Dubai Telegraph - Gesundheitsstudie: Großteil der Kinder in Deutschland ist kariesfrei

EUR -
AED 4.331446
AFN 75.483189
ALL 95.602293
AMD 440.979946
ANG 2.111037
AOA 1081.534255
ARS 1597.834826
AUD 1.655596
AWG 2.124442
AZN 2.006844
BAM 1.954841
BBD 2.374815
BDT 144.997645
BGN 1.967404
BHD 0.445123
BIF 3554.926055
BMD 1.179426
BND 1.499452
BOB 8.147934
BRL 5.875433
BSD 1.179112
BTN 109.740238
BWP 15.799116
BYN 3.350228
BYR 23116.758496
BZD 2.371417
CAD 1.622472
CDF 2724.475805
CHF 0.920831
CLF 0.02671
CLP 1051.234253
CNY 8.055961
CNH 8.031281
COP 4245.451669
CRC 542.829123
CUC 1.179426
CUP 31.254801
CVE 110.210938
CZK 24.349729
DJF 209.965225
DKK 7.472392
DOP 70.275528
DZD 155.852928
EGP 61.93723
ERN 17.691397
ETB 184.10483
FJD 2.594497
FKP 0.876415
GBP 0.869125
GEL 3.172013
GGP 0.876415
GHS 13.028499
GIP 0.876415
GMD 86.0984
GNF 10345.924996
GTQ 9.014502
GYD 246.686901
HKD 9.238206
HNL 31.317638
HRK 7.530523
HTG 154.462921
HUF 363.812959
IDR 20206.346808
ILS 3.556086
IMP 0.876415
INR 109.777063
IQD 1544.642304
IRR 1552361.098535
ISK 143.807407
JEP 0.876415
JMD 186.188669
JOD 0.836233
JPY 187.33538
KES 152.51159
KGS 103.140824
KHR 4730.639362
KMF 494.17957
KPW 1061.453167
KRW 1734.824309
KWD 0.364466
KYD 0.98261
KZT 560.210449
LAK 25907.072101
LBP 105587.210881
LKR 372.064336
LRD 217.361534
LSL 19.307965
LTL 3.48254
LVL 0.713423
LYD 7.469336
MAD 10.90665
MDL 20.191924
MGA 4875.567041
MKD 61.621231
MMK 2476.650058
MNT 4217.116987
MOP 9.513753
MRU 46.858015
MUR 54.595338
MVR 18.222285
MWK 2044.579733
MXN 20.314737
MYR 4.659871
MZN 75.424052
NAD 19.308129
NGN 1591.848636
NIO 43.388349
NOK 11.098957
NPR 175.584382
NZD 1.998709
OMR 0.453491
PAB 1.179112
PEN 3.976716
PGK 5.187455
PHP 70.586307
PKR 328.879574
PLN 4.242155
PYG 7544.299282
QAR 4.298591
RON 5.090167
RSD 117.417836
RUB 89.103433
RWF 1726.73834
SAR 4.426211
SBD 9.492712
SCR 16.307117
SDG 708.834911
SEK 10.8016
SGD 1.499328
SHP 0.880561
SLE 29.025595
SLL 24731.978503
SOS 673.863735
SRD 44.148304
STD 24411.746343
STN 24.48778
SVC 10.316939
SYP 130.481364
SZL 19.302368
THB 37.792319
TJS 11.16607
TMT 4.13389
TND 3.423721
TOP 2.839776
TRY 52.755275
TTD 8.012002
TWD 37.243341
TZS 3067.950032
UAH 51.306033
UGX 4374.853995
USD 1.179426
UYU 47.446726
UZS 14319.975598
VES 562.05846
VND 31069.041362
VUV 140.745801
WST 3.254437
XAF 655.629834
XAG 0.015172
XAU 0.000247
XCD 3.187459
XCG 2.12504
XDR 0.81624
XOF 655.63539
XPF 119.331742
YER 281.440697
ZAR 19.284094
ZMK 10616.256693
ZMW 22.549747
ZWL 379.774837
  • Euro STOXX 50

