Dubai Telegraph - Klaus Nüchtern beschreibt Veränderungen bei Gastgärten und Restaurantbesuchen

EUR -
AED 4.114832
AFN 72.82921
ALL 91.604903
AMD 405.522397
ANG 2.006002
AOA 1028.567112
ARS 1700.646865
AUD 1.608445
AWG 2.016797
AZN 1.909201
BAM 1.955264
BBD 2.256782
BDT 138.162147
BGN 1.8862
BHD 0.423284
BIF 3352.581483
BMD 1.120443
BND 1.434807
BOB 13.270647
BRL 5.591912
BSD 1.120493
BTN 108.324322
BWP 15.414777
BYN 3.408666
BYR 21960.683364
BZD 2.253583
CAD 1.597981
CDF 2588.223802
CHF 0.929592
CLF 0.027723
CLP 1094.639669
CNY 7.498173
CNH 7.493191
COP 3580.140405
CRC 511.259929
CUC 1.120443
CUP 26.892632
CVE 110.64419
CZK 24.384542
DJF 199.535333
DKK 7.476273
DOP 67.911394
DZD 150.950644
EGP 58.714914
ERN 16.806645
ETB 182.050423
FJD 2.517916
FKP 0.846731
GBP 0.84616
GEL 2.902385
GGP 0.846731
GHS 13.188051
GIP 0.846731
GMD 82.356877
GNF 9857.299366
GTQ 8.565468
GYD 234.331291
HKD 8.793802
HNL 30.07676
HRK 7.535656
HTG 146.7298
HUF 364.995955
IDR 20046.294405
ILS 3.432433
IMP 0.846731
INR 108.431439
IQD 1697.534921
IRR 1993794.756851
ISK 136.862548
JEP 0.846731
JMD 177.841276
JOD 0.794438
JPY 177.349369
KES 145.320186
KGS 97.983173
KHR 4549.75349
KMF 492.995325
KPW 1008.399082
KRW 1501.887083
KWD 0.348413
KYD 0.933744
KZT 509.170501
LAK 25127.115847
LBP 100341.809048
LKR 370.738428
LRD 191.607505
LSL 18.538521
LTL 3.308377
LVL 0.677745
LYD 7.205026
MAD 11.017881
MDL 20.090496
MGA 4996.631058
MKD 61.558135
MMK 2352.721168
MNT 4028.117652
MOP 9.057019
MRU 44.776732
MUR 53.17665
MVR 17.311269
MWK 1942.967679
MXN 20.631954
MYR 4.577574
MZN 71.607937
NAD 18.538521
NGN 1489.06917
NIO 41.238702
NOK 10.713008
NPR 173.318515
NZD 1.998472
OMR 0.431082
PAB 1.120493
PEN 3.842747
PGK 5.080608
PHP 70.302241
PKR 310.28559
PLN 4.388668
PYG 6373.2539
QAR 4.078831
RON 5.340074
RSD 117.34785
RUB 95.416458
RWF 1651.647493
SAR 4.203761
SBD 9.051019
SCR 16.442544
SDG 673.9506
SEK 11.203538
SGD 1.433499
SHP 0.846576
SLE 27.641745
SLL 23495.120995
SOS 640.324568
SRD 42.232303
STD 23190.908531
STN 24.493289
SVC 9.804314
SYP 14568.000545
SZL 18.534922
THB 37.594267
TJS 10.308676
TMT 3.932755
TND 3.371982
TOP 2.697758
TRY 55.149667
TTD 7.611915
TWD 35.810932
TZS 2958.289508
UAH 50.326412
UGX 4581.192898
USD 1.120443
UYU 45.001847
UZS 13334.346748
VES 981.173757
VND 29018.914224
VUV 133.748795
WST 3.121002
XAF 655.957
XAG 0.018422
XAU 0.00026713469
XCD 3.028054
XCG 2.019447
XDR 0.792211
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.652664
ZAR 18.509775
ZMK 10085.335807
ZMW 22.269899
ZWL 360.782198
SSP 6450.986431
MXV 2.330891
  • Goldpreis

    59.3000

    4216.3

    +1.41%

  • DAX

    280.3000

    25087.27

    +1.12%

  • SDAX

    275.3900

    18098.2

    +1.52%

  • Euro STOXX 50

    46.6400

    6173.37

    +0.76%

  • TecDAX

    12.8800

    3978.41

    +0.32%

  • MDAX

    483.0700

    29989.9

    +1.61%

  • EUR/USD

    -0.0010

    1.1206

    -0.09%

Klaus Nüchtern beschreibt Veränderungen bei Gastgärten und Restaurantbesuchen
Klaus Nüchtern beschreibt Veränderungen bei Gastgärten und Restaurantbesuchen

Klaus Nüchtern beschreibt Veränderungen bei Gastgärten und Restaurantbesuchen

Der Falter-Autor Klaus Nüchtern berichtet über veränderte Wiener Gastgärten und Erfahrungen mit lauten Restaurants. Sein Beitrag verbindet persönliche Beobachtungen mit Kritik an Musikbeschallung und veränderten Speisenangeboten.

Textgröße:

Der Journalist Klaus Nüchtern beschäftigt sich in einem Falter-Beitrag mit Veränderungen von Gastgärten und Restaurantangeboten. Er beschreibt persönliche Erfahrungen in Wien und im Vereinigten Königreich und kritisiert insbesondere hohe Geräuschpegel sowie eine aus seiner Sicht veränderte Rolle von Beilagen. Die Aussagen beruhen auf seinen Beobachtungen und Vorlieben, nicht auf einer systematischen Untersuchung der Gastronomie.

