Dubai Telegraph - 39,5 Grad in Duisburg-Baerl am bisher heißesten Tag des Jahres in Deutschland

EUR -
AED 4.095348
AFN 72.484105
ALL 90.650711
AMD 403.132482
ANG 1.995858
AOA 1023.697391
ARS 1718.171317
AUD 1.585659
AWG 2.007249
AZN 1.89483
BAM 1.952567
BBD 2.250893
BDT 138.471336
BGN 1.949074
BHD 0.421702
BIF 3344.082845
BMD 1.115139
BND 1.430854
BOB 13.249062
BRL 6.019854
BSD 1.11756
BTN 106.317956
BWP 15.416611
BYN 3.287386
BYR 21856.715033
BZD 2.247698
CAD 1.563552
CDF 2581.54614
CHF 0.923619
CLF 0.027964
CLP 1104.143552
CNY 7.436133
CNH 7.432554
COP 3514.269841
CRC 508.757585
CUC 1.115139
CUP 26.821948
CVE 110.082722
CZK 24.346149
DJF 199.012255
DKK 7.474461
DOP 68.396747
DZD 150.819168
EGP 62.5789
ERN 16.727078
ETB 183.049439
FJD 2.512183
FKP 0.835487
GBP 0.836661
GEL 2.891546
GGP 0.835487
GHS 12.991895
GIP 0.835487
GMD 82.519915
GNF 9890.53428
GTQ 8.542854
GYD 234.189573
HKD 8.747817
HNL 30.003915
HRK 7.538674
HTG 146.372382
HUF 367.067942
IDR 20225.267375
ILS 3.402209
IMP 0.835487
INR 105.956726
IQD 1693.088944
IRR 2026215.060665
ISK 136.437678
JEP 0.835487
JMD 177.42383
JOD 0.790608
JPY 175.87017
KES 144.901212
KGS 97.517974
KHR 4556.292128
KMF 491.776258
KPW 1003.624627
KRW 1480.747903
KWD 0.346842
KYD 0.931354
KZT 503.963264
LAK 25152.239434
LBP 100078.584502
LKR 371.34012
LRD 189.985417
LSL 18.585642
LTL 3.292714
LVL 0.674536
LYD 7.166198
MAD 10.977224
MDL 20.082657
MGA 5075.641126
MKD 61.473211
MMK 2341.536343
MNT 4013.837715
MOP 9.031006
MRU 44.939185
MUR 52.80192
MVR 17.228595
MWK 1937.908534
MXN 20.761192
MYR 4.559353
MZN 71.268704
NAD 18.585642
NGN 1498.724413
NIO 41.121909
NOK 10.389009
NPR 170.10833
NZD 1.95544
OMR 0.428777
PAB 1.11755
PEN 3.852738
PGK 5.083537
PHP 71.390052
PKR 309.260092
PLN 4.404987
PYG 6442.39028
QAR 4.085236
RON 5.349428
RSD 117.519939
RUB 89.826
RWF 1652.34178
SAR 4.176362
SBD 8.993199
SCR 15.396333
SDG 670.753432
SEK 11.084034
SGD 1.428504
SHP 0.835623
SLE 25.592299
SLL 23383.902143
SOS 638.633941
SRD 42.0318
STD 23081.115951
STN 24.45928
SVC 9.778764
SYP 14499.030713
SZL 18.579402
THB 37.635548
TJS 10.309529
TMT 3.902985
TND 3.338372
TOP 2.684986
TRY 55.507918
TTD 7.595525
TWD 36.167397
TZS 2949.723122
UAH 51.023072
UGX 5006.866635
USD 1.115139
UYU 44.815793
UZS 13374.973281
VES 958.946611
VND 28808.488579
VUV 132.415146
WST 3.083056
XAF 655.957
XAG 0.02091
XAU 0.000277627963
XCD 3.013718
XCG 2.014156
XDR 0.788461
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 263.339752
ZAR 18.583
ZMK 10037.584186
ZMW 22.501942
ZWL 359.074149
SSP 6407.25356
MXV 2.341695
  • Euro STOXX 50

    19.2900

    6135.52

    +0.31%

  • MDAX

    48.4500

    30336.13

    +0.16%

  • TecDAX

    16.5400

    4073.01

    +0.41%

  • SDAX

    29.1400

    18361.91

    +0.16%

  • DAX

    74.0700

    25484.91

    +0.29%

  • Goldpreis

    -11.3000

    4027.1

    -0.28%

  • EUR/USD

    -0.0023

    1.1156

    -0.21%

39,5 Grad in Duisburg-Baerl am bisher heißesten Tag des Jahres in Deutschland
39,5 Grad in Duisburg-Baerl am bisher heißesten Tag des Jahres in Deutschland / Foto: Niklas HALLE'N - AFP

