Dubai Telegraph - Uganda schließt zur Ebola-Eindämmung Grenze zur Demokratischen Republik Kongo

EUR -
AED 4.246429
AFN 76.887634
ALL 93.189144
AMD 423.342651
AOA 1060.176801
ARS 1724.882575
AUD 1.635501
AWG 2.082489
AZN 1.97002
BAM 1.961391
BBD 2.328337
BDT 143.102254
BHD 0.435984
BIF 3453.955207
BMD 1.156136
BND 1.481323
BOB 13.739522
BRL 5.876989
BSD 1.155995
BTN 110.001186
BWP 15.603479
BYN 3.442212
BYR 22660.258427
BZD 2.324897
CAD 1.613446
CDF 2615.761404
CHF 0.934181
CLF 0.026749
CLP 1056.199727
CNY 7.801146
CNH 7.796152
COP 3650.105178
CRC 525.509359
CUC 1.156136
CUP 30.637594
CVE 110.646682
CZK 24.258158
DJF 205.46888
DKK 7.477932
DOP 67.345355
DZD 153.688625
EGP 57.293288
ERN 17.342035
ETB 184.982115
FJD 2.553384
FKP 0.8566
GBP 0.856968
GEL 3.017966
GGP 0.8566
GHS 13.596606
GIP 0.8566
GMD 84.980421
GNF 10145.090599
GTQ 8.820142
GYD 241.849406
HKD 9.067746
HNL 31.077375
HRK 7.536622
HTG 151.150865
HUF 363.096405
IDR 20580.370421
ILS 3.468234
IMP 0.8566
INR 109.992259
IQD 1515.115748
IRR 1590322.371805
ISK 142.598215
JEP 0.8566
JMD 183.583315
JOD 0.819746
JPY 182.445186
KES 148.887592
KGS 101.104505
KHR 4685.244046
KMF 492.514185
KRW 1627.712241
KWD 0.356853
KYD 0.963346
KZT 541.784389
LAK 26108.437325
LBP 103531.946431
LKR 387.745291
LRD 209.896866
LSL 18.648909
LTL 3.413768
LVL 0.699335
LYD 7.358849
MAD 10.757887
MDL 20.102303
MGA 4982.944983
MKD 61.70777
MMK 2427.596601
MNT 4159.0218
MOP 9.34149
MRU 46.349915
MUR 54.396619
MVR 17.862733
MWK 2008.207995
MXN 19.811776
MYR 4.728715
MZN 73.882892
NAD 18.78764
NGN 1577.963717
NIO 42.540713
NOK 10.99759
NPR 176.001898
NZD 1.961547
OMR 0.442559
PAB 1.15598
PEN 3.913564
PGK 5.112721
PHP 70.183258
PKR 321.178758
PLN 4.299905
PYG 6873.802279
QAR 4.213541
RON 5.244583
RSD 117.953626
RUB 94.679224
RWF 1693.738704
SAR 4.370455
SBD 9.325039
SCR 16.735107
SDG 694.263698
SEK 10.961095
SGD 1.477777
SLE 28.445176
SOS 694.263682
SRD 43.778814
STD 23929.673396
STN 24.712399
SVC 10.11514
SZL 18.781467
THB 38.210709
TJS 10.664099
TMT 4.058036
TND 3.366711
TRY 55.144784
TTD 7.835505
TWD 37.286072
TZS 3060.872603
UAH 51.775757
UGX 4306.406038
USD 1.156136
UYU 46.534057
UZS 13815.821213
VES 873.763846
VND 30295.956222
VUV 138.059733
WST 3.160483
XAF 657.83219
XAG 0.018216
XAU 0.000266
XCD 3.124515
XCG 2.083439
XDR 0.818768
XOF 656.685424
XPF 119.331742
YER 275.626884
ZAR 18.667336
ZMK 10406.612213
ZMW 21.818913
ZWL 372.275202
  • SDAX

    94.8200

    18659.63

    +0.51%

  • MDAX

    -23.9200

    32407.2

    -0.07%

  • Euro STOXX 50

    21.3000

    6523.86

    +0.33%

  • TecDAX

    67.7900

    4068.78

    +1.67%

  • DAX

    179.3200

    26319.45

    +0.68%

  • Goldpreis

    100.1000

    4399.7

    +2.28%

  • EUR/USD

    0.0037

    1.1562

    +0.32%

Uganda schließt zur Ebola-Eindämmung Grenze zur Demokratischen Republik Kongo
Uganda schließt zur Ebola-Eindämmung Grenze zur Demokratischen Republik Kongo / Foto: Glody MURHABAZI - AFP

Uganda schließt zur Ebola-Eindämmung Grenze zur Demokratischen Republik Kongo

Uganda hat zur Eindämmung der Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo seine Grenze zu dem Nachbarland vorübergehend geschlossen. Der Schritt erfolge "mit sofortiger Wirkung", teilte das Gesundheitsministerium in Kampala am Mittwoch mit. Laut jüngsten WHO-Zahlen liegt die Sterblichkeitsrate bei den Verdachtsfällen bislang unter 25 Prozent - und damit weitaus niedriger als bei früheren Ebola-Ausbrüchen. Zugleich warnte die WHO angesichts der anhaltenden Gewalt im Osten der DR Kongo vor einer "katastrophalen Kollision aus Krankheit und Konflikt".