Als Ausgangspunkt erinnert Nüchtern an ein Projekt, das er vor ungefähr zwanzig Jahren mit seinem damaligen Kollegen Wolfgang Kralicek begann. Unter dem Namen Grand Slam des Gastgartens, abgekürzt GSGG, bestimmten die beiden vier Wiener Lokale als bevorzugte Orte zum Biertrinken. Je zwei lagen in Favoriten und in der Leopoldstadt.

Für ihre Auswahl legten sie bestimmte Kriterien an. Die Gastgärten sollten Kiesboden und Bäume aufweisen und ohne Musikbeschallung auskommen. Große Markisen und ähnlich dimensionierte Sonnenschirme wollten sie vermeiden. Auch das ausgeschenkte Bier spielte eine Rolle: Lokale mit dem von Nüchtern als vorherrschend beschriebenen Bier aus dem 16. Gemeindebezirk schlossen sie aus.

Von diesen früheren Orten sind nach seiner Darstellung drei stark modernisiert worden, während ein weiterer dauerhaft geschlossen ist. Sein persönlicher Favorit war die Gösser-Bierinsel hinter dem Lusthaus. Dort habe es in diesem Jahr zwar Arbeiten am Dach gegeben. Nüchtern sieht darin aber noch keinen Hinweis auf eine bevorstehende Wiedereröffnung. Seine Vermutung über den Zweck der Reparaturen ist keine mitgeteilte Entscheidung des Betreibers.

Der Autor beschreibt die früheren Lokale als bodenständige und für verschiedene soziale Gruppen zugängliche Orte. Die Veränderung solcher Gaststätten verbindet er mit einer von ihm beobachteten Aufwertung und veränderten Kundenansprache. Als besonders störend bezeichnet er höhere Lautstärke und eine Verringerung der Beilagen. Auch die Preisgestaltung kritisiert er. Diese Einordnung ist seine Bewertung des Wandels.

Zur Auswahl von Restaurants nutzt Nüchtern nach eigenen Angaben Internetempfehlungen, besonders auf Reisen. Dabei hätten sich Hinweise einschlägiger Websites nicht immer als verlässlich erwiesen. Als Beispiel nennt er das Dzo Viet an der Upper Street in London, das ihm durch eine Empfehlung von Time Out aufgefallen war. Mit dem Besuch wollte er einen Spaziergang am Regent’s Canal und eine Erkundung von Islington verbinden.

Im Restaurant habe er einen nahezu vollständig reservierten Raum mit vielen Gästen vorgefunden. Die Gespräche seien laut gewesen, zusätzlich habe Musik gespielt. Nüchtern berichtet, dass er und seine Frau deshalb kaum miteinander gesprochen, eine Pho gegessen und das Lokal anschließend wieder verlassen hätten. Das Essen bewertet er als wenig überzeugend, aber allenfalls akzeptabel. Dabei handelt es sich um seine individuelle Erfahrung dieses Besuchs.

Nüchtern greift auch die ihm gegenüber geäußerte Vermutung auf, laute Raumgestaltung könne ältere Besucher abschrecken sollen. Er stellt diese Erklärung jedoch selbst infrage. Ein entsprechendes Konzept des genannten Restaurants wird nicht belegt. Seine Kritik richtet sich allgemeiner auf Bedingungen, unter denen ein Gespräch beim Essen schwieriger wird.

Als zusätzliche Belastung nennt er KI-generierte Lounge-Musik. Obwohl solche Musik häufig als unauffälliger Hintergrund eingesetzt werde, nehme er sie als aufdringlich wahr. Er verbindet dieses Thema mit Restaurants, in denen Hauptgerichte nach seiner Beobachtung seltener mit einer üblichen, eigenständigen Beilage angeboten werden.

Seine eigenen Erwartungen erläutert er an traditionellen Kombinationen wie Linsen mit Knödeln, Würsteln mit Semmel oder Schulterscherzel mit Erdäpfelschmarrn und Cremespinat. Gerichte wähle er oft gerade nach der Beilage aus. Kleine Portionen zum Teilen und aufwendig arrangierte Teller entsprächen dagegen nicht seinen Vorlieben. Nüchtern zieht dabei einen Vergleich zum Film „Indien“ von Paul Harather aus dem Jahr 1993, in dem Josef Hader die Figur Heinz Bösel spielt.

Den Bezug zum Begriff Grand Slam stellt der Autor über Tennis her. Am vergangenen Wochenende endete der letzte Grand-Slam-Wettbewerb des Jahres in Flushing Meadows. Nach den im Beitrag genannten Ergebnissen gewann Jelena Rybakina gegen Aryna Sabalenka und übernahm die Führung der Weltrangliste. Alexander Zverev besiegte Ben Shelton in vier Sätzen. Nüchtern erinnert außerdem an John McEnroe, mit dessen Karriere seine eigene intensive Beschäftigung mit Tennis endete: McEnroe gewann viermal die US Open und dreimal Wimbledon, erreichte bei den French Open das Finale und bei den Australian Open das Halbfinale.

Ergänzende Kulturhinweise des Beitrags verbinden Essen und Musik. Genannt werden Ernst Jandls Band „Laut und Luise“ und die Gedichte über Stilton sowie „calypso“, dessen Umsetzung in Claudia Bauers Volkstheater-Produktion „humanistää!“ aufgegriffen wird. Außerdem verweist Nüchtern auf Michael Mantlers Vertonung von Edward Goreys „The Doubtful Guest“ mit Robert Wyatt als Sänger sowie Wyatts „Soup Song“.

H.El-Din--DT