Dubai Telegraph - Gwyneth Paltrow gewinnt Schadensersatz-Prozess um Ski-Unfall

EUR -
AED 4.250766
AFN 72.908308
ALL 96.082221
AMD 436.873271
ANG 2.071606
AOA 1061.215153
ARS 1597.838385
AUD 1.645756
AWG 2.085976
AZN 1.97195
BAM 1.955467
BBD 2.330193
BDT 141.96215
BGN 1.978129
BHD 0.433607
BIF 3437.085868
BMD 1.157268
BND 1.479667
BOB 7.994742
BRL 6.149843
BSD 1.156998
BTN 108.163052
BWP 15.776518
BYN 3.510218
BYR 22682.452195
BZD 2.326894
CAD 1.587483
CDF 2632.785049
CHF 0.912279
CLF 0.0272
CLP 1074.002997
CNY 7.969415
CNH 7.992203
COP 4296.46149
CRC 540.405658
CUC 1.157268
CUP 30.667601
CVE 110.924591
CZK 24.475107
DJF 205.670119
DKK 7.473526
DOP 68.279225
DZD 152.783891
EGP 59.986564
ERN 17.35902
ETB 181.865115
FJD 2.562713
FKP 0.866861
GBP 0.867431
GEL 3.142029
GGP 0.866861
GHS 12.620054
GIP 0.866861
GMD 85.063652
GNF 10157.924053
GTQ 8.862453
GYD 242.061925
HKD 9.063434
HNL 30.737487
HRK 7.53787
HTG 151.782191
HUF 393.182241
IDR 19627.264756
ILS 3.598091
IMP 0.866861
INR 108.614171
IQD 1516.02104
IRR 1522530.672291
ISK 143.814137
JEP 0.866861
JMD 181.768268
JOD 0.820549
JPY 184.278148
KES 149.986328
KGS 101.200658
KHR 4640.644962
KMF 494.153828
KPW 1041.484287
KRW 1742.741851
KWD 0.354823
KYD 0.964148
KZT 556.232895
LAK 24863.90272
LBP 103633.347039
LKR 360.916993
LRD 212.214059
LSL 19.685569
LTL 3.417112
LVL 0.70002
LYD 7.38381
MAD 10.832611
MDL 20.148831
MGA 4825.807832
MKD 61.713417
MMK 2430.000094
MNT 4131.070323
MOP 9.33887
MRU 46.441602
MUR 53.81729
MVR 17.8918
MWK 2010.174862
MXN 20.713597
MYR 4.558523
MZN 73.953739
NAD 19.477256
NGN 1569.545119
NIO 42.495316
NOK 11.075049
NPR 173.060536
NZD 1.982642
OMR 0.441597
PAB 1.157018
PEN 4.02618
PGK 4.989851
PHP 69.404876
PKR 323.1135
PLN 4.275585
PYG 7556.680787
QAR 4.217668
RON 5.093719
RSD 117.69304
RUB 95.988502
RWF 1688.453967
SAR 4.345607
SBD 9.317929
SCR 16.627341
SDG 695.518442
SEK 10.812706
SGD 1.484085
SHP 0.868251
SLE 28.439904
SLL 24267.343207
SOS 661.382882
SRD 43.383087
STD 23953.110446
STN 24.89862
SVC 10.123276
SYP 128.185157
SZL 19.477247
THB 37.962609
TJS 11.112752
TMT 4.062011
TND 3.366536
TOP 2.786423
TRY 51.244872
TTD 7.84963
TWD 37.032963
TZS 2993.463438
UAH 50.684352
UGX 4373.236539
USD 1.157268
UYU 46.622062
UZS 14112.88327
VES 526.198902
VND 30450.034804
VUV 137.756939
WST 3.175735
XAF 655.853838
XAG 0.017004
XAU 0.000257
XCD 3.127575
XCG 2.085136
XDR 0.816864
XOF 660.225535
XPF 119.331742
YER 276.128291
ZAR 19.821112
ZMK 10416.804592
ZMW 22.590447
ZWL 372.639814
  • DAX

    -459.3700

    22380.19

    -2.05%

  • Euro STOXX 50

    -112.5500

    5501.28

    -2.05%

  • SDAX

    -179.9500

    16197.98

    -1.11%

  • Goldpreis

    -113.7000

    4492

    -2.53%

  • MDAX

    -626.8000

    27796.28

    -2.25%

  • TecDAX

    -51.3100

    3420.18

    -1.5%

  • EUR/USD

    -0.0014

    1.1575

    -0.12%

Gwyneth Paltrow gewinnt Schadensersatz-Prozess um Ski-Unfall
Gwyneth Paltrow gewinnt Schadensersatz-Prozess um Ski-Unfall / Foto: Rick Bowmer - POOL/AFP

Gwyneth Paltrow gewinnt Schadensersatz-Prozess um Ski-Unfall

Hollywood-Star Gwyneth Paltrow hat einen millionenschweren Zivilprozess um einen Skiunfall für sich entschieden. Eine Jury in Park City im US-Bundesstaat Utah befand die 50-Jährige am Donnerstag (Ortszeit) für nicht verantwortlich für den Zusammenstoß auf einer Skipiste im Jahr 2016. In dem viel beachteten Prozess hatte der pensionierte Optiker Terry Sanderson Paltrow auf knapp 3,3 Millionen Dollar (rund drei Millionen Euro) Schadensersatz verklagt.

