Dubai Telegraph - Latino-Rapstar Bad Bunny mit Grammy für Album des Jahres ausgezeichnet

EUR -
AED 4.356047
AFN 77.098481
ALL 96.578527
AMD 452.626632
ANG 2.123261
AOA 1087.678352
ARS 1715.600908
AUD 1.704695
AWG 2.137993
AZN 1.999161
BAM 1.954172
BBD 2.404706
BDT 145.89842
BGN 1.991946
BHD 0.447184
BIF 3537.212006
BMD 1.186127
BND 1.512065
BOB 8.250125
BRL 6.229061
BSD 1.193769
BTN 109.639559
BWP 15.620206
BYN 3.400581
BYR 23248.08086
BZD 2.401209
CAD 1.617438
CDF 2686.576759
CHF 0.919966
CLF 0.026042
CLP 1028.620629
CNY 8.245655
CNH 8.233
COP 4365.432106
CRC 591.217294
CUC 1.186127
CUP 31.432354
CVE 110.173654
CZK 24.292224
DJF 212.603729
DKK 7.469413
DOP 75.168628
DZD 153.797369
EGP 55.865719
ERN 17.791899
ETB 185.472969
FJD 2.643523
FKP 0.865581
GBP 0.865748
GEL 3.196593
GGP 0.865581
GHS 13.079156
GIP 0.865581
GMD 86.586829
GNF 10476.446395
GTQ 9.157446
GYD 249.783955
HKD 9.263957
HNL 31.513271
HRK 7.530128
HTG 156.252426
HUF 380.977331
IDR 19896.087161
ILS 3.678244
IMP 0.865581
INR 108.546592
IQD 1564.096604
IRR 49965.582138
ISK 145.003895
JEP 0.865581
JMD 187.097242
JOD 0.840975
JPY 183.613613
KES 153.010627
KGS 103.726642
KHR 4801.080108
KMF 492.242217
KPW 1067.513917
KRW 1719.521766
KWD 0.364259
KYD 0.994962
KZT 600.464557
LAK 25693.805403
LBP 106915.75543
LKR 369.223874
LRD 215.202481
LSL 18.957162
LTL 3.502324
LVL 0.717476
LYD 7.491789
MAD 10.829975
MDL 20.081435
MGA 5335.576238
MKD 61.632744
MMK 2490.84975
MNT 4228.096728
MOP 9.600999
MRU 47.638105
MUR 54.146602
MVR 18.337513
MWK 2070.283514
MXN 20.610384
MYR 4.675664
MZN 75.627679
NAD 18.956843
NGN 1655.726718
NIO 43.93413
NOK 11.465076
NPR 175.424773
NZD 1.97085
OMR 0.455869
PAB 1.193905
PEN 3.991774
PGK 5.110849
PHP 69.833205
PKR 333.990265
PLN 4.218222
PYG 7997.369327
QAR 4.352991
RON 5.095554
RSD 117.395701
RUB 90.860355
RWF 1741.992418
SAR 4.448418
SBD 9.550233
SCR 17.126513
SDG 713.488038
SEK 10.583212
SGD 1.506975
SHP 0.889902
SLE 28.852557
SLL 24872.480335
SOS 682.342894
SRD 45.132709
STD 24550.425312
STN 24.480116
SVC 10.446207
SYP 13118.055685
SZL 18.949053
THB 37.482821
TJS 11.145306
TMT 4.151443
TND 3.430356
TOP 2.855908
TRY 51.566909
TTD 8.106279
TWD 37.45728
TZS 3061.380922
UAH 51.171573
UGX 4268.46099
USD 1.186127
UYU 46.331976
UZS 14595.836966
VES 410.330299
VND 30863.013469
VUV 141.334941
WST 3.215329
XAF 655.427395
XAG 0.014439
XAU 0.00025
XCD 3.205566
XCG 2.151707
XDR 0.815124
XOF 655.413592
XPF 119.331742
YER 282.683658
ZAR 18.992887
ZMK 10676.554577
ZMW 23.430574
ZWL 381.932273
  • Euro STOXX 50

    21.4600

    5969.27

    +0.36%

  • TecDAX

    18.8000

    3632.21

    +0.52%

  • Goldpreis

    43.3000

    4788.4

    +0.9%

  • MDAX

    204.5800

    31369.02

    +0.65%

  • DAX

    174.7300

    24713.54

    +0.71%

  • SDAX

    -32.9200

    18007.43

    -0.18%

  • EUR/USD

    0.0006

    1.186

    +0.05%

Latino-Rapstar Bad Bunny mit Grammy für Album des Jahres ausgezeichnet
Latino-Rapstar Bad Bunny mit Grammy für Album des Jahres ausgezeichnet / Foto: VALERIE MACON - AFP

Latino-Rapstar Bad Bunny mit Grammy für Album des Jahres ausgezeichnet

Latino-Rapstar Bad Bunny ist bei der Grammy-Verleihung eine Sensation gelungen: Mit seinem Album "Debí tirar más fotos" wurde erstmals ein spanischsprachiges Album mit dem wichtigsten US-Musikpreis für das Album des Jahres ausgezeichnet. Weitere Preise gingen bei der Gala am Sonntagabend an US-Rapper Kendrick Lamar und Popstar Billie Eilish. Bad Bunny und viele andere Stars nutzten ihre Auftritte für Proteste gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE und die Regierung von Präsident Donald Trump.

