Dubai Telegraph - "Parteipolitisch motiviert": Union verteidigt Spahn vor Anhörung in Maskenaffäre

EUR -
AED 4.183427
AFN 71.754527
ALL 91.29872
AMD 413.945531
ANG 2.039163
AOA 1044.430705
ARS 1726.681041
AUD 1.617615
AWG 2.050137
AZN 1.929305
BAM 1.951003
BBD 2.293671
BDT 140.015759
BGN 1.91738
BHD 0.429332
BIF 3416.894256
BMD 1.138965
BND 1.455135
BOB 12.377308
BRL 5.880707
BSD 1.138805
BTN 108.974034
BWP 15.484774
BYN 3.448138
BYR 22323.709139
BZD 2.290379
CAD 1.60528
CDF 2631.008438
CHF 0.938535
CLF 0.027799
CLP 1097.643089
CNY 7.643991
CNH 7.643735
COP 3749.620029
CRC 516.731836
CUC 1.138965
CUP 30.182566
CVE 110.764166
CZK 24.419689
DJF 202.41707
DKK 7.476068
DOP 67.711218
DZD 152.511821
EGP 58.570354
ERN 17.084471
ETB 186.015381
FJD 2.54809
FKP 0.854825
GBP 0.859776
GEL 2.955594
GGP 0.854825
GHS 13.194908
GIP 0.854825
GMD 84.28325
GNF 9965.942121
GTQ 8.692705
GYD 238.256317
HKD 8.933351
HNL 30.566849
HRK 7.536757
HTG 148.844053
HUF 365.334904
IDR 20385.191131
ILS 3.455539
IMP 0.854825
INR 109.099212
IQD 1491.832195
IRR 1565592.474032
ISK 138.008038
JEP 0.854825
JMD 179.430429
JOD 0.807505
JPY 180.189346
KES 147.42787
KGS 99.602244
KHR 4618.300829
KMF 489.75457
KPW 1025.068639
KRW 1556.657443
KWD 0.352164
KYD 0.948996
KZT 506.407175
LAK 25517.375241
LBP 101980.467161
LKR 374.668843
LRD 196.432394
LSL 18.57699
LTL 3.363067
LVL 0.688948
LYD 7.270158
MAD 10.901294
MDL 20.154943
MGA 5003.719867
MKD 61.369118
MMK 2391.344612
MNT 4097.908117
MOP 9.199496
MRU 45.598293
MUR 54.533371
MVR 17.608767
MWK 1974.662451
MXN 19.917225
MYR 4.646865
MZN 72.791154
NAD 18.576827
NGN 1507.783973
NIO 41.906968
NOK 10.811099
NPR 174.35809
NZD 2.006827
OMR 0.43794
PAB 1.138805
PEN 3.844548
PGK 5.073571
PHP 71.574856
PKR 315.589993
PLN 4.374285
PYG 6749.405974
QAR 4.151729
RON 5.274564
RSD 117.463676
RUB 96.547736
RWF 1680.74231
SAR 4.278826
SBD 9.141346
SCR 15.793442
SDG 685.088406
SEK 11.293745
SGD 1.457658
SHP 0.851467
SLE 28.075212
SLL 23883.512119
SOS 650.802799
SRD 43.078496
STD 23574.270805
STN 24.440019
SVC 9.964545
SYP 14808.819995
SZL 18.572501
THB 38.03834
TJS 10.53968
TMT 3.986377
TND 3.36383
TOP 2.742354
TRY 55.61554
TTD 7.740004
TWD 36.206572
TZS 3018.254344
UAH 51.114878
UGX 4430.127578
USD 1.138965
UYU 45.648171
UZS 13438.07925
VES 969.647731
VND 29625.042681
VUV 134.79463
WST 3.135031
XAF 655.957
XAG 0.01763
XAU 0.000265
XCD 3.078109
XCG 2.052363
XDR 0.805307
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 269.422166
ZAR 18.629078
ZMK 10252.041627
ZMW 22.178666
ZWL 366.746185
SSP 6506.439225
MXV 2.257343
  • Goldpreis

    -53.6000

    4322.8

    -1.24%

  • TecDAX

    -19.1900

    4011.82

    -0.48%

  • SDAX

    -65.1200

    18345.72

    -0.35%

  • Euro STOXX 50

    -24.9000

    6299.82

    -0.4%

  • DAX

    -168.2200

    25410.63

    -0.66%

  • MDAX

    -314.1400

    31215.77

    -1.01%

  • EUR/USD

    -0.0065

    1.1388

    -0.57%

"Parteipolitisch motiviert": Union verteidigt Spahn vor Anhörung in Maskenaffäre
"Parteipolitisch motiviert": Union verteidigt Spahn vor Anhörung in Maskenaffäre / Foto: Markus Schreiber - POOL/AFP/Archiv

"Parteipolitisch motiviert": Union verteidigt Spahn vor Anhörung in Maskenaffäre

Vor der Anhörung des ehemaligen Gesundheitsministers Jens Spahn (CDU) zu den Vorwürfen bei der Beschaffung von Schutzmasken in der Corona-Pandemie ist die Union in die Offensive gegangen. CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann verteidigte den heutigen Unionsfraktionschef Spahn: Ein durch den früheren SPD-Gesundheitsminister Karl Lauterbach in Auftrag gegebener Untersuchungsbericht sei "parteipolitisch motiviert", sagte er am Dienstag. Spahn will am Mittwoch im Haushaltsausschuss zu den Vorwürfen Stellung beziehen.

