.947499
LBP 102028.459187
LKR 376.175204
LRD 195.970583
LSL 18.588815
LTL 3.367057
LVL 0.689766
LYD 7.284132
MAD 10.933427
MDL 20.222861
MGA 5030.218182
MKD 61.55118
MMK 2394.092104
MNT 4103.8065
MOP 9.204696
MRU 45.834358
MUR 54.199553
MVR 17.617848
MWK 1975.600197
MXN 20.182973
MYR 4.645673
MZN 72.877494
NAD 18.588815
NGN 1512.561427
NIO 41.925149
NOK 10.841931
NPR 174.567164
NZD 2.010976
OMR 0.438445
PAB 1.139296
PEN 3.86783
PGK 5.076202
PHP 71.275491
PKR 315.703181
PLN 4.371487
PYG 6715.621173
QAR 4.153029
RON 5.27362
RSD 117.392132
RUB 96.099733
RWF 1683.822337
SAR 4.275965
SBD 9.123112
SCR 15.729463
SDG 685.899716
SEK 11.29244
SGD 1.456332
SHP 0.860941
SLE 28.10932
SLL 23911.848655
SOS 651.169341
SRD 42.9842
STD 23602.240442
STN 24.491325
SVC 9.969469
SYP 14826.389884
SZL 18.584417
THB 38.023264
TJS 10.510477
TMT 4.002509
TND 3.372772
TOP 2.745607
TRY 55.833068
TTD 7.749255
TWD 36.216858
TZS 3016.166809
UAH 51.018828
UGX 4462.419309
USD 1.140316
UYU 45.642431
UZS 13483.809864
VES 972.041285
VND 29620.850338
VUV 135.134765
WST 3.153524
XAF 655.957
XAG 0.017582
XAU 0.000264913781
XCD 3.081761
XCG 2.053139
XDR 0.806263
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 269.855618
ZAR 18.581382
ZMK 10264.209889
ZMW 22.225127
ZWL 367.181311
SSP 6514.160368
MXV 2.287172
  • Euro STOXX 50

    30.3200

    6302.82

    +0.48%

  • Goldpreis

    8.9000

    4306.9

    +0.21%

  • MDAX

    248.7500

    31031.35

    +0.8%

  • TecDAX

    17.8500

    3975.48

    +0.45%

  • DAX

    142.1100

    25408.64

    +0.56%

  • SDAX

    58.7900

    18124.5

    +0.32%

  • EUR/USD

    0.0024

    1.1404

    +0.21%

Stromlieferanten sollen nach Ende der EEG-Umlage zu Preissenkung verpflichtet werden
Stromlieferanten sollen nach Ende der EEG-Umlage zu Preissenkung verpflichtet werden

Stromlieferanten sollen nach Ende der EEG-Umlage zu Preissenkung verpflichtet werden

Die Bundesregierung will sicherstellen, dass die vorgezogene Abschaffung der EEG-Umlage bei den Stromkunden ankommt. Stromanbieter sollen deshalb gesetzlich dazu verpflichtet werden, die Absenkung von 3,723 Cent pro Kilowattstunde vollständig an ihre Kunden weiterzugeben, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Montag bei einer Vorstellung der Eckpunkte des Gesetzespakets erklärte. Die Preisänderung muss den Plänen zufolge nicht angekündigt werden, Stromanbieter müssen die Preissenkung in der Verbrauchsmitteilung künftig automatisch ausweisen und berücksichtigen.

Textgröße:

Die EEG-Novelle ist Teil des sogenannten Osterpakets der Bundesregierung, mit der die Energiewende vorangetrieben werden soll. Neben der vorgezogenen Abschaffung der EEG-Umlage enthält das Gesetzespaket auch eine Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes und deutlich ambitioniertere Ziele bei Treibhausgasneutralität und den Ausbauzielen für die erneuerbaren Energien. Die entsprechenden Gesetzestexte sollen nun in die Ressortabstimmung gegeben werden.

So lautet das neue Ziel des EEG, den Strom in Deutschland bereits im Jahr 2035 "nahezu vollständig aus erneuerbaren Energien" zu beziehen. Das bisherige EEG sieht hier nur einen Zeitraum "vor dem Jahr 2050" vor. Auch andere G7-Länder wie die USA oder Großbritannien hatten bereits angekündigt, bis 2035 eine nahezu treibhausgasneutrale Stromversorgung anzustreben.

Als Etappenziel sieht der Gesetzesentwurf bis 2030 einen Anteil der Erneuerbaren am deutschen Bruttostromverbrauch von 80 Prozent vor. 2021 lag dieser bei lediglich 42 Prozent, so dass der Anteil in den kommenden acht Jahren nahezu verdoppelt werden muss. Dies gilt insbesondere, da in den kommenden Jahren mit einem steigenden Stromverbrauch zu rechnen ist. Für das Jahr 2030 beziffert das Wirtschaftsministerium den Stromverbrauch auf 715 Terawattstunden.

Um einen schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien zu ermöglichen, werden diese künftig als "im überragenden öffentlichen Interesse" und im Interesse "der öffentlichen Sicherheit" definiert. Auch für Windenergieanlagen auf See und für Anbindungsleitungen soll diese Einstufung gelten. Zudem sollen die konkreten Ausbauziele für Windenergie an Land und die Solarenergie angehoben werden. Sukzessive sollen diese auf zehn Gigawatt pro Jahr bei Windenergie an Land und 20 Gigawatt pro Jahr bei Solarenergie ansteigen.

Der Präsident des Deutschen Naturschutzrings (DNR), Kai Niebert, begrüßte die geplante Beschleunigung des Ausbaus der Erneuerbaren als "ein klares Signal für den Weg raus aus Kohle, Öl und Gas". Mit Blick auf den Krieg in der Ukraine betonte Niebert außerdem die Abhängigkeit, die durch die Nutzung fossiler Energieträger entstehe. "Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern ist Freiheit für uns alle", betonte Niebert.

Auch der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) betonte mit Blick auf die Beschleunigung der Energiewende die Versorgungssicherheit. "Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat auf fatale Weise unsere Abhängigkeit von fossilen Energieimporten offengelegt", erklärte der bne-Geschäftsführer Robert Busch. Busch begrüßte die neuen Zielvorgaben und forderte einen "umfassenden" Abbau von Bürokratie.

Der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) begrüßte die erhöhten Ausbauziele für Wind- und Solarenergie. "Es ist gut, dass die heimischen Potenziale von Windenergie und Photovoltaik erkannt wurden und deren Ausbau verdoppelt bis verdreifacht werden soll", erklärte BEE-Präsidentin Simone Peter. Das auf 2035 vorgezogene Ziel der treibhausgasneutralen Stromversorgung sei "ambitioniert, aber machbar und vor allem wichtig".

H.El-Hassany--DT