Textgröße:

Der aus Puerto Rico stammende Bad Bunny thematisiert auf "Debí tirar más fotos" (auf Deutsch: "Ich hätte mehr Fotos machen sollen") zu traditionellen Rhythmen aus seiner Heimat die Kolonisierung der Karibikinsel, die seit mehr als hundert Jahren zu den USA gehört. Der Rapper hielt seine Dankesrede größtenteils auf Spanisch und widmete seinen Preis allen Menschen, "die ihr Land verlassen mussten, um ihren Träumen zu folgen".

Billie Eilish und ihr Bruder Finneas O'Connell wurden für das Lied "Wildflower" mit dem Grammy für den Song des Jahres geehrt. Kendrick Lamar und die R&B-Sängerin SZA erhielten für ihren Song "Luther" den Preis für die Aufnahme des Jahres. Lamar erhielt insgesamt fünf Grammys, unter anderem den Preis für das beste Rap-Album für "GNX".

Der Dalai Lama erhielt einen Grammy für ein Hörbuch. Eine seltene Ehre wurde auch dem US-Filmemacher Steven Spielberg zuteil: Der 79-Jährige erhielt für den Dokumentarfilm "Music by John Williams" den Grammy für den besten Musikfilm - und gehört damit nun zu einer exklusiven Gruppe von nur 22 Künstlerinnen und Künstlern, die sowohl mit dem Grammy, dem Filmpreis Oscar, dem Fernsehpreis Emmy und dem Musical-Preis Tony ausgezeichnet wurden.

Die Gala in Los Angeles war geprägt vom Protest gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE. In seiner Dankesrede für den Preis für das beste Música-Urbana-Album sagte Bad Bunny: "Bevor ich Gott danke, werde ich 'ICE out' ('ICE raus') sagen." Der Rapper, der vom Publikum tosenden Beifall bekam, fügte hinzu: "Wir sind keine Wilden, wir sind keine Tiere, wir sind keine Fremden: Wir sind Menschen und wir sind Amerikaner."

Mehrere Prominente, darunter die kanadische Musikerin Joni Mitchell, trugen bei der Grammy-Verleihung außerdem Anstecker mit den Worten "ICE OUT", um ihre Kritik an den Razzien kundzutun.

Zuletzt hatte es vor allem in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota massive Proteste gegen die Razzien gegeben, bei denen Einsatzkräfte von ICE und der Grenzschutzbehörde CBP teilweise mit brutaler Gewalt vorgehen. Am Rande der Proteste wurden zwei US-Bürger getötet, der Krankenpfleger Alex Pretti und die unbewaffnete Autofahrerin Renee Good.

Moderiert wurde die Grammy-Verleihung von Comedian Trevor Noah, der unter anderem mit einer Imitation von US-Präsident Trump für Gelächter sorgte. Nach der Auszeichnung von Billie Eilish für den Song des Jahres sagte Noah: "Wow. Das ist ein Grammy, den jeder Künstler haben will – fast so sehr wie Trump Grönland". Mit Blick auf den Konflikt um die Arktis-Insel fügte Noah hinzu: Seit dem Tod von Sexualstraftäter Jeffrey Epstein brauche Trump "eine neue Insel, um mit Bill Clinton abzuhängen."

Trump reagierte erbost. Auf seiner Onlineplattform Truth Social schrieb er, die Grammy-Verleihung sei die "schlimmste" und "praktisch nicht anschaubar" gewesen. Den Südafrikaner Noah beschimpfte Trump als "totalen Verlierer" und "Trottel", der "arm" und "jämmerlich" sei und kein Talent habe. Er drohte dem Moderator zudem mit einer Klage, weil er nie auf Epsteins Privatinsel und noch nicht einmal "in der Nähe" gewesen sei.

Musikalisch eröffnet wurde die Gala von einem gemeinsamen Auftritt der K-Pop-Sängerin Rose mit dem US-Sänger Bruno Mars. Außerdem traten Stars wie Lady Gaga, Justin Bieber und Sabrina Carpenter auf.

W.Zhang--DT