Textgröße:

Der 168-seitige Bericht der Sonderermittlerin Margaretha Sudhof (SPD) sorgt seit Tagen für Schlagzeilen. Sie sollte die kostspielige Maskenbeschaffung während der Pandemie unter dem heutigen Unionsfraktionschef Spahn untersuchen. Der Bericht macht Spahn erhebliche Vorwürfe etwa bei der Auftragsvergabe.

Die jetzige Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) wollte den Bericht eigentlich nicht veröffentlichen. Sie leitete ihn dem Haushaltsausschuss des Bundestages zu - allerdings mit geschwärzten Passagen. Inzwischen ist der Bericht aber auch der breiten Öffentlichkeit über Webangebote etwa der Initiative zugänglich.

Er sei froh, dass der Bericht nun "von allen" gelesen werden könne, sagte Spahn. Aus seiner Sicht habe "eher die vermeintliche Geheimhaltung" die aktuelle Debatte um sein Handeln als Gesundheitsminister befördert. Er werde am Mittwochnachmittag wie geplant dem Haushaltsausschuss im Bundestag "Rede und Antwort stehen".

CSU-Landesgruppenchef Hoffmann nannte den Sudhof-Bericht eine "ziemliche Räuberpistole". Quellen seien teils nicht nachvollziehbar und Fakten würden weggelassen. Hoffmann warf der SPD-Frau Sudhof vor, ihr Bericht sei kein neutrales Gutachten, sondern "parteipolitisch motiviert".

Das von Spahns Parteikollegin Warken geführte Bundesgesundheitsministerium äußerte in einer den Bericht begleitenden Einschätzung für den Haushaltsausschuss gleichfalls Bedenken. In dem Bericht würden "teilweise Tatsachen vorgetragen, die durch Quellen nicht untermauert sind", heißt es demnach. "Nur vereinzelt konnten Quellen rekonstruiert werden."

Dies wies der ehemalige SPD-Gesundheitsminister Karl Lauterbach zurück, der den Bericht in Auftrag gegeben hatte. "Frau Sudhof hat gründlich und unparteiisch gearbeitet", schrieb er im Onlinedienst X. "Ich habe sie nie beeinflusst. Es ist nicht fair, sie zu diffamieren." Sudhofs Quellen seien im Bundesgesundheitsministerium verfügbar. "Gerne helfe ich, das Laufwerk zu finden."

Linken-Chefin Ines Schwerdtner warf Spahn vor, als Gesundheitsminister "selbstherrlich als Ich-AG gehandelt" zu haben. Ohne ausreichend Kompetenz habe er den Rat von Fachleuten ignoriert und Aufträge persönlichen Kontakten zugeschustert, sagte sie dem "Spiegel". Als Unionsfraktionschef sei er nicht mehr tragbar. Schwerdtner empfahl Spahn eine Politikpause: "Vielleicht braucht er Zeit, um fernab des Politikbetriebes sein Handeln zu reflektieren."

Kritik kam auch von den Grünen. "Wie erwartet erreicht der Sudhof-Bericht das Parlament nur mit massiven Schwärzungen, einige Seiten sind komplett geschwärzt", erklärte die Grünen-Haushaltspolitikerin Paula Piechotta. "Spahn und Warken versuchen weiterhin, immer nur das Nötigste zu sagen, während Deutschlands Steuerzahler weiterhin Milliarden verlieren wegen Spahns Maskengeschäften."

Am Mittwoch wollen Warken und Spahn im Haushaltsausschuss Stellung nehmen zu dem Bericht. Piechotta kündigte an, sie werde "sehr genau" fragen "zur Erpressbarkeit Spahns" und dazu, "warum er so oft die Interessen CDU-naher Unternehmen wichtiger fand als die Interessen der Bürgerinnen und Bürger".

Der Bundestag befasst sich am Mittwoch und Donnerstag auch im Plenum in zwei Aktuellen Stunden mit dem Sonderbericht zur Maskenbeschaffung. Sie wurden von Linken und Grünen beantragt. Union und SPD wollen die Corona-Pandemie insgesamt durch eine Enquetekommission im Bundestag aufarbeiten. Diese soll am Mittwoch eingesetzt werden.

G.Gopinath--DT