Dubai Telegraph - Günstiges Wetter führt im ersten Quartal zu deutlich mehr Strom aus Sonne und Wind

EUR -
AED 4.385863
AFN 77.625902
ALL 96.496787
AMD 452.681252
ANG 2.137792
AOA 1095.121647
ARS 1725.099786
AUD 1.696815
AWG 2.151132
AZN 2.027435
BAM 1.952691
BBD 2.406679
BDT 146.017548
BGN 2.005577
BHD 0.450221
BIF 3539.6096
BMD 1.194244
BND 1.507819
BOB 8.256856
BRL 6.211184
BSD 1.194903
BTN 109.757731
BWP 15.63511
BYN 3.397506
BYR 23407.179097
BZD 2.403184
CAD 1.618338
CDF 2675.106521
CHF 0.917907
CLF 0.026011
CLP 1027.037422
CNY 8.305548
CNH 8.29219
COP 4383.304789
CRC 593.065805
CUC 1.194244
CUP 31.647462
CVE 110.090204
CZK 24.311759
DJF 212.780375
DKK 7.46686
DOP 75.181574
DZD 154.372194
EGP 55.928108
ERN 17.913657
ETB 185.802613
FJD 2.619036
FKP 0.866545
GBP 0.866042
GEL 3.218488
GGP 0.866545
GHS 13.060209
GIP 0.866545
GMD 87.179544
GNF 10485.439474
GTQ 9.167444
GYD 249.992027
HKD 9.321013
HNL 31.5338
HRK 7.530184
HTG 156.480891
HUF 380.865847
IDR 20062.102125
ILS 3.681119
IMP 0.866545
INR 109.817706
IQD 1565.314661
IRR 50307.521589
ISK 144.802028
JEP 0.866545
JMD 187.31181
JOD 0.846677
JPY 183.213121
KES 153.997363
KGS 104.436889
KHR 4803.41357
KMF 492.028581
KPW 1074.899637
KRW 1713.788253
KWD 0.366179
KYD 0.995819
KZT 602.054085
LAK 25743.126182
LBP 107003.50448
LKR 370.002526
LRD 221.059012
LSL 18.999733
LTL 3.526292
LVL 0.722386
LYD 7.504023
MAD 10.803901
MDL 20.038184
MGA 5331.512534
MKD 61.593164
MMK 2508.405093
MNT 4259.73915
MOP 9.602953
MRU 47.700862
MUR 53.919881
MVR 18.463461
MWK 2072.001491
MXN 20.51293
MYR 4.690389
MZN 76.145062
NAD 18.999733
NGN 1664.513237
NIO 43.970554
NOK 11.432294
NPR 175.612171
NZD 1.970777
OMR 0.459185
PAB 1.194898
PEN 3.998135
PGK 5.114922
PHP 70.471092
PKR 334.274054
PLN 4.204049
PYG 8024.192345
QAR 4.344602
RON 5.09585
RSD 117.380227
RUB 90.473105
RWF 1743.324726
SAR 4.478888
SBD 9.646715
SCR 16.801913
SDG 718.34237
SEK 10.56403
SGD 1.511052
SHP 0.895992
SLE 29.017334
SLL 25042.695149
SOS 681.714749
SRD 45.491212
STD 24718.436143
STN 24.461366
SVC 10.455399
SYP 13207.829097
SZL 18.991846
THB 37.271749
TJS 11.166371
TMT 4.179853
TND 3.417274
TOP 2.875452
TRY 51.860284
TTD 8.110123
TWD 37.505822
TZS 3039.350406
UAH 51.077388
UGX 4278.189365
USD 1.194244
UYU 45.218204
UZS 14457.04573
VES 428.107931
VND 31050.339618
VUV 142.79457
WST 3.244534
XAF 654.914413
XAG 0.010053
XAU 0.000216
XCD 3.227503
XCG 2.153481
XDR 0.814503
XOF 654.911676
XPF 119.331742
YER 284.711769
ZAR 18.850494
ZMK 10749.631313
ZMW 23.748293
ZWL 384.546026
  • DAX

    -221.8700

    24600.92

    -0.9%

  • Goldpreis

    213.3000

    5553.5

    +3.84%

  • SDAX

    -128.5100

    18191.28

    -0.71%

  • MDAX

    -4.7800

    31635.59

    -0.02%

  • Euro STOXX 50

    25.4300

    5958.63

    +0.43%

  • TecDAX

    -80.7100

    3642.83

    -2.22%

  • EUR/USD

    -0.0010

    1.195

    -0.08%

Günstiges Wetter führt im ersten Quartal zu deutlich mehr Strom aus Sonne und Wind
Günstiges Wetter führt im ersten Quartal zu deutlich mehr Strom aus Sonne und Wind

