Dubai Telegraph - Bericht: US-Bürgerin erhält wegen Abtreibungsgesetz zu spät Hilfe und stirbt

EUR -
AED 4.375983
AFN 78.643058
ALL 96.58421
AMD 452.507034
ANG 2.132979
AOA 1092.655973
ARS 1720.646167
AUD 1.702052
AWG 2.144799
AZN 1.994202
BAM 1.955357
BBD 2.405937
BDT 145.956951
BGN 2.001062
BHD 0.449262
BIF 3538.973885
BMD 1.191555
BND 1.511261
BOB 8.253339
BRL 6.188218
BSD 1.194505
BTN 109.898422
BWP 15.577453
BYN 3.374405
BYR 23354.481892
BZD 2.402437
CAD 1.611775
CDF 2689.940429
CHF 0.916201
CLF 0.025922
CLP 1023.546213
CNY 8.279404
CNH 8.277977
COP 4352.75114
CRC 591.052975
CUC 1.191555
CUP 31.576213
CVE 110.242351
CZK 24.327088
DJF 212.712547
DKK 7.467602
DOP 75.054029
DZD 154.184086
EGP 55.796005
ERN 17.873328
ETB 185.836015
FJD 2.618321
FKP 0.864594
GBP 0.866273
GEL 3.211194
GGP 0.864594
GHS 13.049374
GIP 0.864594
GMD 87.582685
GNF 10483.121962
GTQ 9.165117
GYD 249.899707
HKD 9.302168
HNL 31.52583
HRK 7.534919
HTG 156.585571
HUF 380.916966
IDR 19994.296232
ILS 3.686904
IMP 0.864594
INR 109.500169
IQD 1564.726005
IRR 50194.262927
ISK 144.999784
JEP 0.864594
JMD 187.430931
JOD 0.844788
JPY 183.319637
KES 154.03242
KGS 104.201491
KHR 4794.218086
KMF 490.920784
KPW 1072.479687
KRW 1714.177233
KWD 0.36539
KYD 0.995362
KZT 600.016586
LAK 25694.260282
LBP 106970.807356
LKR 369.567175
LRD 220.974601
LSL 18.847198
LTL 3.518353
LVL 0.720759
LYD 7.503679
MAD 10.816923
MDL 20.092052
MGA 5339.171934
MKD 61.662346
MMK 2502.757853
MNT 4250.149086
MOP 9.602805
MRU 47.653209
MUR 53.798635
MVR 18.421741
MWK 2071.27876
MXN 20.575658
MYR 4.697707
MZN 75.973614
NAD 18.845696
NGN 1659.098076
NIO 43.966502
NOK 11.444286
NPR 175.860008
NZD 1.96952
OMR 0.458172
PAB 1.19446
PEN 3.994496
PGK 5.191565
PHP 70.223095
PKR 334.136374
PLN 4.207078
PYG 8015.790446
QAR 4.354305
RON 5.096879
RSD 117.408628
RUB 89.657039
RWF 1742.807764
SAR 4.469232
SBD 9.624997
SCR 16.807192
SDG 716.736374
SEK 10.552627
SGD 1.509975
SHP 0.893975
SLE 28.955703
SLL 24986.315863
SOS 681.494305
SRD 45.283266
STD 24662.78687
STN 24.497948
SVC 10.451502
SYP 13178.09396
SZL 18.84092
THB 37.380873
TJS 11.156308
TMT 4.170443
TND 3.420697
TOP 2.868979
TRY 51.793571
TTD 8.107198
TWD 37.415189
TZS 3056.339186
UAH 51.122771
UGX 4249.144856
USD 1.191555
UYU 45.200714
UZS 14534.526007
VES 427.14412
VND 30897.026299
VUV 142.473093
WST 3.23723
XAF 655.79475
XAG 0.010764
XAU 0.000229
XCD 3.220237
XCG 2.152685
XDR 0.815673
XOF 655.841524
XPF 119.331742
YER 284.066617
ZAR 18.867019
ZMK 10725.425812
ZMW 23.621436
ZWL 383.680288
  • Goldpreis

    -111.9000

    5242.9

    -2.13%

  • EUR/USD

    -0.0043

    1.1929

    -0.36%

  • SDAX

    -331.8300

    17987.96

    -1.84%

  • TecDAX

    -146.4500

    3577.09

    -4.09%

  • DAX

    -513.3300

    24309.46

    -2.11%

  • Euro STOXX 50

    -41.2500

    5891.95

    -0.7%

  • MDAX

    -406.6900

    31233.68

    -1.3%

Bericht: US-Bürgerin erhält wegen Abtreibungsgesetz zu spät Hilfe und stirbt
Bericht: US-Bürgerin erhält wegen Abtreibungsgesetz zu spät Hilfe und stirbt / Foto: Jim WATSON - AFP/Archiv

Bericht: US-Bürgerin erhält wegen Abtreibungsgesetz zu spät Hilfe und stirbt

Der Tod einer Frau in den USA nach Komplikationen infolge eines Schwangerschaftsabbruchs ist einem Bericht zufolge auf das restriktive Abtreibungsgesetz im Bundesstaat Georgia zurückzuführen. Die 28-jährige Amber Nicole Thurman habe im August 2022 aufgrund der Rechtslage zu spät medizinische Hilfe bekommen, berichtete die Rechercheplattform Propublica. Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris übte am Dienstag scharfe Kritik an der Abschaffung des landesweiten Rechts auf Abtreibung durch den Supreme Court.

