Dubai Telegraph - Angriffe auf Einsatzkräfte zum Jahreswechsel - Drei Tote durch Pyrotechnik

EUR -
AED 4.212516
AFN 73.979768
ALL 91.385758
AMD 416.679109
ANG 2.053336
AOA 1051.689797
ARS 1736.648907
AUD 1.610641
AWG 2.067254
AZN 1.952161
BAM 1.95335
BBD 2.309413
BDT 140.693505
BGN 1.930707
BHD 0.432386
BIF 3434.909437
BMD 1.146881
BND 1.462366
BOB 11.259924
BRL 5.857811
BSD 1.146667
BTN 109.803734
BWP 15.561546
BYN 3.457163
BYR 22478.87311
BZD 2.306117
CAD 1.609498
CDF 2649.295925
CHF 0.942046
CLF 0.027539
CLP 1087.381509
CNY 7.678832
CNH 7.676225
COP 3674.194747
CRC 512.958749
CUC 1.146881
CUP 30.392354
CVE 110.5626
CZK 24.326513
DJF 203.823725
DKK 7.476058
DOP 67.609117
DZD 153.476186
EGP 59.551581
ERN 17.203219
ETB 187.247721
FJD 2.56695
FKP 0.856332
GBP 0.858062
GEL 2.976158
GGP 0.856332
GHS 13.206402
GIP 0.856332
GMD 84.295495
GNF 10040.945755
GTQ 8.751022
GYD 239.850163
HKD 8.997226
HNL 30.780387
HRK 7.536143
HTG 149.862004
HUF 361.795472
IDR 20497.062256
ILS 3.456757
IMP 0.856332
INR 109.830111
IQD 1502.115653
IRR 1576789.729463
ISK 138.198489
JEP 0.856332
JMD 180.713302
JOD 0.813112
JPY 180.364303
KES 148.544413
KGS 100.294191
KHR 4649.456984
KMF 493.159031
KPW 1032.193518
KRW 1578.332294
KWD 0.353721
KYD 0.955506
KZT 514.456876
LAK 25724.547343
LBP 102703.218527
LKR 379.014541
LRD 198.238226
LSL 18.636673
LTL 3.386442
LVL 0.693737
LYD 7.288431
MAD 10.948108
MDL 20.139823
MGA 5004.743559
MKD 61.442922
MMK 2408.017964
MNT 4124.124415
MOP 9.265817
MRU 45.943743
MUR 54.660678
MVR 17.730624
MWK 1991.557747
MXN 19.743788
MYR 4.676752
MZN 73.286102
NAD 18.647723
NGN 1526.223408
NIO 42.197065
NOK 10.824959
NPR 175.686374
NZD 2.005718
OMR 0.440972
PAB 1.146567
PEN 3.870644
PGK 5.106594
PHP 72.006999
PKR 317.754789
PLN 4.347311
PYG 6824.439001
QAR 4.191042
RON 5.263609
RSD 117.304171
RUB 96.052076
RWF 1686.691463
SAR 4.306617
SBD 9.175637
SCR 15.979436
SDG 689.857368
SEK 11.261967
SGD 1.463019
SHP 0.857321
SLE 28.27109
SLL 24049.517713
SOS 655.280832
SRD 43.249461
STD 23738.126975
STN 24.469411
SVC 10.032415
SYP 14911.750709
SZL 18.65468
THB 38.144964
TJS 10.577577
TMT 4.025553
TND 3.376165
TOP 2.761415
TRY 55.943838
TTD 7.79126
TWD 36.388131
TZS 3027.7643
UAH 51.332405
UGX 4506.366581
USD 1.146881
UYU 46.072204
UZS 13563.984498
VES 971.964795
VND 29844.718138
VUV 135.238584
WST 3.154253
XAF 655.957
XAG 0.017369
XAU 0.000264
XCD 3.099505
XCG 2.066517
XDR 0.810905
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 271.294487
ZAR 18.627991
ZMK 10323.311446
ZMW 22.388013
ZWL 369.295305
SSP 6551.001899
MXV 2.237969
  • DAX

    270.9500

    25575.01

    +1.06%

  • MDAX

    157.9900

    31241.96

    +0.51%

  • Euro STOXX 50

    82.0000

    6318.2

    +1.3%

  • TecDAX

    62.8700

    4011.52

    +1.57%

  • Goldpreis

    5.4000

    4389.3

    +0.12%

  • SDAX

    113.4200

    18219.97

    +0.62%

  • EUR/USD

    -0.0022

    1.1468

    -0.19%

Angriffe auf Einsatzkräfte zum Jahreswechsel - Drei Tote durch Pyrotechnik
Angriffe auf Einsatzkräfte zum Jahreswechsel - Drei Tote durch Pyrotechnik / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP

Angriffe auf Einsatzkräfte zum Jahreswechsel - Drei Tote durch Pyrotechnik

Mit viel Feuerwerk und weitestgehend friedlich haben die Menschen in Deutschland das neue Jahr begrüßt. In Berlin und Hamburg versammelten sich jeweils Zehntausende in der Silvesternacht bei großen zentralen Silvesterfeiern und in Vergnügungsvierteln, zugleich mussten Feuerwehr und Polizei bundesweit aber zu zigtausenden Einsätzen ausrücken. Drei junge Männer wurden bei Unfällen mit Pyrotechnik getötet, während die befürchteten größeren Krawalle ausblieben.

