Dubai Telegraph - Lemke mahnt zu gemeinsamem Blick auf Schutz von Klima und Biodiversität

EUR -
AED 4.292155
AFN 73.630022
ALL 95.660722
AMD 433.820933
ANG 2.091891
AOA 1072.89358
ARS 1625.640519
AUD 1.639926
AWG 2.106635
AZN 1.989439
BAM 1.952742
BBD 2.354712
BDT 143.445359
BGN 1.94956
BHD 0.441283
BIF 3478.139667
BMD 1.16873
BND 1.492856
BOB 8.078349
BRL 5.86585
BSD 1.169069
BTN 110.82744
BWP 15.802186
BYN 3.291945
BYR 22907.102646
BZD 2.351318
CAD 1.597712
CDF 2711.453101
CHF 0.923768
CLF 0.026873
CLP 1057.665303
CNY 7.992066
CNH 7.998383
COP 4249.174042
CRC 531.66739
CUC 1.16873
CUP 30.971338
CVE 110.883264
CZK 24.386484
DJF 207.706755
DKK 7.472759
DOP 69.393369
DZD 155.010938
EGP 61.966036
ERN 17.530946
ETB 183.490384
FJD 2.577809
FKP 0.865002
GBP 0.866187
GEL 3.143842
GGP 0.865002
GHS 13.078328
GIP 0.865002
GMD 85.317404
GNF 10255.603616
GTQ 8.931974
GYD 244.595908
HKD 9.159341
HNL 31.100055
HRK 7.53574
HTG 153.120208
HUF 365.405106
IDR 20279.506037
ILS 3.473991
IMP 0.865002
INR 110.932261
IQD 1531.035942
IRR 1537463.955859
ISK 143.800767
JEP 0.865002
JMD 183.32291
JOD 0.828645
JPY 187.12067
KES 150.918829
KGS 102.181223
KHR 4686.606051
KMF 493.203668
KPW 1051.817796
KRW 1736.241647
KWD 0.359876
KYD 0.97427
KZT 541.501988
LAK 25682.835559
LBP 105068.006298
LKR 373.525046
LRD 214.900133
LSL 19.71662
LTL 3.450955
LVL 0.706953
LYD 7.421745
MAD 10.82682
MDL 20.126395
MGA 4850.228543
MKD 61.643688
MMK 2454.30857
MNT 4182.750656
MOP 9.437521
MRU 46.72645
MUR 54.731158
MVR 18.062732
MWK 2035.344994
MXN 20.478827
MYR 4.62701
MZN 74.687662
NAD 19.716257
NGN 1607.611388
NIO 42.904043
NOK 10.895173
NPR 177.323546
NZD 2.00069
OMR 0.449393
PAB 1.169069
PEN 4.118602
PGK 5.072442
PHP 72.164437
PKR 325.929515
PLN 4.259839
PYG 7273.609264
QAR 4.258269
RON 5.103147
RSD 117.408282
RUB 87.358859
RWF 1707.514131
SAR 4.383217
SBD 9.395231
SCR 16.265293
SDG 701.853831
SEK 10.862957
SGD 1.49591
SHP 0.872575
SLE 28.748379
SLL 24507.673526
SOS 667.929265
SRD 43.781816
STD 24190.345689
STN 24.77707
SVC 10.229979
SYP 129.419402
SZL 19.692922
THB 38.276234
TJS 10.960289
TMT 4.096398
TND 3.380258
TOP 2.814021
TRY 52.797319
TTD 7.949551
TWD 36.980363
TZS 3032.853161
UAH 51.529303
UGX 4355.179631
USD 1.16873
UYU 46.527137
UZS 14083.192775
VES 567.520844
VND 30803.04068
VUV 138.345073
WST 3.174125
XAF 654.928556
XAG 0.016218
XAU 0.000256
XCD 3.15855
XCG 2.107
XDR 0.815444
XOF 653.319985
XPF 119.331742
YER 278.888106
ZAR 19.636238
ZMK 10519.964604
ZMW 22.066443
ZWL 376.330495
  • EUR/USD

    0.0006

    1.169

    +0.05%

  • DAX

    -63.7000

    23954.56

    -0.27%

  • Euro STOXX 50

    -19.6200

    5816.48

    -0.34%

  • SDAX

    50.9600

    17641.57

    +0.29%

  • TecDAX

    28.3000

    3624.95

    +0.78%

  • MDAX

    -46.6800

    30010.78

    -0.16%

  • Goldpreis

    8.1000

    4569.6

    +0.18%

Lemke mahnt zu gemeinsamem Blick auf Schutz von Klima und Biodiversität
Lemke mahnt zu gemeinsamem Blick auf Schutz von Klima und Biodiversität / Foto: Yuri CORTEZ - AFP/Archiv

Lemke mahnt zu gemeinsamem Blick auf Schutz von Klima und Biodiversität

Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) hat auf der UN-Klimakonferenz nachdrücklich dazu gemahnt, Klimaschutz und den Schutz der Biodiversität gemeinsam zu betrachten. "Die drei planetaren Krisen von Verschmutzung, Artenaussterben und Klimawandel hängen miteinander zusammen und müssen deshalb zusammen gedacht und gelöst werden", sagte Lemke am Mittwoch im ägyptischen Scharm el-Scheich. Sie warb für mehr natürlichen Klimaschutz wie der Stärkung von CO2-Speichern.

