Dubai Telegraph - EU-Gesundheitsbehörde: Europa muss sich auf weitere Mpox-Fälle vorbereiten

EUR -
AED 4.221747
AFN 72.422506
ALL 96.096124
AMD 433.854203
ANG 2.057804
AOA 1054.144007
ARS 1605.343242
AUD 1.62721
AWG 2.072078
AZN 1.960051
BAM 1.958112
BBD 2.314834
BDT 141.027774
BGN 1.964949
BHD 0.433991
BIF 3414.18599
BMD 1.149558
BND 1.470207
BOB 7.970482
BRL 6.017126
BSD 1.149357
BTN 106.012117
BWP 15.671644
BYN 3.423907
BYR 22531.328422
BZD 2.311641
CAD 1.573341
CDF 2603.747768
CHF 0.906288
CLF 0.026491
CLP 1046.005378
CNY 7.996609
CNH 7.923573
COP 4257.949753
CRC 539.842224
CUC 1.149558
CUP 30.463276
CVE 111.075975
CZK 24.455341
DJF 204.299564
DKK 7.472308
DOP 70.525208
DZD 152.070977
EGP 60.259119
ERN 17.243364
ETB 180.911604
FJD 2.544489
FKP 0.867846
GBP 0.86372
GEL 3.126595
GGP 0.867846
GHS 12.51293
GIP 0.867846
GMD 84.494185
GNF 10087.367912
GTQ 8.80948
GYD 240.586214
HKD 9.001093
HNL 30.54346
HRK 7.53374
HTG 150.639208
HUF 390.941602
IDR 19501.09466
ILS 3.589419
IMP 0.867846
INR 106.076517
IQD 1505.92042
IRR 1518623.031549
ISK 143.200349
JEP 0.867846
JMD 180.793508
JOD 0.815051
JPY 183.004388
KES 148.749321
KGS 100.528243
KHR 4619.499883
KMF 493.160304
KPW 1034.601807
KRW 1714.737502
KWD 0.352971
KYD 0.957739
KZT 555.010269
LAK 24686.749085
LBP 102984.32807
LKR 357.895771
LRD 210.656014
LSL 19.266793
LTL 3.394345
LVL 0.695356
LYD 7.368303
MAD 10.80013
MDL 19.99779
MGA 4776.411683
MKD 61.626292
MMK 2413.659739
MNT 4105.397681
MOP 9.269227
MRU 46.114513
MUR 53.730146
MVR 17.772616
MWK 1996.781613
MXN 20.349122
MYR 4.516039
MZN 73.469562
NAD 19.267225
NGN 1571.74444
NIO 42.212001
NOK 11.131183
NPR 169.626436
NZD 1.964706
OMR 0.441999
PAB 1.149367
PEN 3.941261
PGK 4.945974
PHP 68.697741
PKR 321.042684
PLN 4.265129
PYG 7459.809679
QAR 4.188126
RON 5.093117
RSD 117.412322
RUB 93.404853
RWF 1677.204498
SAR 4.313632
SBD 9.255847
SCR 16.038223
SDG 690.88424
SEK 10.746495
SGD 1.469888
SHP 0.862466
SLE 28.275548
SLL 24105.659962
SOS 656.973773
SRD 43.190599
STD 23793.520804
STN 24.830444
SVC 10.056964
SYP 127.054834
SZL 19.266787
THB 37.222575
TJS 11.033426
TMT 4.029199
TND 3.357813
TOP 2.767858
TRY 50.790212
TTD 7.794272
TWD 36.73957
TZS 2994.597374
UAH 50.668778
UGX 4339.162089
USD 1.149558
UYU 46.725587
UZS 13915.39409
VES 512.985756
VND 30221.868582
VUV 137.447144
WST 3.144287
XAF 656.738289
XAG 0.014209
XAU 0.000229
XCD 3.106737
XCG 2.071364
XDR 0.819094
XOF 661.569692
XPF 119.331742
YER 274.167096
ZAR 19.188978
ZMK 10347.394961
ZMW 22.382628
ZWL 370.157069
  • EUR/USD

    -0.0017

    1.1493

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    22.4000

    5739.01

    +0.39%

  • MDAX

    132.2400

    28951.7

    +0.46%

  • SDAX

    -18.6800

    16766.25

    -0.11%

  • DAX

    116.7200

    23564.01

    +0.5%

  • TecDAX

    -15.8200

    3558.57

    -0.44%

  • Goldpreis

    8.8000

    5011

    +0.18%

EU-Gesundheitsbehörde: Europa muss sich auf weitere Mpox-Fälle vorbereiten
EU-Gesundheitsbehörde: Europa muss sich auf weitere Mpox-Fälle vorbereiten / Foto: Ernesto BENAVIDES - AFP/Archiv