39,5 Grad in Duisburg-Baerl am bisher heißesten Tag des Jahres in Deutschland

Die Hitzewelle in Europa hat Großbritannien erstmals seit Beginn der Messungen Temperaturen von mehr als 40 Grad gebracht. In Coningsby im Osten Englands wurden am Dienstag nach Angaben der nationalen Wetterbehörde 40,3 Grad Celsius gemessen. Europaweit litten Millionen Menschen weiter unter der extremen Hitze. In Deutschland wurde am bislang heißesten Tag des Jahres in Duisburg-Baerl mit 39,5 Grad die Höchsttemperatur gemessen.

Textgröße:

In vielen weiteren Orten vor allem in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen wurden Temperaturen von über 38 Grad erreicht, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstagabend im Kurzbotschaftendienst Twitter mitteilte. "Morgen verlagert sich der Schwerpunkt der Hitze weiter ostwärts, wo dann ähnlich hohe Temperaturwerte auftreten können." Der DWD hatte Höchstwerte von 34 bis 38 Grad in weiten Landesteilen angekündigt und vereinzelt mit bis zu 40 Grad gerechnet.

Mehr als 40 Grad wurden erstmals in der Geschichte in Großbritannien erreicht: Zunächst wurde am Londoner Flughafen Heathrow die historische Höchsttemperatur von 40,2 Grad gemessen. Der Rekord wurde dann in Coningsby nochmal übertroffen.

"Wir sind an derartige Hitze nicht gewöhnt. Draußen im Freien zu sein, fällt uns schwer, selbst im Schatten", sagte die 34-jährige Emily Nixon, die sich in ein Londoner Schwimmbad geflüchtet hatte, der Nachrichtenagentur AFP. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel sind nach Angaben von Verkehrsminister Grant Schapps auf derartige Hitze nicht ausgerichtet. Der britische Schienennetzbetreiber meldete die höchste Temperatur, die jemals auf einer Schiene gemessen wurde: 62 Grad. Am Londoner Bahnhof Kings Cross wurden alle Züge gestrichen.

Derweil zerstörte ein Brand mehrere Häuser und Felder in einer Ortschaft östlich von London. Rund hundert Feuerwehrleute und 15 Löschfahrzeuge waren im Kampf gegen das Feuer im etwa 30 Kilometer von London entfernten Ort Wennington im Einsatz, wie die Londoner Feuerwehr mitteilte. "Ich war in meinem Garten Sonnenbaden und dann ist eine riesige schwarze Wolke aufgetaucht", sagte die 30-jährige Ciar Meadows. Das Feuer habe ihr Haus binnen einer Stunde erreicht. "Alle unsere Autos wurden zerstört."

Nach Hitzerekorden in 64 Gemeinden am Vortag im Westen Frankreichs konnten die Menschen an der Atlantikküste unterdessen etwas aufatmen. Angesichts sinkender Temperaturen hob der Wetterdienst die höchste Hitze-Warnstufe für 15 Départements wieder auf. Dafür warnte er vor Temperaturen von bis zu 40 Grad im Osten des Landes.

Keine Entwarnung gab es bei zwei Großbränden im westfranzösischen Département Gironde, die seit Tagen in der Nähe von Bordeaux wüten. Allein dort wurden bisher 19.000 Hektar Wald vernichtet, rund 37.000 Einwohner und Urlauber mussten vorsorglich in Sicherheit gebracht werden. Im Einsatz sind knapp 1700 Feuerwehrleute.

Auch in Spanien und Portugal kämpften tausende Feuerwehrleute weiter gegen mehrere Waldbrände. In Portugal kam ein älteres Paar ums Leben, als es vor den immer näher auf sein Haus vorrückenden Flammen fliehen wollte. Nach einem leichten Rückgang der extremen Hitze in Portugal dürften die Temperaturen zudem am Mittwoch wieder steigen.

Die griechischen Behörden meldeten derweil 39 neue Brandherde binnen 24 Stunden. Wegen eines mächtigen Feuers wurden fast zehn Dörfer nördlich von Athen evakuiert.

Experten warnen, wegen des Klimawandels dürften solche Hitzewellen künftig zur Normalität gehören. Hitzewellen würden künftig häufiger vorkommen, und dieser "negative Trend" dürfte "mindestens bis in die 2060er Jahre" andauern, sagte der Chef der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), Petteri Taalas, in Genf. "In Zukunft werden solche Hitzewellen normal sein, und wir werden sogar stärkere Extreme sehen."

A.Hussain--DT