Dubai Telegraph - Analyse: In EU 2022 erstmals mehr Strom aus Wind und Solar als aus Gaskraftwerken

EUR -
AED 4.234647
AFN 72.643117
ALL 95.757309
AMD 435.408728
ANG 2.064091
AOA 1057.36486
ARS 1614.346342
AUD 1.657376
AWG 2.078408
AZN 1.958576
BAM 1.951805
BBD 2.325839
BDT 141.699943
BGN 1.970952
BHD 0.432714
BIF 3418.203011
BMD 1.15307
BND 1.476877
BOB 7.979562
BRL 6.142287
BSD 1.154836
BTN 107.960008
BWP 15.747244
BYN 3.503552
BYR 22600.165943
BZD 2.322546
CAD 1.583482
CDF 2623.233322
CHF 0.910977
CLF 0.02668
CLP 1053.47892
CNY 7.940499
CNH 7.975581
COP 4262.368236
CRC 539.395868
CUC 1.15307
CUP 30.556347
CVE 110.039751
CZK 24.519569
DJF 205.639061
DKK 7.471402
DOP 68.54968
DZD 151.575728
EGP 59.993636
ERN 17.296045
ETB 181.99598
FJD 2.553415
FKP 0.86425
GBP 0.867287
GEL 3.130599
GGP 0.86425
GHS 12.588232
GIP 0.86425
GMD 84.754467
GNF 10122.279909
GTQ 8.845893
GYD 241.602302
HKD 9.0294
HNL 30.56696
HRK 7.534383
HTG 151.499883
HUF 394.348104
IDR 19591.634159
ILS 3.620064
IMP 0.86425
INR 108.33689
IQD 1512.803324
IRR 1517007.312332
ISK 143.810774
JEP 0.86425
JMD 181.43176
JOD 0.817567
JPY 183.967079
KES 149.033754
KGS 100.833527
KHR 4614.554106
KMF 492.361081
KPW 1037.767304
KRW 1744.899987
KWD 0.353497
KYD 0.96233
KZT 555.193531
LAK 24798.023914
LBP 103421.202089
LKR 360.239473
LRD 211.327417
LSL 19.480655
LTL 3.404715
LVL 0.69748
LYD 7.392867
MAD 10.790871
MDL 20.11066
MGA 4815.289368
MKD 61.514082
MMK 2420.814966
MNT 4112.942181
MOP 9.321419
MRU 46.226376
MUR 53.69826
MVR 17.826655
MWK 2002.561585
MXN 20.74707
MYR 4.542518
MZN 73.682844
NAD 19.480823
NGN 1564.415464
NIO 42.493018
NOK 11.085554
NPR 172.734917
NZD 1.989824
OMR 0.440697
PAB 1.154821
PEN 3.992527
PGK 4.984796
PHP 69.617751
PKR 322.430976
PLN 4.281665
PYG 7542.56054
QAR 4.222856
RON 5.092994
RSD 117.210073
RUB 97.493633
RWF 1680.289628
SAR 4.329659
SBD 9.284125
SCR 15.845265
SDG 692.995016
SEK 10.832917
SGD 1.480346
SHP 0.865101
SLE 28.336616
SLL 24179.307368
SOS 659.960522
SRD 43.225694
STD 23866.214565
STN 24.449951
SVC 10.104317
SYP 127.488051
SZL 19.487785
THB 38.115291
TJS 11.091795
TMT 4.047275
TND 3.410619
TOP 2.776315
TRY 51.114334
TTD 7.834894
TWD 37.054472
TZS 2998.28211
UAH 50.591177
UGX 4365.064806
USD 1.15307
UYU 46.533738
UZS 14079.180219
VES 524.289984
VND 30370.702591
VUV 137.475997
WST 3.145334
XAF 654.628344
XAG 0.018232
XAU 0.000269
XCD 3.116229
XCG 2.081222
XDR 0.814158
XOF 654.617013
XPF 119.331742
YER 275.125069
ZAR 19.826569
ZMK 10379.012321
ZMW 22.547845
ZWL 371.28797
  • Euro STOXX 50

