Dubai Telegraph - Ökologische Belastungsgrenze der Erde für dieses Jahr erreicht

EUR -
AED 4.28945
AFN 73.571842
ALL 95.234633
AMD 433.475814
ANG 2.09023
AOA 1072.041347
ARS 1624.391249
AUD 1.63948
AWG 2.104962
AZN 1.985679
BAM 1.951191
BBD 2.352842
BDT 143.331446
BGN 1.948012
BHD 0.440853
BIF 3475.37759
BMD 1.167802
BND 1.49167
BOB 8.071934
BRL 5.862249
BSD 1.168141
BTN 110.739429
BWP 15.789637
BYN 3.28933
BYR 22888.911546
BZD 2.349451
CAD 1.598171
CDF 2709.29965
CHF 0.923947
CLF 0.026847
CLP 1056.61498
CNY 7.984784
CNH 7.995079
COP 4246.173364
CRC 531.245179
CUC 1.167802
CUP 30.946743
CVE 110.238003
CZK 24.385326
DJF 207.542203
DKK 7.473761
DOP 69.192348
DZD 154.731664
EGP 61.902945
ERN 17.517024
ETB 183.782725
FJD 2.577453
FKP 0.864315
GBP 0.866456
GEL 3.147281
GGP 0.864315
GHS 13.009401
GIP 0.864315
GMD 85.836974
GNF 10250.380504
GTQ 8.924881
GYD 244.401668
HKD 9.151303
HNL 31.08704
HRK 7.532207
HTG 152.998612
HUF 365.531834
IDR 20288.217362
ILS 3.471232
IMP 0.864315
INR 110.84078
IQD 1529.820108
IRR 1536243.017503
ISK 143.803427
JEP 0.864315
JMD 183.177328
JOD 0.827996
JPY 187.244728
KES 150.771721
KGS 102.100071
KHR 4682.884489
KMF 491.64417
KPW 1050.982522
KRW 1739.416936
KWD 0.359648
KYD 0.973496
KZT 541.071968
LAK 25627.405944
LBP 104635.024073
LKR 373.228421
LRD 214.583882
LSL 19.309587
LTL 3.448215
LVL 0.706391
LYD 7.409667
MAD 10.809464
MDL 20.110412
MGA 4845.208656
MKD 61.610792
MMK 2452.359542
MNT 4179.42903
MOP 9.430026
MRU 46.711865
MUR 54.630429
MVR 18.042542
MWK 2033.142946
MXN 20.457169
MYR 4.615735
MZN 74.634209
NAD 19.32738
NGN 1603.543663
NIO 42.875791
NOK 10.88359
NPR 177.182729
NZD 2.003478
OMR 0.449007
PAB 1.168141
PEN 4.105967
PGK 5.073806
PHP 72.145608
PKR 325.495479
PLN 4.260432
PYG 7267.83311
QAR 4.254594
RON 5.101777
RSD 117.409615
RUB 87.268186
RWF 1705.574251
SAR 4.379685
SBD 9.3727
SCR 16.566391
SDG 701.272768
SEK 10.875182
SGD 1.495884
SHP 0.871882
SLE 28.757092
SLL 24488.211373
SOS 667.396854
SRD 43.746999
STD 24171.135535
STN 24.815784
SVC 10.221856
SYP 129.316627
SZL 19.32667
THB 38.282925
TJS 10.951585
TMT 4.093145
TND 3.367648
TOP 2.811786
TRY 52.631242
TTD 7.943238
TWD 36.957187
TZS 3030.445445
UAH 51.488383
UGX 4351.721074
USD 1.167802
UYU 46.490188
UZS 14095.365366
VES 565.93834
VND 30778.57922
VUV 138.235209
WST 3.171604
XAF 654.408461
XAG 0.016386
XAU 0.000257
XCD 3.156043
XCG 2.105327
XDR 0.814796
XOF 653.381544
XPF 119.331742
YER 278.695642
ZAR 19.627206
ZMK 10511.623057
ZMW 22.04892
ZWL 376.031642
  • TecDAX

    28.3000

    3624.95

    +0.78%

  • Euro STOXX 50

    -19.6200

    5816.48

    -0.34%

  • SDAX

    50.9600

    17641.57

    +0.29%

  • MDAX

    -46.6800

    30010.78

    -0.16%

  • DAX

    -63.7000

    23954.56

    -0.27%

  • Goldpreis

    -66.7000

    4541.7

    -1.47%

  • EUR/USD

    -0.0045

    1.1673

    -0.39%

Ökologische Belastungsgrenze der Erde für dieses Jahr erreicht
Ökologische Belastungsgrenze der Erde für dieses Jahr erreicht / Foto: Handout - NASA Earth Observatory/AFP