Textgröße:

Polizei und Feuerwehr meldeten vor allem aus größeren Städten aber erneut Angriffe auf Einsatzkräfte. In Berlin, wo der Jahreswechsel wie in vielen anderen Städten aufgrund der Ausschreitungen des vergangenen Jahres unter massiv verschärften Sicherheitsvorkehrungen stattfand, meldete die Polizei rund 390 Festnahmen. In der gesamten Stadtgebiet seien Einsatzkräfte mit Pyrotechnik, Schreckschusswaffen und Flaschen angegriffen worden, hieß es.

Nahe des Alexanderplatzes bewarfen sich bereits demnach etwa 500 Menschen mit Pyrotechnik. Als Beamte der Polizei einschritten, wurden sie eigenen Angaben zufolge von einer rund 200-köpfigen Gruppe mit Feuerwerkskörpern beschossen. In Neukölln gab es zu neun Festnahmen, nachdem Verdächtige versuchten, aus Flaschen, Stofffetzen und Benzin Molotowcocktails zu bauen.

Die Polizei in der Hauptstadt meldete in einer vorläufigen Einsatzbilanz 54 verletzte Einsatzkräfte, wobei in 30 Fällen Pyrotechnik der Grund war. Ein Beamter kam schwerverletzt in ein Krankenhaus. Die Berliner Feuerwehr registrierte 30 Übergriffe auf ihre Einsatzkräfte - das waren weniger als halb so viele wie im vergangenen Jahr. Einer ersten Bilanz zufolge wurden dabei demnach keine Angehörigen von Feuerwehr und Rettungsdienst verletzt.

In Hamburg erlebte die Polizei nach eigenen Angaben eine "vergleichsweise ruhige Nacht mit silvestertypischem Einsatzgeschehen". Wie die Beamten am Montag mitteilten, hielten sich in der Hansestadt in der Spitze bis zu 45.000 Menschen allein im Vergnügungsviertel rund um die Reeperbahn auf.

Bei Einsätzen in anderen Stadtteilen wie Harburg und Altona wurden Beamte den Angaben nach jedoch teils massiv mit Feuerwerksraketen beschossen und mit Böllern beworfen. Verletzte in diesem Zusammenhang meldete die Polizei nicht. In Hamburg gab es drei Festnahmen, 19 Menschen kamen in Gewahrsam.

Unter anderem auch in Hannover und Leipzig suchten Menschen in der Nacht die Konfrontation mit Einsatzkräften. In Leipzig wurde unter anderem ein Polizeirevier attackiert und beschädigt. Zudem wurden Straßenbarrikaden aus brennenden Mülltonnen errichtet sowie Einsatzkräfte mit Pyrotechnik beworfen. In Hannover sowie in Bremerhaven wurden laut Feuerwehr drei Feuerwehrleute durch Pyrotechnik-Attacken verletzt und kamen in Kliniken.

In anderen deutschen Städten wiederum verlief der Jahreswechsel hingegen ruhig, Bedrohungen von Einsatzkräften blieben aus. "Besonders zu erwähnen ist die insgesamt friedliche Feierstimmung in München. Meist wurden die Einsatzkräfte mit einem Lachen, Zuspruch und netten Worten empfangen", teilte die Feuerwehr in der bayerischen Landeshauptstadt am Montag mit.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) zog eine vorsichtig positive Bilanz der Silvesternacht. Zwar sei die Nacht vielerorts alles andere als friedlich verlaufen - der jahrelange Trend zu immer mehr Gewalt habe aber erstmals gebrochen werden können, erklärte Gewerkschaftschef Jochen Kopelke. Die Trendumkehr führte Kopelke vor allem auf starke Polizeipräsenz "an zahlreichen Brennpunkten" zurück.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser(SPD) wertete den massiven Einsatz von Polizeikräften in der Silvesternacht als Erfolg. "In Berlin und auch in anderen Städten hat sich gezeigt, dass ein starker Einsatz mit deutlich verstärkten Kräften und ein frühes Durchgreifen die richtigen Mittel sind gegen Krawalle und Gewalt", erklärte die zuständige Ministerin.

Bundesweit starben in der Silvesternacht derweil drei junge Männer durch die Explosion von Pyrotechnik, mit der sie hantierten. Im sächsischen Boxberg starb laut Polizei ein 22-Jähriger, als eine von ihm mutmaßlich illegal aus dem Ausland beschaffte Kugelbombe vorzeitig neben ihm zündete.

Im bayerischen Eschlkam in der Oberpfalz warf ein 18-Jähriger einen Böller in ein Plastikrohr. Er erlitt tödliche Verletzungen, weil der Knallkörper explodierte, während er seinen Kopf über die Öffnung hielt. Zugleich wurde bei dem Vorfall eine 18-Jährige schwerverletzt. Ein weiterer 18-Jähriger starb in Koblenz in Rheinland-Pfalz bei einem Unfall mit Pyrotechnik. Nach Angaben der Polizei wurde er beim Zünden eines Böllers tödlich verletzt.

Bundesweit kam es darüber hinaus zu zahlreichen Zwischenfällen, bei denen Menschen durch Unfälle mit Feuerwerk schwer verletzt wurden. Betroffene verloren teils mehrere Finger, in Hamburg berichtetet die Feuerwehr von der Amputation einer ganzen Hand. Unter den Verletzten waren auch Kinder.

H.Sasidharan--DT