Textgröße:

Der Natürliche Klimaschutz wie beispielsweise eine Wiedervernässung von Mooren oder der Schutz von Wäldern und Gewässern "schaffen Synergien zwischen dem Erhalt der biologischen Vielfalt und dem Klimaschutz", sagte Lemke. Sie müssten daher in den Debatten und auch der Abschlusserklärung der Klimakonferenz berücksichtigt werden. Umgekehrt könne diese eine Grundlage für erfolgreicher Verhandlungen auf der UN-Biodiversitätskonferenz im Dezember im kanadischen Montreal sein.

"Bei dieser Klimakonferenz müssen wir eine Brücke zur Biodiversitätskonferenz schlagen", sagte Lemke. Als Ziele dieser Konferenz nannte sie neben der "breitenwirksamen Umsetzung von naturbasierten Lösungen" vor allem "eine großflächige Wiederherstellung degradierter Ökosysteme auf mindestens drei Milliarden Hektar der Land- und Meeresfläche" weltweit und den "wirksamen und effektiven Schutz von mindestens 30 Prozent der Land- und Meeresflächen für resiliente Ökosysteme".

Dies bedeute nicht, dass diese Gebiete alle nicht mehr genutzt werden könnten, sagte Lemke. Die Nutzung müsse aber nachhaltig sein, wie beispielsweise in deutschen Biosphärenreservaten. Auch müsse zumindest ein Teil als streng Geschützte Gebiete ausgewiesen werden. Als weitere Ziele nannte Lemke "die Reduzierung des Pestizideinsatzes um 50 Prozent, die Wiederherstellung von 25.000 Kilometer Flüssen und das Pflanzen von drei Milliarden zusätzlichen Bäumen".

Zur Koordinierung der Anstrengungen gegen Klimawandel und Biodiversitätsverlust startete Lemke in Scharm el-Scheich gemeinsam mit der ägyptischen Umweltministerin Yasmine Fouad sowie der Weltnaturschutzunion (IUCN) die "Enact-Initiative". "Die Natur ist unser stärkster Verbündeter im Kampf gegen die Klima- und die Biodiversitätskrise. Intakte Ökosysteme speichern Kohlendioxid, sichern unsere Lebensmittel- und Wasserversorgung und schützen vor Katastrophen", sagte dazu Lemke.

Das Ziel von Enact ist es, bis zu 2,4 Milliarden Hektar gesunder natürlicher und nachhaltiger landwirtschaftlicher Ökosysteme zu sichern, indem 45 Millionen Hektar unter Schutz gestellt, zwei Milliarden Hektar nachhaltig bewirtschaftet und 350 Millionen Hektar renaturiert werden. Weiter hieß es,mindestens eine Milliarde schutzbedürftiger Menschen, darunter mindestens 500 Millionen Frauen und Mädchen, sollten vor den Folgen des Klimawandels geschützt und ihre Resilienz gestärkt werden.

"Ägypten macht sich für die Enact-Initiative stark, weil sie integrierte und gut koordinierte naturbasierte Lösungen auf globaler Ebene voranbringen wird, die dem Ausmaß und der Dringlichkeit der Klimakrise gerecht werden", betonte Fouad. "Obwohl es ein wachsendes Bewusstsein für das Potential von natürlichem Klimaschutz gibt, laufen die globalen Aktivitäten in allen Sektoren bislang weitestgehend unabhängig voneinander ab", kritisierte IUCN-Generalsekretär Bruno Oberle. Die Enact-Initiative solle hier zu einer besseren Vernetzung beitragen.

"Ohne gesunde Ökosysteme ist das 1,5-Grad-Ziel nicht erreichbar und die Klimakatastrophe nicht abzuwenden", erklärte auch der Präsident der Umweltschutzorganisation Nabu, Jörg-Andreas Krüger. Umso erstaunlicher sei es, "dass Biodiversität bei der Klimakonferenz nur eine untergeordnete Rolle spielt". Von der Klimakonferenz müsse "das Signal ausgehen, in Montreal ein Weltnaturabkommen nach dem Vorbild der Pariser Klimaziele zu schließen", forderte Krüger.

F.Saeed--DT