Ökologische Belastungsgrenze der Erde für dieses Jahr erreicht

Die Menschheit hat nach Berechnungen von Experten am Donnerstag den sogenannten Erdüberlastungstag erreicht. Das ist der Zeitpunkt, an dem die Menschheit nach Angaben der Organisation Global Footprint Network alle Ressourcen aufgebraucht hat, die der Planet in einem Jahr auf natürlichem Wege ersetzen könnte. Damit bräuchte die Weltbevölkerung angesichts ihres Ressourcenverbrauchs eigentlich 1,75 Erden - und lebt fortan bis zum Rest des Jahres bei der Natur auf Pump.

Textgröße:

"In den (bis zum Jahresende) verbleibenden 156 Tagen wird unser Verbrauch erneuerbarer Ressourcen darin bestehen, am Natur-Kapital des Planeten zu knabbern", sagte Laetitia Mailhes vom Global Footprint Network. Besonders hoch ist der ökologische Fußabdruck von Industriestaaten. Deutschland für sich genommen hatte den Überlastungstag bereits im Mai erreicht, die USA im März.

Der globale Erdüberlastungstag ("Earth Overshoot Day") verschiebt sich bereits seit 20 Jahren nahezu kontinuierlich immer weiter nach vorn. 2000 fiel das Datum noch auf den 23. September und lag damit fast zwei Monate später als heute. Die Coronapandemie bewirkte eine Ausnahme: Im Jahr 2020 ließen gedrosselte Wirtschaftsaktivitäten und Lockdown-Maßnahmen insbesondere den CO2-Ausstoß sinken und verzögerten das symbolträchtige Datum bis zum 22. August.

Schon im Folgejahr trat die Gegenbewegung ein und der Erdüberlastungstag fiel im Jahr 2021 auf den 29. Juli - wie auch schon vor der Pandemie im Jahr 2019. In diesem Jahr ist es der 28. Juli. Die Umweltschutzorganisation WWF bezeichnete das Vorrücken des Erdüberlastungstags als "ökologische Bankrotterklärung der Menschheit".

WWF und Global Footprint Network geben unter anderem der Lebensmittelproduktion die Schuld an der Überlastung des Planeten. Mehr als die Hälfte der Biokapazität wird demnach genutzt, um die Menschheit zu ernähren.

Ein großer Teil von Nahrung und Rohstoffen werde für Nutztierhaltung aufgewandt. Pierre Cannet vom WWF Frankreich erklärte, dass in der EU 63 Prozent der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche "direkt mit Tierproduktion verbunden" sei. Die Organisationen empfehlen daher weniger Fleischkonsum in reichen Ländern.

Auch der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) forderte anlässlich des Erdüberlastungstags eine grundsätzliche Änderung "unserer Lebens- und Wirtschaftsweise". Der BUND-Vorsitzende Olaf Bandt erklärte: "Wir alle zahlen die Zeche für vermeintliche Freiheiten ohne Verzicht. Vor allem aber leben wir auf Kosten unserer Kinder und Enkel." Derian Boer aus dem Vorstand der BUNDjugend warnte, "Verteilungskonflikte bis hin zu Kriegen" würden "unausweichlich" werden.

Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) hatte bereits am Mittwoch anlässlich des symbolträchtigen Datums gefordert, den Schutz von Umwelt, Klima und Ressourcen im europäischen Lieferkettengesetz zu verstärken. "Wir dürfen es uns in Europa nicht länger erlauben, mit unserem Konsum Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen in anderen Teilen der Welt zu importieren."

"Wichtig ist jetzt, dass wir mit dem aktuell in der Abstimmung befindlichen europäischen Lieferkettengesetz auch den Schutz der Umwelt, des Klimas und unserer natürlichen Ressourcen stärker mit einbeziehen", erklärte die Ministerin.

Mit einem entsprechenden Gesetz sollen europäische Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechtsstandards und Umweltschutz entlang ihrer Lieferkette verpflichtet werden. In Deutschland gibt es seit 2021 ein solches Lieferkettengesetz.

I.Uddin--DT