Dubai Telegraph - Millionenschwerer Betrugsversuch mit 20 gefälschten Meisterwerken aufgedeckt

EUR -
AED 4.396886
AFN 77.821135
ALL 96.739404
AMD 453.819407
ANG 2.143167
AOA 1097.874661
ARS 1729.321461
AUD 1.695324
AWG 2.15654
AZN 2.03542
BAM 1.957601
BBD 2.41273
BDT 146.384673
BGN 2.01062
BHD 0.451351
BIF 3548.509072
BMD 1.197246
BND 1.51161
BOB 8.277615
BRL 6.226517
BSD 1.197907
BTN 110.03369
BWP 15.67442
BYN 3.406048
BYR 23466.030653
BZD 2.409227
CAD 1.619689
CDF 2681.832321
CHF 0.917713
CLF 0.026165
CLP 1033.15161
CNY 8.326431
CNH 8.310776
COP 4394.325524
CRC 594.556922
CUC 1.197246
CUP 31.727031
CVE 110.366998
CZK 24.300691
DJF 213.315358
DKK 7.466951
DOP 75.3706
DZD 154.574046
EGP 56.132778
ERN 17.958697
ETB 186.269767
FJD 2.621611
FKP 0.868723
GBP 0.866238
GEL 3.226556
GGP 0.868723
GHS 13.093046
GIP 0.868723
GMD 87.399158
GNF 10511.802516
GTQ 9.190494
GYD 250.62057
HKD 9.345166
HNL 31.613084
HRK 7.538577
HTG 156.874324
HUF 380.938082
IDR 20069.442441
ILS 3.696379
IMP 0.868723
INR 110.069512
IQD 1569.250257
IRR 50434.007396
ISK 144.807234
JEP 0.868723
JMD 187.782759
JOD 0.848777
JPY 183.496579
KES 154.444806
KGS 104.699264
KHR 4815.490564
KMF 493.265807
KPW 1077.602206
KRW 1714.086027
KWD 0.366885
KYD 0.998323
KZT 603.567801
LAK 25807.850899
LBP 107272.538299
LKR 370.932806
LRD 221.61481
LSL 19.047503
LTL 3.535158
LVL 0.724203
LYD 7.52289
MAD 10.831065
MDL 20.088565
MGA 5344.917302
MKD 61.642026
MMK 2514.711856
MNT 4270.44921
MOP 9.627097
MRU 47.820794
MUR 54.055673
MVR 18.509078
MWK 2077.211026
MXN 20.494368
MYR 4.70219
MZN 76.336127
NAD 19.047503
NGN 1671.823186
NIO 44.081107
NOK 11.470578
NPR 176.053704
NZD 1.973325
OMR 0.460349
PAB 1.197902
PEN 4.008188
PGK 5.127782
PHP 70.613817
PKR 335.114504
PLN 4.204741
PYG 8044.36719
QAR 4.355525
RON 5.095717
RSD 117.39961
RUB 91.077876
RWF 1747.707884
SAR 4.490562
SBD 9.670969
SCR 16.84395
SDG 720.143366
SEK 10.58713
SGD 1.51235
SHP 0.898245
SLE 29.095958
SLL 25105.658805
SOS 683.428752
SRD 45.605454
STD 24780.58453
STN 24.522868
SVC 10.481687
SYP 13241.036913
SZL 19.039596
THB 37.324106
TJS 11.194446
TMT 4.190363
TND 3.425866
TOP 2.882682
TRY 51.989945
TTD 8.130514
TWD 37.546247
TZS 3064.950714
UAH 51.205809
UGX 4288.945813
USD 1.197246
UYU 45.331894
UZS 14493.394392
VES 429.184302
VND 31139.781851
VUV 143.153591
WST 3.252692
XAF 656.561033
XAG 0.010245
XAU 0.000217
XCD 3.235618
XCG 2.158895
XDR 0.816551
XOF 656.558289
XPF 119.331742
YER 285.419628
ZAR 18.814872
ZMK 10776.646662
ZMW 23.808003
ZWL 385.512872
  • SDAX

