Dubai Telegraph - Siebenmeter-Krimi: BHC düpiert Magdeburg - Endspiel gegen Berlin

EUR -
AED 4.208688
AFN 74.490213
ALL 91.373456
AMD 416.155015
ANG 2.051759
AOA 1052.028647
ARS 1731.345145
AUD 1.612404
AWG 2.065665
AZN 1.953295
BAM 1.954103
BBD 2.308895
BDT 140.77777
BGN 1.929223
BHD 0.432125
BIF 3446.667582
BMD 1.146
BND 1.464915
BOB 11.263515
BRL 5.917253
BSD 1.146425
BTN 109.846667
BWP 15.546976
BYN 3.467789
BYR 22461.599716
BZD 2.305658
CAD 1.605695
CDF 2648.406044
CHF 0.944608
CLF 0.027886
CLP 1101.075451
CNY 7.686852
CNH 7.679234
COP 3684.240973
CRC 512.863657
CUC 1.146
CUP 30.369
CVE 110.172707
CZK 24.374507
DJF 204.148983
DKK 7.475339
DOP 67.662433
DZD 153.408088
EGP 59.736278
ERN 17.19
ETB 187.257516
FJD 2.542749
FKP 0.858702
GBP 0.857838
GEL 2.977998
GGP 0.858702
GHS 13.206879
GIP 0.858702
GMD 84.230503
GNF 10078.557102
GTQ 8.748557
GYD 239.849076
HKD 8.991281
HNL 30.775085
HRK 7.532887
HTG 149.832523
HUF 364.710487
IDR 20434.325741
ILS 3.479978
IMP 0.858702
INR 110.014222
IQD 1501.822253
IRR 1575291.579957
ISK 139.193135
JEP 0.858702
JMD 181.022827
JOD 0.812542
JPY 180.103637
KES 148.40406
KGS 100.217387
KHR 4646.107914
KMF 490.488051
KPW 1031.400351
KRW 1592.011624
KWD 0.353346
KYD 0.9554
KZT 512.534991
LAK 25689.367703
LBP 102660.952087
LKR 379.460467
LRD 198.333854
LSL 18.638043
LTL 3.38384
LVL 0.693204
LYD 7.2819
MAD 10.862001
MDL 20.148122
MGA 4969.815058
MKD 61.478231
MMK 2406.24778
MNT 4124.868349
MOP 9.263359
MRU 46.119761
MUR 54.515383
MVR 17.705899
MWK 1987.934689
MXN 19.769904
MYR 4.679916
MZN 73.240783
NAD 18.638205
NGN 1526.036345
NIO 42.183374
NOK 10.816807
NPR 175.759464
NZD 2.007688
OMR 0.440657
PAB 1.146435
PEN 3.868541
PGK 5.102725
PHP 72.093677
PKR 317.756126
PLN 4.365756
PYG 6796.277045
QAR 4.190371
RON 5.264844
RSD 117.349258
RUB 96.494462
RWF 1684.089223
SAR 4.270699
SBD 9.168587
SCR 15.960379
SDG 689.314081
SEK 11.314544
SGD 1.464806
SHP 0.856662
SLE 28.248957
SLL 24031.037392
SOS 655.142606
SRD 43.257494
STD 23719.885935
STN 24.479173
SVC 10.031596
SYP 14900.292103
SZL 18.632148
THB 38.23514
TJS 10.575641
TMT 4.02246
TND 3.372272
TOP 2.759293
TRY 55.907377
TTD 7.782379
TWD 36.449217
TZS 3036.895373
UAH 51.220192
UGX 4522.073709
USD 1.146
UYU 46.10138
UZS 13573.451734
VES 971.217919
VND 29821.211623
VUV 135.562046
WST 3.157026
XAF 655.957
XAG 0.017273
XAU 0.000263
XCD 3.097122
XCG 2.066106
XDR 0.810281
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 271.086184
ZAR 18.693655
ZMK 10315.36499
ZMW 22.533026
ZWL 369.011528
SSP 6490.969804
MXV 2.241354
  • Euro STOXX 50

    -86.7000

    6236.2

    -1.39%

  • MDAX

    -192.8300

    31083.97

    -0.62%

  • Goldpreis

    34.5000

    4434.2

    +0.78%

  • SDAX

    -60.3500

    18106.55

    -0.33%

  • DAX

    -233.7400

    25304.06

    -0.92%

  • TecDAX

    -47.7000

    3948.65

    -1.21%

  • EUR/USD

    0.0004

    1.1484

    +0.03%

Siebenmeter-Krimi: BHC düpiert Magdeburg - Endspiel gegen Berlin
Siebenmeter-Krimi: BHC düpiert Magdeburg - Endspiel gegen Berlin / Foto: Federico Gambarini - picture-alliance/dpa/SID

