Dubai Telegraph - Latino-Rapstar Bad Bunny mit Grammy für Album des Jahres ausgezeichnet

EUR -
AED 4.189464
AFN 72.437312
ALL 94.230222
AMD 419.882131
ANG 2.042432
AOA 1046.083575
ARS 1667.242706
AUD 1.64184
AWG 2.05338
AZN 1.917435
BAM 1.948246
BBD 2.303405
BDT 140.196388
BGN 1.9289
BHD 0.43126
BIF 3410.47522
BMD 1.140767
BND 1.479042
BOB 7.885424
BRL 5.867875
BSD 1.143612
BTN 107.980306
BWP 15.521015
BYN 3.199865
BYR 22359.026823
BZD 2.300111
CAD 1.617778
CDF 2583.836059
CHF 0.924038
CLF 0.026268
CLP 1033.842895
CNY 7.728468
CNH 7.744791
COP 3924.38566
CRC 518.802563
CUC 1.140767
CUP 30.230317
CVE 110.511765
CZK 24.201308
DJF 203.655926
DKK 7.474782
DOP 66.854354
DZD 152.307872
EGP 56.740937
ERN 17.1115
ETB 181.552971
FJD 2.558569
FKP 0.86114
GBP 0.862933
GEL 3.017322
GGP 0.86114
GHS 12.810473
GIP 0.86114
GMD 83.276133
GNF 10020.53448
GTQ 8.702257
GYD 238.734307
HKD 8.943782
HNL 30.423874
HRK 7.534424
HTG 149.395501
HUF 354.107685
IDR 20371.811276
ILS 3.41466
IMP 0.86114
INR 108.080056
IQD 1494.404344
IRR 1568554.17766
ISK 143.999053
JEP 0.86114
JMD 180.707408
JOD 0.808784
JPY 184.071808
KES 147.660541
KGS 99.760555
KHR 4577.329871
KMF 491.670655
KPW 1026.690406
KRW 1754.807404
KWD 0.352258
KYD 0.953047
KZT 557.41333
LAK 25153.904951
LBP 102155.655543
LKR 382.406827
LRD 207.848398
LSL 18.790895
LTL 3.368388
LVL 0.690038
LYD 7.332252
MAD 10.666148
MDL 20.111211
MGA 4825.443397
MKD 61.619696
MMK 2394.911153
MNT 4082.803946
MOP 9.234745
MRU 45.710552
MUR 54.711139
MVR 17.636538
MWK 1983.069639
MXN 19.92819
MYR 4.730876
MZN 72.891337
NAD 18.790813
NGN 1560.306598
NIO 41.786443
NOK 11.130198
NPR 173.134713
NZD 2.005371
OMR 0.438622
PAB 1.141175
PEN 3.861488
PGK 4.97802
PHP 69.820593
PKR 317.304442
PLN 4.28432
PYG 6971.878762
QAR 4.159189
RON 5.243761
RSD 117.391733
RUB 85.101936
RWF 1670.652795
SAR 4.282086
SBD 9.20033
SCR 16.033018
SDG 685.02842
SEK 11.039964
SGD 1.477874
SHP 0.851698
SLE 28.233583
SLL 23921.310964
SOS 653.56944
SRD 42.699465
STD 23611.566966
STN 24.64056
SVC 10.006646
SYP 126.091334
SZL 18.720169
THB 37.813564
TJS 10.584758
TMT 4.004091
TND 3.321344
TOP 2.746693
TRY 53.023309
TTD 7.755516
TWD 36.101956
TZS 2995.053229
UAH 51.435226
UGX 4165.846919
USD 1.140767
UYU 45.633058
UZS 13683.496147
VES 703.699348
VND 30033.534627
VUV 135.475769
WST 3.144324
XAF 654.824269
XAG 0.018342
XAU 0.000277
XCD 3.082979
XCG 2.061126
XDR 0.814388
XOF 654.818539
XPF 119.331742
YER 272.243464
ZAR 18.803953
ZMK 10268.270999
ZMW 20.270846
ZWL 367.326404
  • TecDAX

    -48.4200

    3922.53

    -1.23%

  • Euro STOXX 50

    -68.0700

    6243.25

    -1.09%

  • SDAX

    -279.7300

    18115.74

    -1.54%

  • DAX

    -261.6600

    24878.03

    -1.05%

  • MDAX

    -444.8700

    32129.59

    -1.38%

  • Goldpreis

    -55.1000

    4147.6

    -1.33%

  • EUR/USD

    -0.0019

    1.1412

    -0.17%

Latino-Rapstar Bad Bunny mit Grammy für Album des Jahres ausgezeichnet
Latino-Rapstar Bad Bunny mit Grammy für Album des Jahres ausgezeichnet / Foto: VALERIE MACON - AFP

Latino-Rapstar Bad Bunny mit Grammy für Album des Jahres ausgezeichnet

Latino-Rapstar Bad Bunny ist bei der Grammy-Verleihung eine Sensation gelungen: Mit seinem Album "Debí tirar más fotos" wurde erstmals ein spanischsprachiges Album mit dem wichtigsten US-Musikpreis für das Album des Jahres ausgezeichnet. Weitere Preise gingen bei der Gala am Sonntagabend an US-Rapper Kendrick Lamar und Popstar Billie Eilish. Bad Bunny und viele andere Stars nutzten ihre Auftritte für Proteste gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE und die Regierung von Präsident Donald Trump.