Textgröße:

Paltrow, die an allen acht Tagen an dem von großem Medienrummel und zahlreichen Memes im Internet begleiteten Prozess persönlich teilnahm, reagierte "zufrieden" auf das Urteil. "Ich hatte das Gefühl, dass das Zulassen einer falschen Behauptung meine Integrität gefährdet", begründete Paltrow ihre Gegenklage gegen Sanderson.

Nachdem der Optiker im Ruhestand sie 2019 verklagt hatte, hatte die Oscar-Preisträgerin eine Gegenklage eingereicht und einen symbolischen Dollar Schadenersatz verlangt sowie die Erstattung ihrer Anwaltskosten.

Sandersons Anwälte hatten Paltrow vorgeworfen, 2016 im noblen Skiresort Deer Valley rücksichtslos mit einer solchen Wucht in den Rentner hineingefahren zu sein, dass er durch die Luft geflogen und schwer verletzt worden sei. "Ich wurde noch nie so hart getroffen und flog", sagte der 76-jährige in dem Prozess, der komplett live im Internet übertragen wurde. "Das Letzte, an das ich mich erinnere, ist, das alles schwarz ist."

In seinem Schlussplädoyer hatte Sandersons Anwalt Lawrence Buhler gesagt, sein Mandant müsse wegen des von Paltrow verursachten Unfalls mit einem Hirnschaden leben und sei in seinen "goldenen Jahren" eingeschränkt. Die Unfallfolgen hatten laut Sandersons Anwälten seine Persönlichkeit derart verändert, dass er das Leben nicht mehr genießen könne. Sanderson "hat dieses Problem, dass ein großer Teil von ihm auf der Skipiste geblieben ist", sagte sein Anwalt.

Buhler verlangte von der Jury 33 Dollar für jede wache Stunde seit des Unfalls bis zu seinem Tod, der laut versicherungsmathematischen Tabellen in rund zehn Jahren eintreten könnte. Das macht laut Buhler "3,27 Millionen US-Dollar für die 17 Jahre, die Terry mit seinem Hirnschaden leben muss".

Paltrows Anwalt Stephen Owens hatte dies zurückgewiesen und erklärt, es sei Sanderson gewesen, der der Schauspielerin in den Rücken gefahren und ihr "wehgetan" habe. Paltrow beschrieb im Laufe des Prozesses, wie sich von hinten "zwei Skier zwischen meine Beine" drückten und sie ein "Grunzgeräusch" gehört habe. Sie habe zunächst an einen Witz oder sexuelle Belästigung gedacht, als "Opfer des Unfalls" habe sie sich später nicht nach dem Befinden des Mannes erkundigt.

Paltrows Verteidigerteam präsentierte Experten in dem Prozess, die vorrechneten, dass Sandersons Schilderung des Unfallhergangs nicht mit den Gesetzen der Physik vereinbar sei. Außerdem wiesen sie darauf hin, dass Sanderson auf einem Auge blind ist, auf dem anderen schlecht sieht, einen Schlaganfall hatte und auch schon früher bei mehreren Ärzten wegen Motorikproblemen vorgesprochen hatte.

Andererseits habe er seit dem Unfall keineswegs nur zu Hause gesessen, sondern war - wie auf Bildern in Online-Netzwerken zu sehen war, die Paltrows Anwaltsteam präsentierte - rund um die Welt gereist. "Sie haben von seinem eigenen Experten gehört (...), dass er von dem Fall besessen ist, und das ist nicht gut für ihn", sagte Paltrows Anwalt in seinem Schlussplädoyer. Sanderson solle zu seinem eigenen Wohl den Vorfall mit Paltrow ruhen lassen.

Paltrow, die sich neben ihrer Schauspielkarriere ein zweites Standbein mit der Vermarktung von Gesundheits- und Wellnessprodukten über ihre Website "Goop" aufgebaut hat, richtete am Prozessende noch ein paar nette Worte an den Rentner. Beim Verlassen des Gerichtssaals habe sie ihm "alles Gute gewünscht", sagte Sanderson.

T.Jamil--DT