Textgröße:

Nach Angaben von Propublica handelte es sich in Georgia um den ersten offiziell als "vermeidbar" eingestuften Todesfall im Zusammenhang mit einer Abtreibung in den USA. Die Rechercheplattform berief sich auf Angaben eines Ausschusses des südöstlichen Bundesstaates, der den Fall untersucht hatte. Thurman hatte nach der Einnahme einer Abtreibungspille eine seltene Komplikation entwickelt. Sie starb während einer Notoperation.

Nach Einschätzung des Ausschusses nahmen die Ärzte zu spät einen vermutlich lebensrettenden Eingriff vor, hieß es in dem Propublica-Bericht. In Georgia war kurz zuvor ein Gesetz verabschiedet worden, das die Ausschabung der Gebärmutter unter Strafe stellte und nur wenige Ausnahmen vorsah. Ärzte warnen, dass die Vorgaben vage und schwer zu interpretieren seien.

"Amber wäre noch am Leben, wenn (Ex-Präsident) Donald Trump und (Georgias Gouverneur) Brian Kemp das Abtreibungsverbot nicht durchgesetzt hätten", sagte die Aktivistin Mini Timmaraju von der Nichtregierungsorganisation Reproductive Freedom for All. "Sie haben Blut an ihren Händen."

In Georgia und 21 weiteren US-Bundesstaaten waren restriktive Abtreibungsregelungen in Kraft getreten, nachdem der Supreme Court im Juni 2022 das seit fast 50 Jahren geltende landesweite Recht auf Abtreibung abgeschafft und die Zuständigkeit für das Abtreibungsrecht in die Hände der Bundesstaaten gelegt hatte.

Trump hatte in seiner Amtszeit drei konservative Richter für den Supreme Court nominiert, was das Kräfteverhältnis am Obersten Gericht deutlich zugunsten der Konservativen veränderte und die Entscheidung gegen das landesweite Recht auf Abtreibung herbeiführte.

Thurman war wegen des in Georgia geltenden Verbots nach der sechsten Schwangerschaftswoche in den Bundesstaat North Carolina gereist, um dort einen Schwangerschaftsabbruch vorzunehmen. In den Tagen nach der Einnahme einer Abtreibungspille traten jedoch Komplikationen auf und sie musste in Georgia in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Die Ärzte diagnostizierten eine akute Sepsis. Doch trotz der raschen Verschlechterung ihres Gesundheitszustands warteten sie 17 Stunden, bevor sie die Ausschabung der Gebärmutter vornahmen, wie Propublica weiter berichtete. Thurman starb während der Operation. "Sie starb im Krankenhaus, umgeben von medizinischem Personal, das ihr Leben hätte retten können", schrieb die feministische Autorin Jessica Valenti im Onlinedienst X. "Das ist das Ergebnis der Abtreibungsverbote."

"Das ist genau das, was wir befürchtet haben als Roe (das landesweite Recht auf Abtreibung) abgeschafft wurde", erklärte Vizepräsidentin Harris. "Frauen verbluten auf Parkplätzen, werden von Notaufnahmen abgewiesen und verlieren ihre Fähigkeit, jemals wieder Kinder zu bekommen." Die Präsidentschaftskandidatin der Demokratischen Partei setzt sich vehement für eine Wiedereinführung des landesweiten Rechts auf Abtreibung ein.

Die Nichtregierungsorganisation Physicians for Human Rights (Ärzte für Menschenrechte) legte derweil einen Bericht vor, der sich mit der Lage im Bundesstaat Florida befasst, nachdem dort im April ein Abtreibungsverbot nach der sechsten Schwangerschaftswoche verhängt wurde. Nach Erkenntnissen der NGO führen die neuen Regelungen dazu, dass die Behandlung komplizierter Schwangerschaften verzögert oder gänzlich verweigert wird.

Sie "gefährden sowohl Ärzte als auch schwangere Patientinnen in diesem Bundesstaat", heißt es in dem Bericht. Ärzten, die gegen das Gesetz verstoßen, drohen hohe Geldstrafen und bis zu fünf Jahre Gefängnis. Außerdem können sie ihrer ärztliche Zulassung verlieren.

I.Viswanathan--DT