Dubai Telegraph - Lula besucht nach Tod von 36 Menschen durch Erdrutsche Katastrophengebiet

EUR -
AED 4.261414
AFN 74.847626
ALL 91.953214
AMD 421.045477
ANG 2.076786
AOA 1065.207702
ARS 1751.367741
AUD 1.617447
AWG 2.090092
AZN 1.977213
BAM 1.956941
BBD 2.336222
BDT 143.133449
BGN 1.968389
BHD 0.437513
BIF 3460.017253
BMD 1.160357
BND 1.470657
BOB 14.440419
BRL 5.942784
BSD 1.159871
BTN 110.773447
BWP 15.626043
BYN 3.522654
BYR 22742.987576
BZD 2.33282
CAD 1.608197
CDF 2676.942886
CHF 0.947223
CLF 0.027681
CLP 1093.009876
CNY 7.783962
CNH 7.782558
COP 3587.497426
CRC 522.502377
CUC 1.160357
CUP 30.749447
CVE 110.669049
CZK 24.254589
DJF 206.54597
DKK 7.477806
DOP 68.635543
DZD 154.700207
EGP 59.613647
ERN 17.405348
ETB 186.937928
FJD 2.582664
FKP 0.857552
GBP 0.857681
GEL 3.021407
GGP 0.857552
GHS 13.280327
GIP 0.857552
GMD 85.290672
GNF 10197.90162
GTQ 8.856163
GYD 242.671482
HKD 9.102591
HNL 31.156023
HRK 7.538725
HTG 151.598385
HUF 363.749008
IDR 20430.397054
ILS 3.517447
IMP 0.857552
INR 110.926196
IQD 1520.647205
IRR 1595026.057673
ISK 139.649353
JEP 0.857552
JMD 183.216029
JOD 0.822739
JPY 178.202957
KES 150.255011
KGS 101.473623
KHR 4706.406407
KMF 493.151923
KPW 1044.321199
KRW 1556.583891
KWD 0.357808
KYD 0.966564
KZT 523.395149
LAK 25962.977294
LBP 103869.157612
LKR 381.322318
LRD 202.403238
LSL 18.821425
LTL 3.426232
LVL 0.701889
LYD 7.336119
MAD 10.876606
MDL 20.100719
MGA 5023.18373
MKD 61.560891
MMK 2436.358788
MNT 4174.766243
MOP 9.369262
MRU 46.472718
MUR 54.502384
MVR 17.927947
MWK 2014.3793
MXN 19.691487
MYR 4.723004
MZN 74.158822
NAD 18.8021
NGN 1539.282968
NIO 42.440084
NOK 10.77786
NPR 177.232566
NZD 1.995798
OMR 0.446598
PAB 1.159876
PEN 3.89242
PGK 5.15899
PHP 72.715486
PKR 321.552285
PLN 4.324823
PYG 6868.856678
QAR 4.228065
RON 5.256187
RSD 117.216938
RUB 97.647371
RWF 1710.890108
SAR 4.377213
SBD 9.297943
SCR 15.992224
SDG 697.958705
SEK 11.251285
SGD 1.470292
SHP 0.858982
SLE 28.487183
SLL 24332.094918
SOS 662.883617
SRD 43.998983
STD 24017.036986
STN 24.514187
SVC 10.148917
SYP 15086.955221
SZL 18.802009
THB 38.344025
TJS 10.729055
TMT 4.072851
TND 3.385274
TOP 2.79386
TRY 56.189456
TTD 7.87259
TWD 36.71821
TZS 3071.411507
UAH 51.665599
UGX 4488.616945
USD 1.160357
UYU 46.687219
UZS 13639.952341
VES 964.775755
VND 30079.341604
VUV 136.797144
WST 3.160904
XAF 655.957
XAG 0.017994
XAU 0.000267
XCD 3.135922
XCG 2.090419
XDR 0.820432
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 275.062932
ZAR 18.706351
ZMK 10444.605168
ZMW 22.386631
ZWL 373.634322
SSP 6558.070077
MXV 2.233452
  • Euro STOXX 50

    56.1600

    6325.13

    +0.89%

  • MDAX

    67.3900

    31663.79

    +0.21%

  • Goldpreis

    1.6000

    4408.9

    +0.04%

  • TecDAX

    39.7700

    3980.48

    +1%

  • EUR/USD

    -0.0011

    1.1602

    -0.09%

  • DAX

    207.3600

    25568.56

    +0.81%

  • SDAX

    -68.2200

    18346.58

    -0.37%

Lula besucht nach Tod von 36 Menschen durch Erdrutsche Katastrophengebiet
Lula besucht nach Tod von 36 Menschen durch Erdrutsche Katastrophengebiet / Foto: - - Ubatuba Civil Defense/AFP

Lula besucht nach Tod von 36 Menschen durch Erdrutsche Katastrophengebiet

Nach dem Tod von mindestens 36 Menschen durch Erdrutsche und Überschwemmungen im Bundesstaat São Paulo hat Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva am Montag das Katastrophengebiet überflogen. Angesichts Dutzender Vermisster und der Zerstörungen rief Lula alle Beteiligten zur Zusammenarbeit auf. Nach sintflutartigen Regenfällen am Karnevalswochenende warnten Meteorologen vor neuen starken Niederschlägen.

