Dubai Telegraph - Umweltbundesamt sieht große Fortschritte bei Feinstaub- und Stickoxidbelastung

EUR -
AED 4.299352
AFN 73.753055
ALL 95.660061
AMD 432.747364
ANG 2.095397
AOA 1074.691924
ARS 1644.545257
AUD 1.634446
AWG 2.108702
AZN 2.001372
BAM 1.956014
BBD 2.358658
BDT 143.685726
BGN 1.952827
BHD 0.441831
BIF 3484.066451
BMD 1.170688
BND 1.495357
BOB 8.091886
BRL 5.837515
BSD 1.171028
BTN 111.01315
BWP 15.828665
BYN 3.297461
BYR 22945.487384
BZD 2.355258
CAD 1.600846
CDF 2718.92081
CHF 0.923521
CLF 0.026502
CLP 1043.04829
CNY 8.004521
CNH 8.002789
COP 4227.436792
CRC 532.558289
CUC 1.170688
CUP 31.023235
CVE 110.27707
CZK 24.382977
DJF 208.531933
DKK 7.47451
DOP 69.187573
DZD 155.167019
EGP 62.047678
ERN 17.560322
ETB 182.852413
FJD 2.576444
FKP 0.866451
GBP 0.866491
GEL 3.155027
GGP 0.866451
GHS 13.104434
GIP 0.866451
GMD 86.046709
GNF 10276.124722
GTQ 8.946941
GYD 245.005769
HKD 9.174162
HNL 31.128407
HRK 7.536069
HTG 153.376787
HUF 363.870355
IDR 20312.960982
ILS 3.465179
IMP 0.866451
INR 110.898877
IQD 1534.167915
IRR 1540625.581816
ISK 143.607979
JEP 0.866451
JMD 183.630098
JOD 0.830009
JPY 187.125719
KES 151.186547
KGS 102.352442
KHR 4690.493342
KMF 492.859786
KPW 1053.580295
KRW 1730.499869
KWD 0.36035
KYD 0.975903
KZT 542.409367
LAK 25708.81383
LBP 104927.484316
LKR 374.150951
LRD 214.89352
LSL 19.419826
LTL 3.456738
LVL 0.708138
LYD 7.434814
MAD 10.835486
MDL 20.16012
MGA 4867.532752
MKD 61.667297
MMK 2458.42118
MNT 4189.759565
MOP 9.453335
MRU 46.678109
MUR 54.82358
MVR 18.087029
MWK 2030.622252
MXN 20.365409
MYR 4.627144
MZN 74.818927
NAD 19.419826
NGN 1614.285623
NIO 43.094717
NOK 10.86264
NPR 177.620682
NZD 1.998084
OMR 0.450142
PAB 1.171028
PEN 4.11455
PGK 5.087557
PHP 72.151261
PKR 326.405325
PLN 4.252115
PYG 7285.797431
QAR 4.268967
RON 5.098466
RSD 117.429391
RUB 87.801985
RWF 1716.180506
SAR 4.390862
SBD 9.395867
SCR 15.839951
SDG 702.995979
SEK 10.838992
SGD 1.495349
SHP 0.874037
SLE 28.828172
SLL 24548.740292
SOS 669.270393
SRD 43.859778
STD 24230.880719
STN 24.502682
SVC 10.247122
SYP 129.636266
SZL 19.413042
THB 38.223364
TJS 10.978655
TMT 4.103262
TND 3.416374
TOP 2.818736
TRY 52.762331
TTD 7.962872
TWD 36.984964
TZS 3046.859814
UAH 51.615649
UGX 4362.477473
USD 1.170688
UYU 46.605101
UZS 14026.535205
VES 567.337203
VND 30854.656403
VUV 138.576893
WST 3.179443
XAF 656.026
XAG 0.016107
XAU 0.000256
XCD 3.163843
XCG 2.110531
XDR 0.81681
XOF 656.028802
XPF 119.331742
YER 279.384771
ZAR 19.427923
ZMK 10537.593458
ZMW 22.103419
ZWL 376.961101
  • MDAX

    -35.8800

    30021.58

    -0.12%

  • SDAX

    41.5800

    17632.19

    +0.24%

  • Euro STOXX 50

    -19.2900

    5816.81

    -0.33%

  • Goldpreis

    -76.9000

    4531.5

    -1.7%

  • TecDAX

    23.9300

    3620.58

    +0.66%

  • DAX

    -40.0000

    23978.26

    -0.17%

  • EUR/USD

    -0.0023

    1.1695

    -0.2%

Umweltbundesamt sieht große Fortschritte bei Feinstaub- und Stickoxidbelastung
Umweltbundesamt sieht große Fortschritte bei Feinstaub- und Stickoxidbelastung