    63.6200

    5968.64

    +1.07%

  • MDAX

    371.9200

    30623.83

    +1.21%

  • Goldpreis

    45.7000

    4813.1

    +0.95%

  • DAX

    296.9800

    24039.42

    +1.24%

  • TecDAX

    34.2600

    3544.02

    +0.97%

  • SDAX

    379.0300

    17649.14

    +2.15%

  • EUR/USD

    0.0043

    1.1804

    +0.36%

Gesundheitsstudie: Großteil der Kinder in Deutschland ist kariesfrei
Gesundheitsstudie: Großteil der Kinder in Deutschland ist kariesfrei / Foto: Ozan KOSE - AFP/Archiv

Gesundheitsstudie: Großteil der Kinder in Deutschland ist kariesfrei

Der Großteil der Kinder in Deutschland hat kariesfreie Zähne. "Im internationalen Kariesvergleich ist Deutschland Weltklasse", erklärte die Präsidentin der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Romy Ermler, am Dienstag bei der Präsentation von Daten aus der aktuellen Mundgesundheitsstudie. Auch verlieren Menschen heute deutlich seltener Zähne als früher.

Textgröße:

Gemeinsam mit dem Institut der Deutschen Zahnärzte und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) analysierte die Bundeszahnärztekammer Daten aus der sechsten Mundgesundheitsstudie, für die Teilnehmer aus der Vorgängerstudie von 2014 erneut untersucht wurden.

Dank Prävention sind demnach nur sehr wenige Zähne von Karies betroffen. Bei den 2014 untersuchten kariesfreien Kindern, also den heute 20-Jährigen, erkrankte im Schnitt maximal ein Zahn an Karies. Auch die Karieslast der heute jüngeren Erwachsenen zwischen 35 und 44 Jahren halbierte sich binnen dreier Jahrzehnte - ihnen fehlt heutzutage im Schnitt lediglich ein Zahn. Ende der 80er Jahre waren die Gruppenprophylaxe in Kindergärten und Schulen und die Individualprophylaxe in den Zahnarztpraxen eingeführt worden. Dadurch sank die Karieslast beispielsweise bei älteren Kindern um 90 Prozent.

In allen Altersgruppen behält demnach ein großer Teil der Menschen heute über viele Jahre alle eigenen Zähne. Grundlage dafür ist den Fachverbänden zufolge auch die frühe Diagnostik und rechtzeitige Behandlung von Parodontitis. Das ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparats, die schubweise Gewebe und Knochen zerstört. Ohne Behandlung führt dies am Ende oft zum Verlust von Zähnen. Zudem erhöht eine unbehandelte, schwere Parodontitis unter anderem das Risiko für koronare Herzerkrankungen und Herzinfarkt.

KZBV-Vorstandschef Martin Hendges nannte die völlige Kariesfreiheit bei einem Großteil der Kinder "ein sensationelles Ergebnis". Bei der Parodontitis, einer "Volkskrankheit mit schweren Folgen für die Allgemeingesundheit", sehe er jedoch noch dringenden Handlungsbedarf. Sie müsse möglichst früh behandelt werden.

"Wer als Kind gesunde Zähne hat, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch als Senior oder Seniorin noch viele gesunde, eigene Zähne haben", erklärte BZÄK-Präsidentin Ermler. Bei den heute 73- bis 82-Jährigen hätten "in den vergangenen knapp zehn Jahren 40 Prozent keinen Zahn verloren". Allerdings haben Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen demnach einen überdurchschnittlichen Zahnverlust. Die Verbände forderten daher eine stärker risikoorientierte und personalisierte Prävention.

Eine Rolle bei der Mundhygiene spielt auch die Angst vor Zahnbehandlungen, wenn Menschen also den Gang in die Praxis meiden. Etwa neun Prozent der Studienteilnehmer gaben eine schwere Form solcher Ängste bis hin zur Phobie an. Bei 16 Prozent war diese Angst moderat ausgeprägt. Drei Viertel der Erwachsenen haben hingegen keine Angst vor dem Zahnarzt.

Für die Deutsche Mundgesundheitsstudie - die mittlerweile sechste seit dem Jahr 1989 - wurden von 2021 bis 2023 an bundesweit 90 Standorten rund 3400 Menschen befragt und zahnmedizinisch untersucht. Die Ergebnisse wurden bereits im vergangenen Jahr veröffentlicht.

Y.Chaudhry--DT