    -137.7300

    18182.06

    -0.76%

  • Euro STOXX 50

    23.7600

    5956.96

    +0.4%

  • DAX

    -249.3900

    24573.4

    -1.01%

  • TecDAX

    -69.2200

    3654.32

    -1.89%

  • MDAX

    -46.1100

    31594.26

    -0.15%

  • EUR/USD

    -0.0005

    1.1955

    -0.04%

  • Goldpreis

    192.7000

    5532.9

    +3.48%

Millionenschwerer Betrugsversuch mit 20 gefälschten Meisterwerken aufgedeckt
Millionenschwerer Betrugsversuch mit 20 gefälschten Meisterwerken aufgedeckt / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Millionenschwerer Betrugsversuch mit 20 gefälschten Meisterwerken aufgedeckt

Bayerische Kunstfahnder haben einen millionenschweren Betrugsversuch mit gefälschten Kunstwerken weltberühmter Maler aufgedeckt. Die Fahnder beschlagnahmten 20 mutmaßliche gefälschte Kunstwerke, die zu Preisen zwischen 400.000 Euro und 130 Millionen Euro verkauft werden sollten, wie das bayerische Landeskriminalamt am Freitag in München mitteilte. Im Fokus der Ermittler stehen ein 77-jähriger Hauptbeschuldigter aus Bayern sowie zehn mutmaßliche Mittäter.

Textgröße:

Bei den Gemälden handelte es sich unter anderem um Kopien berühmter Werke von Pablo Picasso, Rembrandt van Rijn und Peter Paul Rubens. Auf den Fall aufmerksam wurden die Ermittler, als der 77-jährige Deutsche aus dem Raum Schwandorf in der Oberpfalz zwei angeblich originale Gemälde von Picasso auf dem Kunstmarkt zum Kauf anbot.

Unter den zwei Gemälden befand sich auch ein angebliches Picasso-Porträt der französischen Fotografin und Malerin Dora Maar. Der spanische Künstler hatte Maar in mehreren berühmten Gemälden porträtiert.

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der 77-Jährige auch versuchte, ein Gemälde zu verkaufen, das er als das weltberühmte "Staalmeesters" (Die Vorsteher der Tuchmacherzunft) von Rembrandt ausgab. Das Bild habe der 77-Jährige für einen Preis von 120 Millionen Franken (130 Millionen Euro) verkaufen wollen. Das Originalgemälde aus dem 17. Jahrhundert befindet sich tatsächlich in der Sammlung des Amsterdamer Rijksmuseums.

Die Kopie, mutmaßlich aus dem 20. Jahrhundert, war demnach im Besitz einer 84-jährigen Schweizerin. Die Beschuldigten sollen versucht haben, potenzielle Käufer von der Echtheit des Gemäldes zu überzeugen, während sie das Original im Rijksmuseum als Fälschung ausgaben. Das gefälschte Bild wurde in der Schweiz beschlagnahmt. Gegen die 84-Jährige wird nun ebenfalls ermittelt.

Bei weiteren mutmaßlichen Fälschungen handelte es sich unter anderem um angebliche Werke von Frida Kahlo, Juan Miro, Amadeo Modigliani und Anthonis van Dyck. Die Ermittlungen laufen seit Anfang des Jahres. Der Vorwurf lautet auf versuchten gewerbs- und bandenmäßigen Betrug mit Kunstfälschungen.

Im Zusammenhang mit den Ermittlungen wurden in der vergangenen Woche Objekte in elf Städten in Deutschland durchsucht - vor allem in Bayern sowie in Baden-Württemberg, Sachsen, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz.

Weitere Durchsuchungen gab es in fünf Schweizer Kantonen und in Liechtenstein. Zahlreiche Dokumente, Datenträger und mutmaßliche Kunstfälschungen wurden beschlagnahmt. Im Einsatz waren rund hundert Beamte.

Gegen den 77-jährigen Hauptbeschuldigten und einen 74-jährigen Mitverdächtigen wurden Haftbefehle erlassen, die unter Auflagen außer Vollzug gesetzt wurden. Der 74-Jährige aus Rheinland-Pfalz soll für die Kunstwerke eigens Expertisen angefertigt haben, die deren Echtheit bestätigen sollten.

Die Ermittlungen unter Leitung der Staatsanwaltschaft Amberg dauerten an. Die beschlagnahmten Gemälde sollen in den kommenden Wochen intensiv durch Experten und Gutachter untersucht werden.

A.Padmanabhan--DT