Umweltbundesamt sieht große Fortschritte bei Feinstaub- und Stickoxidbelastung

Das Umweltbundesamt (UBA) sieht große Fortschritte bei der Luftqualität in Deutschland, aber auch weiteren Handlungsbedarf. Die derzeit geltenden Grenzwerte für Stickstoffdioxid würden inzwischen an den weitaus meisten Messstellen eingehalten, für Feinstaub sogar an allen Messstellen, sagte UBA-Präsident Dirk Messner am Donnerstag. Gemessen an den Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sei jedoch eine weitere, deutliche Schadstoffreduzierung notwendig.

Textgröße:

"Die positive Entwicklung bei der Luftqualität der letzten Jahre setzte sich auch 2021 fort", sagte Messner. Als Ursache nannte er mit Blick auf Stickstoffdioxid vor allem technische Verbesserungen bei Dieselfahrzeugen. Noch vor rund zehn Jahren waren hier die EU-Grenzwerte an bis zu 75 Prozent der Messstellen und in etwa 90 Städten überschritten worden. Inzwischen sei dies nur noch an einzelnen Stellen in fünf Städten der Fall.

Bei Feinstaub gab es laut UBA sogar das vierte Jahr in Folge keine Grenzwertüberschreitungen mehr, bei den besonders gefährlichen sehr kleinen Partikeln sogar schon seit 2010. "Das ist ebenfalls eine sehr positive Entwicklung", sagte Messner.

Besonders groß seien die Erfolge gemessen an der Ausgangslage im städtischen verkehrsnahen Bereich. "Das ist eine gute Nachricht für die Menschen, die an stark befahrenen Straßen wohnen", sagte Messner. Inzwischen sei dort die Lage vergleichbar mit der vor zehn Jahren vielerorts im ländlichen Raum.

Mit Blich auf die Richtwerte der WHO drängte Messner allerdings auf eine deutliche Verschärfung der EU-Grenzwerte. Er verwies auf Zahlen der Europäischen Umweltagentur EUA, wonach es in der EU 2019 immer noch 307.000 vorzeitige Todesfälle allein durch Feinstaub gab, davon 53.800 in Deutschland. "Jedes Mikrogramm Luftbelastung weniger ist gut für unsere Gesundheit", hob er daher hervor.

Legt man die aktuellen WHO-Richtwerte zugrunde, so werden diese derzeit bei Stickstoffdioxid an 78 Prozent der Messstellen in Deutschland nicht eingehalten, bei größeren Feinstaubpartikeln (PM10) sind es immerhin 40 Prozent der Stationen, bei kleinen Feinstaubpartikeln (PM2,5) sowie bei Ozon sind es jeweils rund 99 Prozent der Stationen.

Auch die Deutsche Umwelthilfe kritisierte deswegen die bisherigen Maßnahmen zur Luftreinhaltung als unzureichend. DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch nannte die Anpassung der EU-Grenzwerte einen "klaren Auftrag an die Bundesregierung".

Um die Belastung mit Stickoxiden weiter zu verringern, setzt das UBA laut Messner besonders auf den für den Klimaschutz ohnehin geplanten Abschied von Fahrzeugen mit fossilen Verbrennungsmotoren. Laut UBA sind 56,2 Prozent der NO2-Emissionen auf Dieselfahrzeuge zurückzuführen.

Schwieriger ist die Lage beim Feinstaub, wo neben dem Verkehr auch Energieerzeugung, Landwirtschaft und Holzfeuerungsanlagen zur Belastung beitragen. Zudem spielt hier laut UBA beim Verkehr auch der Reifenabrieb eine wichtige Rolle, der auch bei Elektrofahrzeugen anfällt. Messner hofft gleichwohl ebenfalls auf Synergieeffekte mit dem Klimaschutz, wenn im Rahmen der Mobilitätswende Fahrleistungen verringert und öffentliche Verkehrsmittel ausgebaut würden und zugleich bei Energie und Landwirtschaft weniger Schadstoffe anfallen.

Anders sei dies bei den gerade wegen des Klimaschutzes bislang geförderten Pelletheizungen. Hier sprach sich Messner dafür aus, den weiteren Ausbau zu beenden und generell "auf Holzverfeuerung zu verzichten", zumindest bei Neuanlagen. "Holz sollte im Wald verbleiben oder in langlebigen Produkten verarbeitet werden", riet der UBA-Chef.

H.Nadeem--DT