Textgröße:

"Es ist wichtig zusammenzuarbeiten", sagte Lula, nachdem er die Schäden vom Hubschrauber aus inspiziert hatte. "Wir müssen für die Opfer beten, aber auch dafür, dass es nicht weiter regnet, damit wir mit dem Wiederaufbau beginnen können", sagte der Staatschef vor Journalisten.

Besonders stark betroffen war die Küstenstadt São Sebastião, in der viele Menschen aus der rund 200 Kilometer entfernten Millionenmetropole São Paulo das Karnevalswochenende verbrachten. Mindestens 35 Menschen starben allein hier, im Ort Ubatuba kam zudem ein kleines Mädchen ums Leben. Ein zweijähriger Junge sowie eine gerade gebärende Schwangere konnten nach Behördenangaben aus Schlammmassen gerettet werden.

"Rund 40 Menschen wurden noch nicht gefunden", sagte der Feuerwehrchef von São Paulo, Brésil Michelle Cesar, dem Sender CNN Brazil.

Während Rettungsmannschaften Straßen von Geröll und Schlamm befreiten, schilderten Anwohner, wie sie fast alles durch die Erd- und Wassermassen verloren. "Alles wurde verschüttet. Wir konnten nichts retten, ich bin nur froh, dass ich es mit meinen Kindern rausgeschafft habe", sagte Patricia da Silva.

"Wir haben diesen entsetzlichen Lärm von fallenden Bäumen und splitterndem Glas gehört. Das Wasser kam direkt durch unser Badezimmerfenster gerauscht, es ist einfach explodiert", erzählte Cristina Caetano der Nachrichtenagentur AFP in der Strandsiedlung Juquehy in São Sebastião. Die 41-Jährige konnte den Wassermassen zusammen mit ihrem Mann und beiden Kindern entkommen.

Wie der Bürgermeister von São Sebastião, Felipe Augusto, mitteilte, stürzten in der Stadt fast 50 Wohngebäude durch einen Erdrutsch ein. Unter den Trümmern würden noch Verschüttete vermisst. Die Lage in der Stadt sei "extrem" kritisch, betonte Augusto.

In der Küstenregion nördlich der Millionenmetropole São Paulo wurden mindestens 766 Menschen infolge der Überflutungen obdachlos, 1730 mussten ihre Wohnungen verlassen. Rund 500 Rettungshelfer, Soldaten und Polizisten wurden in das Katastrophengebiet entsandt, um bei der Suche nach Vermissten und den Aufräumarbeiten zu helfen.

Über fünf Küstenstädte wurde der Notstand verhängt, dort wurden durch Erdrutsche wichtige Straßen unpassierbar.

An dem Katastropheneinsatz beteiligten sich außer Feuerwehr und Zivilschutz auch die Militärpolizei und die Armee. Die Karnevalsveranstaltungen in São Sebastião und anderen Orten wurden abgesagt.

Nach Angaben der Stadtverwaltung waren in São Sebastião innerhalb von 24 Stunden 600 Millimeter Regen gefallen. Das entspricht der doppelten Menge, die üblicherweise in einem ganzen Monat fällt.

Im Fernsehen und in Onlinenetzwerken veröffentlichte Bilder zeigen, wie ganze Viertel in São Sebastião unter Wasser stehen und Trümmer von Häusern weggespült werden. Auch überflutete Autobahnen und durch umgestürzte Bäume beschädigte Autos sind darauf zu sehen.

Bei der Pressekonferenz warnte Lula davor, weiterhin "Häuser an Orten zu bauen, wo die Bewohner durch starke Regenfälle sterben können". Das Nationale Zentrum zur Überwachung von Naturkatastrophen schätzt, dass in Brasilien rund 9,5 Millionen Menschen in erdrutsch- und hochwassergefährdeten Gebieten leben, viele von ihnen in den Favelas genannten Armenvierteln.

Brasilien wurde zuletzt mehrfach von verheerenden Unwettern heimgesucht. Im vergangenen Jahr waren bei Überschwemmungen und Erdrutschen in der Stadt Petrópolis im Südosten Brasiliens mehr als 230 Menschen ums Leben gekommen. Derartige Wetterextremereignisse nehmen infolge des Klimawandels zu.

U.Siddiqui--DT