Dubai Telegraph - Kassenärzte für deutliche Reduzierung von stationären Operationen in Kliniken

EUR -
AED 4.175619
AFN 71.630526
ALL 91.673518
AMD 413.161504
ANG 2.035639
AOA 1043.762979
ARS 1725.959854
AUD 1.621131
AWG 2.046594
AZN 1.935087
BAM 1.955373
BBD 2.290259
BDT 140.179369
BGN 1.914067
BHD 0.42868
BIF 3425.551461
BMD 1.136997
BND 1.455182
BOB 13.741031
BRL 5.901126
BSD 1.137132
BTN 109.050018
BWP 15.546236
BYN 3.461144
BYR 22285.132336
BZD 2.28687
CAD 1.608111
CDF 2626.461926
CHF 0.942968
CLF 0.02781
CLP 1098.145714
CNY 7.630782
CNH 7.636774
COP 3791.042109
CRC 516.959756
CUC 1.136997
CUP 27.290557
CVE 110.240911
CZK 24.414329
DJF 202.480618
DKK 7.475553
DOP 67.57464
DZD 152.205
EGP 58.879964
ERN 17.054948
ETB 185.728147
FJD 2.557958
FKP 0.858011
GBP 0.860462
GEL 2.973277
GGP 0.858011
GHS 13.178193
GIP 0.858011
GMD 84.138069
GNF 10000.814659
GTQ 8.684102
GYD 237.90023
HKD 8.91718
HNL 30.518063
HRK 7.532827
HTG 148.816172
HUF 366.1788
IDR 20456.841887
ILS 3.464713
IMP 0.858011
INR 109.14081
IQD 1489.661383
IRR 1562887.029768
ISK 137.806546
JEP 0.858011
JMD 179.340811
JOD 0.806098
JPY 180.71594
KES 147.183991
KGS 99.430007
KHR 4625.72476
KMF 492.319619
KPW 1023.297254
KRW 1557.088381
KWD 0.351229
KYD 0.947514
KZT 502.279321
LAK 25486.637494
LBP 101822.485817
LKR 375.307989
LRD 195.570924
LSL 18.680518
LTL 3.357256
LVL 0.687758
LYD 7.272379
MAD 10.887673
MDL 20.233799
MGA 4984.625816
MKD 61.505478
MMK 2387.200388
MNT 4090.844798
MOP 9.185106
MRU 45.519053
MUR 54.325457
MVR 17.566865
MWK 1971.621773
MXN 20.07924
MYR 4.645079
MZN 72.665398
NAD 18.680354
NGN 1507.874821
NIO 41.850855
NOK 10.82402
NPR 174.49287
NZD 2.010977
OMR 0.437181
PAB 1.137072
PEN 3.852358
PGK 5.065871
PHP 71.394291
PKR 315.05273
PLN 4.382622
PYG 6738.409018
QAR 4.144921
RON 5.277142
RSD 117.512035
RUB 96.641757
RWF 1682.191861
SAR 4.270965
SBD 9.096555
SCR 15.65077
SDG 683.902782
SEK 11.306885
SGD 1.456356
SHP 0.858435
SLE 28.027077
SLL 23842.239877
SOS 649.846567
SRD 42.859136
STD 23533.532951
STN 24.494217
SVC 9.949826
SYP 14783.229403
SZL 18.675919
THB 38.0883
TJS 10.477965
TMT 3.990858
TND 3.363765
TOP 2.737615
TRY 55.547807
TTD 7.733834
TWD 36.186623
TZS 3007.353547
UAH 51.194688
UGX 4462.946269
USD 1.136997
UYU 45.558242
UZS 13429.065531
VES 969.211616
VND 29552.814269
VUV 134.750828
WST 3.128808
XAF 655.957
XAG 0.01799
XAU 0.000267561336
XCD 3.07279
XCG 2.049226
XDR 0.803916
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 269.069929
ZAR 18.699784
ZMK 10234.319786
ZMW 22.115611
ZWL 366.112424
SSP 6495.197224
MXV 2.275561
  • Goldpreis