    -101.8200

    5399.46

    -1.89%

  • MDAX

    -816.9100

    26979.37

    -3.03%

  • DAX

    -465.7600

    21914.43

    -2.13%

  • Goldpreis

    -322.1000

    4252.8

    -7.57%

  • SDAX

    -412.8300

    15785.15

    -2.62%

  • TecDAX

    -84.3900

    3335.79

    -2.53%

  • EUR/USD

    -0.0052

    1.1523

    -0.45%

Analyse: In EU 2022 erstmals mehr Strom aus Wind und Solar als aus Gaskraftwerken
Analyse: In EU 2022 erstmals mehr Strom aus Wind und Solar als aus Gaskraftwerken / Foto: JEFF PACHOUD - AFP/Archiv

Analyse: In EU 2022 erstmals mehr Strom aus Wind und Solar als aus Gaskraftwerken

In der Europäischen Union ist im vergangenen Jahr erstmals mehr Strom aus Wind- und Solarenergie erzeugt worden als mit fossilen Gaskraftwerken. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten European Electricity Review 2023 der britischen Denkfabrik Ember hervor. Insgesamt nahm demnach allerdings 2022 die Stromerzeugung aus fossilen Energiequellen in der EU leicht um drei Prozent zu. 2023 dürfte sie aber wieder stark abnehmen.

Textgröße:

Der Anteil von Strom aus Windkraft- und Solaranlagen wird für 2022 mit 22,3 Prozent angegeben, der Anteil von Gaskraftwerken mit 19,9 Prozent. An erster Stelle liegt Strom aus Wasserkraft und Atomkraftwerken, deren Anteil zusammengefasst mit 32,0 Prozent angegeben wird. An vierter Stelle liegt Kohle mit 16,0 Prozent, auf sonstige, vorwiegend erneuerbare Energiequellen entfallen 9,8 Prozent.

Deutliche Anstiege gab es demnach im vergangenen Jahr bei Windkraft und Solar (plus 24 Prozent), aber in etwas geringerem Maße auch bei Kohle (plus sieben Prozent). Die Stromerzeugung aus Gas blieb weitgehend unverändert (plus 0,8 Prozent), einen deutlichen Rückgang gab es bei Wasserkraft (minus 19 Prozent) und Atomkraft (minus 16 Prozent).

"Bei der Abkehr von fossilen Energiequellen hat es eine Pause gegeben", heißt es in dem Bericht. Ursachen seien die Folgen des Ukraine-Krieges, vor allem aber eine Jahrhundertdürre in Teilen Europas, welche die Stromerzeugung vor allem aus Wasserkraft, aber auch aus Atomkraftwerken etwa in Frankreich um insgesamt 185 Terawattstunden verringerte. Ausgeglichen wurde dies durch die Zuwächse bei Solar und Wind sowie Kohle.

In der Bilanz stiegen dadurch dem Bericht zufolge die Treibhausgasemissionen im Energiesektor in der EU um 3,9 Prozent an. Der Anstieg wäre demnach deutlich größer ausgefallen, wenn nicht erneuerbare Energien den größten Teil der Stromlücke bei Atom- und Wasserkraft ausgeglichen und zugleich der Stromverbrauch insgesamt deutlich zurückgegangen wäre.

Daher seien auch - vor allem in Deutschland - als Reserve reaktivierte Kohlekraftwerke EU-weit nur zu etwa 18 Prozent ausgelastet gewesen. Bereits im letzten Quartal 2022 gab es demnach bei Kohle wieder einen Rückgang um sechs Prozent verglichen mit dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Zuvor hatte es bei Kohle deutliche Zunahmen gegeben, vor allem von März bis August. Der Stromverbrauch in der EU sank laut Ember im vierten Quartal 2022 im Jahresvergleich um 7,9 Prozent.

Für 2023 erwartet Ember einen deutlichen Rückgang der Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern. Angenommen wird, dass die Probleme bei Wasser- und Atomkraft überwunden werden, während sich zugleich der Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigt. Auch für die Stromerzeugung aus Gas wird für 2023 ein deutlicher Rückgang erwartet.

"Europa ist auf dem Weg zu einer sauberen, elektrifizierten Wirtschaft, und das wird 2023 in vollem Umfang deutlich werden", erklärte Ember-Experte Dave Jones. "Der Wandel kommt schnell und jeder sollte dafür bereit sein", fügte er hinzu.

K.Javed--DT