Textgröße:

Der aus Puerto Rico stammende Bad Bunny thematisiert auf "Debí tirar más fotos" (auf Deutsch: "Ich hätte mehr Fotos machen sollen") zu traditionellen Rhythmen aus seiner Heimat die Kolonisierung der Karibikinsel, die seit mehr als hundert Jahren zu den USA gehört. Der Rapper hielt seine Dankesrede größtenteils auf Spanisch und widmete seinen Preis allen Menschen, "die ihr Land verlassen mussten, um ihren Träumen zu folgen".

Billie Eilish und ihr Bruder Finneas O'Connell wurden für das Lied "Wildflower" mit dem Grammy für den Song des Jahres geehrt. Kendrick Lamar und die R&B-Sängerin SZA erhielten für ihren Song "Luther" den Preis für die Aufnahme des Jahres. Lamar erhielt insgesamt fünf Grammys, unter anderem den Preis für das beste Rap-Album für "GNX".

Der Dalai Lama erhielt einen Grammy für ein Hörbuch. Eine seltene Ehre wurde auch dem US-Filmemacher Steven Spielberg zuteil: Der 79-Jährige erhielt für den Dokumentarfilm "Music by John Williams" den Grammy für den besten Musikfilm - und gehört damit nun zu einer exklusiven Gruppe von nur 22 Künstlerinnen und Künstlern, die sowohl mit dem Grammy, dem Filmpreis Oscar, dem Fernsehpreis Emmy und dem Musical-Preis Tony ausgezeichnet wurden.

Die Gala in Los Angeles war geprägt vom Protest gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE. In seiner Dankesrede für den Preis für das beste Música-Urbana-Album sagte Bad Bunny: "Bevor ich Gott danke, werde ich 'ICE out' ('ICE raus') sagen." Der Rapper, der vom Publikum tosenden Beifall bekam, fügte hinzu: "Wir sind keine Wilden, wir sind keine Tiere, wir sind keine Fremden: Wir sind Menschen und wir sind Amerikaner."

Mehrere Prominente, darunter die kanadische Musikerin Joni Mitchell, trugen bei der Grammy-Verleihung außerdem Anstecker mit den Worten "ICE OUT", um ihre Kritik an den Razzien kundzutun.

Zuletzt hatte es vor allem in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota massive Proteste gegen die Razzien gegeben, bei denen Einsatzkräfte von ICE und der Grenzschutzbehörde CBP teilweise mit brutaler Gewalt vorgehen. Am Rande der Proteste wurden zwei US-Bürger getötet, der Krankenpfleger Alex Pretti und die unbewaffnete Autofahrerin Renee Good.

Moderiert wurde die Grammy-Verleihung von Comedian Trevor Noah, der unter anderem mit einer Imitation von US-Präsident Trump für Gelächter sorgte. Nach der Auszeichnung von Billie Eilish für den Song des Jahres sagte Noah: "Wow. Das ist ein Grammy, den jeder Künstler haben will – fast so sehr wie Trump Grönland". Mit Blick auf den Konflikt um die Arktis-Insel fügte Noah hinzu: Seit dem Tod von Sexualstraftäter Jeffrey Epstein brauche Trump "eine neue Insel, um mit Bill Clinton abzuhängen."

Trump reagierte erbost. Auf seiner Onlineplattform Truth Social schrieb er, die Grammy-Verleihung sei die "schlimmste" und "praktisch nicht anschaubar" gewesen. Den Südafrikaner Noah beschimpfte Trump als "totalen Verlierer" und "Trottel", der "arm" und "jämmerlich" sei und kein Talent habe. Er drohte dem Moderator zudem mit einer Klage, weil er nie auf Epsteins Privatinsel und noch nicht einmal "in der Nähe" gewesen sei.

Musikalisch eröffnet wurde die Gala von einem gemeinsamen Auftritt der K-Pop-Sängerin Rose mit dem US-Sänger Bruno Mars. Außerdem traten Stars wie Lady Gaga, Justin Bieber und Sabrina Carpenter auf.

W.Zhang--DT