    -12.5000

    4305.9

    -0.29%

  • Euro STOXX 50

    -27.3200

    6272.5

    -0.44%

  • DAX

    -144.1000

    25266.53

    -0.57%

  • TecDAX

    -54.1900

    3957.63

    -1.37%

  • MDAX

    -433.1700

    30782.6

    -1.41%

  • SDAX

    -280.0100

    18065.71

    -1.55%

  • EUR/USD

    -0.0010

    1.1378

    -0.09%

Kassenärzte für deutliche Reduzierung von stationären Operationen in Kliniken
Kassenärzte für deutliche Reduzierung von stationären Operationen in Kliniken / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Kassenärzte für deutliche Reduzierung von stationären Operationen in Kliniken

Die Kassenärzte haben Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) aufgefordert, die Zahl stationärer Klinik-Operationen deutlich zu reduzieren. Von den rund 16 Millionen stationären Operationen im Jahr könnten nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung vom Montag drei bis vier Millionen ambulant vorgenommen werden, also auch von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) wies den Vorstoß als "unrealistisch" zurück.

Textgröße:

Durch mehr ambulante Operationen gebe es ein Einsparpotenzial von mehreren Milliarden Euro im Jahr, sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, der "Bild" vom Montag. Nötig sei eine "Kehrtwende bei den OP". Es gebe "unverändert viel zu viele stationäre Behandlungen in Deutschland".

Gassen sieht nun den Gesundheitsminister am Zug: Lauterbach müsse endlich definieren, welche Operationen "auch in Zukunft im Normalfall für eine einheitliche Vergütung ambulant durchgeführt werden sollen", sagte er. Als Beispiele nannte Gassen Leisten- und Gelenkoperationen, die künftig von niedergelassenen Ärzten übernommen werden sollten.

"Dadurch könnten rund zehn Milliarden Euro perspektivisch im günstigsten Fall Milliarden pro Jahr gespart werden", sagte Gassen der "Bild". Die für 2024 angekündigte Beitragserhöhung könne damit ausfallen.

Gassen betonte darüber hinaus, bei ambulanten Behandlungen könnten Patienten unmittelbar nach den Eingriffen zurück in ihre gewohnte Umgebung. Dadurch könnten unter anderem auch Infektionen durch gefährliche Krankenhauskeime reduziert werden.

"Der Vorschlag klingt gut, ist aber völlig unrealistisch", sagte der Vorsitzende der Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, der "Bild"-Zeitung (Dienstagausgabe). "Schon heute müssen gesetzlich Versicherte viele Monate, zum Teil weit über ein halbes Jahr auf einen Termin beim Facharzt warten. Wir wollen uns gar nicht vorstellen, wie sich dieser Zustand noch weiter verschlechtern würde, wenn jetzt noch zusätzlich Millionen von Patientinnen und Patienten aus den Krankenhäusern auf ambulante Operationen in den Arztpraxen warten müssten."

Die Krankenhäuser müssten sich in den kommenden Jahren ohnehin darauf einstellen, immer mehr Patienten ambulant zu behandeln, sagte Gaß. "Denn die Altersstruktur der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte zeigt, dass in den kommenden Jahren viele Arztpraxen nicht mehr nachbesetzt werden können und damit die Versorgungslücken im ambulanten Bereich noch größer werden."

Rückendeckung bekamen die Kassenärzte aus der FDP-Bundestagsfraktion. "Im internationalen Vergleich haben wir überdurchschnittlich viele stationäre Behandlungen", erklärte Christine Aschenberg-Dugnus, die Gesundheitsexpertin der Fraktion. "Wir leisten uns also eine teure und ineffiziente Krankenhausversorgung, die an der falschen Stelle wichtige Ressourcen bindet."

Der FDP-Gesundheitspolitiker Andres Ullmann forderte das Bundesgesundheitsministerium auf, die Abrechnungsbedingungen für mehr ambulante Operationen bei Ärzten zu verbessern. Dabei müsse "daran gedacht werden, dass die niedergelassenen Praxen keine Investitionskosten durch die Länder bekommen, sondern Investitionen aus den eigenen Einnahmen stemmen müssen". Deswegen müsse das Abrechnungssystem "Investitionsanreize" für die niedergelassene Ärzteschaft schaffen.

X.Wong--DT