Textgröße:

Ausgenommen von der Grenzschließung zwischen Uganda und der DR Kongo seien lediglich "autorisierte Ebola-Einsatzteams, humanitäre Einsätze, der Transport von Lebensmitteln und Fracht sowie Sicherheitskräfte, die strengen Gesundheitskontrollen und Überwachungsabläufen unterliegen", sagte die Staatssekretärin Diana Atwine.

Sie kündigte zudem eine 21-tägige Quarantäne für alle Einreisenden aus der DR Kongo sowie regelmäßige Kontrollen von Schülern an grenznahen Schulen an. Uganda hatte in der vergangenen Woche bereits den gesamten öffentlichen Verkehr in die DR Kongo eingestellt.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte die Nachbarstaaten der DR Kongo zwei Tage zuvor zu einem "unverzüglichen" Vorgehen gegen eine Ausbreitung des Ebola-Virus aufgerufen. Die an die DR Kongo angrenzenden Länder seien "einem besonders hohen Risiko" ausgesetzt und sollten "unverzügliche Maßnahmen ergreifen", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag bei virtuellen Ministerberatungen zu der Ebola-Epidemie.

Die DR Kongo ist das Epizentrum der Ebola-Epidemie. Die Zahl der Ebola-Verdachtsfälle stieg dort laut der WHO seit dem Ausbruch des Virus im Mai auf mehr als 1000. Nach Angaben der WHO wurde in dem zentralafrikanischen Land bei zehn Todesfällen das Ebola-Virus als Ursache bestätigt, zudem starb ein mit dem Virus infizierter Mann in Uganda, wo inzwischen weitere sechs Verdachtsfälle bestätigt wurden. Bei 223 weiteren Todesfällen in der DR Kongo besteht außerdem der Verdacht, dass das Virus verantwortlich ist.

Laut jüngsten WHO-Zahlen liegt die Sterblichkeitsrate bei den Verdachtsfällen bislang bei 24,6 Prozent. Bei den bestätigten Fällen beträgt sie demnach 9,8 Prozent - das ist deutlich weniger als bei den vorangegangenen 16 Ebola-Ausbrüchen in der DR Kongo.

Die neue Ebola-Epidemie in der DR Kongo wurde durch die seltene Bundibugyo-Variante des Virus ausgelöst. Gegen sie gibt es keinen Impfstoff und keine gezielte Therapie. Diese Variante wurde bislang nur bei zwei Ausbrüchen 2007 in Uganda und 2012 im Kongo nachgewiesen und ist daher noch nicht gut erforscht. Die Sterblichkeitsrate liegt bei dieser Variante bei 30 bis 50 Prozent - und damit weitaus niedriger als bei der häufigeren Zaire-Variante.

Die WHO geht mittlerweile davon aus, dass die Epidemie vermutlich schon vor einigen Monaten begonnen hat. Experten vermuten, dass sich das Virus bereits seit einiger Zeit unbemerkt ausbreitet, das wahre Ausmaß der Krise ist demnach noch nicht absehbar.

WHO-Chef Tedros befürchtet zudem, dass die unsichere Lage im Osten der DR Kongo die Eindämmung des Ausbruchs extrem erschwert. Die Region wird seit 30 Jahren von Konflikten erschüttert, an denen zahlreiche bewaffnete Gruppen beteiligt sind. Sie kämpfen vor allem um die Kontrolle über die Ressourcen der Region.

Der Ebola-Ausbruch in Ituri schreite "schneller voran als die Gegenmaßnahmen", schrieb Tedros im Onlinedienst X, wobei er sich auf die von bewaffneten Konflikten besonders betroffene Provinz bezog, wo der Ebola-Ausbruch am 15. Mai erstmals gemeldet worden war.

In dieser ländlichen Provinz gibt es seit Jahrzehnten kaum staatliche Dienstleistungen. In Rwampara, einem der Epizentren des Ausbruchs, beobachtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP, wie eine Frau mit Ebola-Symptomen auf einem Motorrad ins Krankenhaus gebracht wurde, eingeklemmt zwischen ihrer Schwester und dem Fahrer. Das Krankenhaus hat zwar eine provisorische Isolationsstation eingerichtet, wartet aber noch auf die Lieferung wichtiger Ausrüstung.

Der WHO-Chef fürchtet, dass die Kämpfe "zu Massenfluchtbewegungen führen, gefährdete Kontaktpersonen in überfüllte Lager drängen und wichtige Routen zur Eindämmung der Ausbreitung unterbrechen" könnten. Die Mitarbeiter an vorderster Front riskierten "alles", erklärte Tedros. Zugleich machten Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen die Nachverfolgung von Fällen und deren Kontaktpersonen "nahezu unmöglich".

"Wir können kein Vertrauen in der Bevölkerung aufbauen oder Kranke isolieren, während Bomben fallen", erklärte Tedros. Er forderte alle Konfliktparteien auf, sich auf einen sofortigen Waffenstillstand zu einigen, um den Ausbruch einzudämmen.

Nach UN-Angaben unterstützt Ruanda die M23-Miliz im Osten der DR Kongo. Die kongolesische Regierung wirft dem Nachbarland vor, die Bodenschätze der östlichen Provinzen Nord- und Süd-Kivu ausbeuten zu wollen. Ruanda bestreitet das und gibt an, im Osten der DR Kongo bewaffnete Gruppen bekämpfen zu wollen, in denen es eine Gefahr für das eigene Gebiet sieht.

J.Chacko--DT