Siebenmeter-Krimi: BHC düpiert Magdeburg - Endspiel gegen Berlin

Die erste Titelchance verspielt, der Triple-Traum geplatzt: Der SC Magdeburg ist nach einem denkwürdigen Handball-Fight mit Überlänge völlig überraschend im Halbfinale des DHB-Pokals am Bergischen HC gescheitert. Beim Final Four in Köln unterlag der Champions-League-Sieger dem krassen Außenseiter 3:4 im Siebenmeterwerfen, nach 70 Minuten hatte es 27:27 gestanden (22:22, 11:11). Torhüter Christopher Rudeck wurde zum gefeierten Helden. Zuvor hatten die Füchse Berlin im ersten Halbfinale den Ligakonkurrenten TBV Lemgo Lippe nach einer packenden zweiten Hälfte 39:36 (20:16) geschlagen.

Textgröße:

Das vermeintliche Traumfinale machte das beherzt kämpfende Team des BHC um den Siebenmeterkiller Rudeck zunichte. Stattdessen hofft der Außenseiter nun selbst auf den großen Pokalcoup. Bei der zweiten Final-Four-Teilnahme kommt es am Sonntag (15.45 Uhr/ARD) zum Duell gegen Meister Berlin - der Traum vom ersten Pokalsieg lebt. Nach einer starken ersten Hälfte ließ der BHC auch in der Schlussphase nicht locker und verdiente sich die Überraschung mit immensem Einsatz. Der SCM rettete sich erst in den Schlusssekunden der Verlängerung ins Siebenmeterwerfen, dann parierte Rudeck zweimal, Magdeburgs Manuel Zehnder warf zudem daneben. Schon vorher hatte Rudeck mit vier gehaltenen Siebenmetern geglänzt.

Der SCM wiederum, der eigentlich in Liga, Pokal und Champions League den großen Wurf geplant hatte, gab den ersten der drei gewünschten Titel aus der Hand. Anders als Berlin, das zuvor gegen Lemgo zwar ebenfalls Nerven bewies, schlussendlich aber cool blieb, fand der SCM nie zu gewohnter Stärke. Der vierte Pokaltriumph muss warten.

Die Magdeburger von Trainer Bennet Wiegert suchten auf dem eigens für das Final Four aufgebauten mobilen Glasboden vergebens nach Lücken im Defensivbollwerk des BHC. "Ich möchte mehr Bewegung, unser Thema ist die Offensive", sagte Wiegert beim Stand von 5:7 (20.). Die erste Führung folgte wenig später (11:10/29.), doch der BHC blieb dran.

"Mega geil", sagte BHC-Profi Johannes Wasielewski in der Pause bei Dyn: "Wir haben ein viel besseres emotionales Level, wir nehmen die Zuschauer besser mit als Magdeburg."

Auch nach dem Seitenwechsel machten die Bergischen unter dem Jubel ihrer Fans dem Favoriten das Leben richtig schwer. Als beim 17:18 (50.) immer noch ein Rückstand auf dem Videowürfel stand, appellierte Wiegert in einer Auszeit an sein Team: "Jungs, wir wussten genau, was hier passiert. Dass wir in dieser Situation stehen: Wir gegen alle, darin sind wir fantastisch", sagte der 44-Jährige: "Mit Kopf bitte, Ruhe rein!"

Nach einem Ballverlust hatte der SCM mit dem letzten Angriff die Chance auf den Lucky Punch, doch dieser blieb aus. Die Entscheidung fiel in der Verlängerung, wo BHC-Torhüter Rudeck früh den vierten (!) Siebenmeter der Magdeburger parierte. Magdeburg aber kam zurück.

Bei den Berlinern hatte zuvor Torhüter Dejan Milosavljev seinen Vorderleuten mit 18 Paraden auf die Siegerstraße geholfen. Vorne überzeugte neben Welthandballer Mathias Gidsel (8 Tore) auch sein dänischer Weltmeister-Kollege Lasse Andersson mit elf Treffern als bester Schütze.

Die Lemgoer schnupperten in der Schlussphase lange an einer Überraschung. Zwar war Berlin zur Halbzeit auf vier Tore davongezogen. Doch der TBV erwies sich als hartnäckiger Gegner und hielt trotz kleinerer Rückschläge den Meister in Sicht. "Lemgo ist viel schöner als Berlin", sang fast die gesamte Halle, ehe Gidsel und Co. in der Crunchtime ernst machten. Den bislang einzigen Pokal-Triumph holte Berlin 2014.

"Das fühlt sich sehr, sehr gut an", sagte Gidsel in der ARD: "Das war ein harter Kampf, ein typisches Halbfinale. In der zweiten Halbzeit gab es eine Phase, in der nicht alles geklappt hat. Lemgo hat es unheimlich schwer für uns gemacht."

H.El-Qemzy--DT