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Die Kölner Haie haben im Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gegen Meister Eisbären Berlin furios zurückgeschlagen. Der Hauptrundensieger bezwang den Titelverteidiger dank eines starken zweiten Drittels mit 5:1 (0:1, 4:0, 1:0) und glich in der Best-of-seven-Serie zum 1:1 aus. Die Adler Mannheim zogen dagegen durch ein erneutes 3:2 (0:0, 1:2, 1:0, 1:0) nach Verlängerung bei Ex-Meister Red Bull München auf 2:0 davon.
Die Haie erlösten mit dem deutlichen Sieg auch die 18.600 Fans. In der Neuauflage des Vorjahresfinales, in dem Köln drei 0:7-Pleiten in Folge kassiert hatte, sorgte ein Sturmlauf im zweiten Abschnitt mit Toren von Patrick Russell (22./29.), Dominik Bokk (30.) und Louis-Marc Aubry (34.) für die Entscheidung. Zudem war Gregor MacLeod (44.) erfolgreich.
"Das erste Drittel war schon gut, im zweiten haben wir dann endlich auch die Chancen genutzt", sagte Russell bei MagentaSport. Eisbären-Keeper Jonas Stettmer verließ nach den vier Gegentreffern binnen zwölf Minuten entnervt das Eis.
Dabei war Berlin, das sich als Tabellensechster in die Playoffs gemüht und das erste Duell mit Köln 6:3 gewonnen hatte, durch Yannick Veilleux (15.) sogar in Führung gegangen. Spiel drei folgt am Sonntag (16.30 Uhr/MagentaSport) in der Hauptstadt.
München nahm derweil Kurs auf das Finale, Justin Schütz sorgte in der vierten Minute der Overtime für die Entscheidung. Dabei lagen die Gäste vor 10.796 Fans im ausverkauften SAP Garden nach einem Doppelschlag von Yasin Ehliz (32.) und Tobias Rieder (33.) zunächst 0:2 in Rückstand. Nicolas Mattinen (35.) und Matthias Plachta (54.) erzwangen aber die Verlängerung.
Schon das erste Duell hatten die Adler mit 3:2 in der Overtime gewonnen. Weiter geht es am Sonntag (16.30 Uhr/MagentaSport) in Mannheim.
Y.Al-Shehhi--DT