Günstiges Wetter führt im ersten Quartal zu deutlich mehr Strom aus Sonne und Wind

Der Anteil von Strom aus Erneuerbaren ist im ersten Quartal deutlich gestiegen - bedingt vor allem durch die günstigen Wetterbedingungen. Die deutsche Energiewirtschaft mahnte daher am Montag, der Anstieg zu Jahresbeginn dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Erneuerbaren-Ausbau "viel zu langsam" verlaufe. Nötig seien insbesondere schnellere Genehmigungsverfahren und mehr Flächen für Windräder oder Photovoltaikanlagen.

Textgröße:

In den ersten drei Monaten des Jahres wurden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast 25 Prozent mehr Strom aus Sonne und Wind erzeugt, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) mitteilten. Zu verdanken sei dieser Anstieg "vor allem den für die Stromerzeugung aus Wind und Sonne günstigen Wetterverhältnissen am Jahresbeginn".

Insbesondere die ersten beiden Monate des Jahres seien "ungewöhnlich windig" gewesen, erklärten BDEW und ZSW. Das stürmische Wetter im Februar, als mehrere schwere Winterstürme über Deutschland hinweggefegt waren, sorgte demnach mit 20,6 Milliarden Kilowattstunden(kWh) bei der Stromerzeugung aus Windenergie sogar für einen neuen Rekordmonat.

Insgesamt wurden laut den vorläufigen Berechnungen im ersten Quartal rund 74,5 Milliarden kWh Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt. Knapp 53 Prozent davon stammten laut BDEW und ZSW von Windkraftanlagen an Land, knapp 18 Prozent aus Biomasse, knapp 13 Prozent aus Photovoltaik, rund zehn Prozent aus Wind auf See und gut sechs Prozent aus Wasserkraft.

In den beiden Monaten Januar und Februar 2022 deckten die Erneuerbaren 54 Prozent des gesamten Stromverbrauchs, wie BDEW und ZSW weiter mitteilten. Zum Vergleich: Im Gesamtjahr 2021 stammten laut Statistischem Bundesamt 42,4 Prozent des in Deutschland erzeugten und in das Stromnetz eingespeisten Stroms aus Erneuerbaren; die Stromeinspeisung aus Windkraft nahm dabei wegen des vergleichsweise windarmen Frühjahrs 2021 deutlich ab und sank auf einen Anteil von 21,5 Prozent an der eingespeisten Strommenge.

BDEW-Chefin Kerstin Andreae betonte angesichts der Sorgen um die Energieversorgung wegen des Ukraine-Kriegs, wie wichtig es sei, "schnell unabhängig von fossilen Energieträgern und damit auch russischen Importen zu werden". Der hohe Erneuerbaren-Anteil in den ersten Monaten dieses Jahres dürfe aber "nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Ausbau der Erneuerbaren viel zu langsam verläuft", kritisierte sie.

Maßnahmen, um den Ausbau der Erneuerbaren massiv voranzutreiben, seien "dringlicher denn je", forderte Andreae. "Wir brauchen schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren und mehr Flächen für Windräder und Photovoltaik-Anlagen." Es sei "gut, dass die Bundesregierung angekündigt hat, zwei Prozent der Flächen in Deutschland für die Erzeugung von Windenergie bereitzustellen", fügte die BDEW-Chefin hinzu. "Es muss aber auch sichergestellt werden, dass auf diesen Flächen tatsächlich Windräder entstehen." Viel zu häufig scheiterten Projekte im Laufe des Zulassungsverfahrens.

ZSW-Chef Frithjof Staiß erklärte, auch der Markthochlauf von grünem Wasserstoff sei ein wesentlicher Baustein einer künftig "klimaneutralen und krisensicheren Energieversorgung". Die aktuellen Bemühungen der Bundesregierung zur Entwicklung und zum Aufbau internationaler Lieferketten für grünen Wasserstoff seien daher "ausdrücklich zu begrüßen und konsequent fortzusetzen". Wasserstoff soll künftig dabei helfen, fossile Energieträger unter anderem in der Industrie zunehmend zu ersetzen. Von grünem Wasserstoff wird gesprochen, wenn dieser mit Erneuerbaren produziert wird.

W.Zhang--DT