EU-Gesundheitsbehörde: Europa muss sich auf weitere Mpox-Fälle vorbereiten

Nach dem ersten Infektionsfall mit der gefährlichen 1b-Variante des Mpox-Virus in Europa hat die EU-Gesundheitsbehörde ECDC die Staaten der Region aufgefordert, sich auf weitere Infektionsfälle vorzubereiten. In einer am Freitag veröffentlichten Risikoanalyse wurde die Gefährdung für die allgemeine Bevölkerung um eine Stufe angehoben.

Textgröße:

Die Gesundheitsbehörden in Europa müssten ein rasches Aufspüren und eine konsequente Reaktion auf weitere Mpox-Fälle sicherstellen, erklärte die ECDC. Das Auftreten weiterer "importierter" Fälle sei "sehr wahrscheinlich", das Risiko für die Bevölkerung innerhalb der EU sei durch die rasche Ausbreitung des Virus in Afrika gestiegen, erklärte ECDC-Chefin Pamela Rendi-Wagner. Die Gefährdungsstufe für die Gesamtbevölkerung wurde von "sehr niedrig" Ende Juli auf "niedrig" angehoben.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte wegen der Ausbreitung der neuen Mpox-Variante 1b in mehreren Staaten Afrikas am Mittwoch die höchste Alarmstufe ausgerufen. Am Donnerstag meldete Schweden als erstes Land Europas einen Infektionsfall mit der Virusvariante 1b. Bei dem Infizierten handelt es sich um einen Reiserückkehrer aus dem von dem Mpox-Ausbruch betroffenen Teil Afrikas.

Der bestätigte Mpox-Fall in Schweden zeige, wie sehr die verschiedenen Weltregionen miteinander verknüpft seien, erklärte das WHO-Regionalbüro für Europa. Es sei wichtig, angesichts des Mpox-Ausbruchs nicht bestimmte Länder, Regionen oder Reisende zu stigmatisieren: "Reisebeschränkungen und Grenzschließungen funktionieren nicht und sollten vermieden werden", betonte die WHO.

Die jahrzehntelang unter dem Namen Affenpocken bekannte Krankheit kann von Tieren, bei engem Kontakt aber auch von Mensch zu Mensch übertragen werden, etwa beim Sex. Sorge bereitet den Experten vor allem der Virenstrang 1b, der in der Demokratischen Republik Kongo und einigen anderen afrikanischen Ländern zirkuliert. Im Kongo hat die Regierung seit Jahresbeginn bereits 548 Todesfälle und mehr als 15.600 mutmaßliche Infektionsfälle verzeichnet.

China kündigte am Freitag verschärfte Grenzkontrollen wegen Mpox an. Aus betroffenen Ländern einreisende Menschen müssen sich künftig bei der Einreise medizinischen Untersuchungen unterziehen. Fahrzeuge, Container und Waren aus betroffenen Gebieten werden bei der Einfuhr desinfiziert.

Pakistan meldete derweil einen ersten Fall von Mpox, China verschärfte seine Grenzkontrollen aus Furcht vor der Krankheit. Bei dem Fall in Pakistan ist nach Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums noch offen, um welchen Virenstamm es sich handelt. Es sei der "erste bestätigte Fall von Mpox in diesem Jahr", sagte ein Sprecher der Gesundheitsbehörden in der Provinz Khyber Pakhtunkwhwa.

Ursprünglich waren von Mpox Tiere betroffen, durch den Verzehr von Fleisch infizierter Tiere sprang das Virus auf den Menschen über. Zu den Symptomen gehören Pocken-artige Pusteln auf der Haut, Fieber und Gliederschmerzen.

Es existieren wirksame Impfstoffe gegen Mpox. Während sie im Kampf gegen die Infektionswelle von 2022 in westlichen Ländern vielfach eingesetzt wurden, sind sie in Afrika bis heute kaum verfügbar. Der Impfstoffhersteller Bavarian Nordic verfügt derzeit nach eigenen Angaben über einen Vorrat von 500.000 Impfdosen und ist bereit, bis 2025 zehn Millionen Dosen zu produzieren. Bavarian Nordic hat nach eigenen Angaben vom Freitag zudem bei der EU-Arzneimittelbehörde EMA beantragt, das Vakzin neben Erwachsenen auch zur Anwendung bei Zwölf- bis 17-Jährigen zuzulassen.

G.Gopalakrishnan--DT