Dubai Telegraph - Bund und Länder wollen bis Sommerpause Vorschlag für Klinikreform vorlegen

EUR -
AED 4.173959
AFN 71.602483
ALL 91.637063
AMD 412.611171
ANG 2.03483
AOA 1043.347444
ARS 1722.979513
AUD 1.617707
AWG 2.04578
AZN 1.929265
BAM 1.954595
BBD 2.289349
BDT 140.123626
BGN 1.913305
BHD 0.428509
BIF 3424.189275
BMD 1.136544
BND 1.454603
BOB 13.735566
BRL 5.889689
BSD 1.136679
BTN 109.006654
BWP 15.540054
BYN 3.459767
BYR 22276.270548
BZD 2.28596
CAD 1.604562
CDF 2625.417594
CHF 0.940843
CLF 0.027794
CLP 1097.450803
CNY 7.627747
CNH 7.631872
COP 3739.049281
CRC 516.754184
CUC 1.136544
CUP 30.118427
CVE 110.197073
CZK 24.396497
DJF 202.4001
DKK 7.475513
DOP 67.547768
DZD 152.157306
EGP 58.80288
ERN 17.048166
ETB 185.654292
FJD 2.556941
FKP 0.857669
GBP 0.859813
GEL 2.972101
GGP 0.857669
GHS 13.172953
GIP 0.857669
GMD 84.104604
GNF 9996.837788
GTQ 8.680649
GYD 237.805628
HKD 8.913565
HNL 30.505927
HRK 7.533473
HTG 148.756995
HUF 366.326407
IDR 20419.156973
ILS 3.465721
IMP 0.857669
INR 109.103831
IQD 1489.069012
IRR 1562265.540383
ISK 138.021903
JEP 0.857669
JMD 179.269495
JOD 0.80577
JPY 180.526452
KES 147.239141
KGS 99.390463
KHR 4623.885318
KMF 492.123457
KPW 1022.890335
KRW 1555.736369
KWD 0.351068
KYD 0.947137
KZT 502.079587
LAK 25476.502613
LBP 101781.995626
LKR 375.158746
LRD 195.493154
LSL 18.67309
LTL 3.35592
LVL 0.687485
LYD 7.269487
MAD 10.883343
MDL 20.225753
MGA 4982.643656
MKD 61.48102
MMK 2386.251107
MNT 4089.218054
MOP 9.181454
MRU 45.500952
MUR 54.304148
MVR 17.559624
MWK 1970.837749
MXN 19.9881
MYR 4.643464
MZN 72.637002
NAD 18.672925
NGN 1507.137583
NIO 41.834213
NOK 10.787546
NPR 174.423483
NZD 2.005109
OMR 0.437006
PAB 1.136619
PEN 3.850826
PGK 5.063856
PHP 71.318348
PKR 314.927448
PLN 4.382732
PYG 6735.729458
QAR 4.143273
RON 5.277662
RSD 117.512995
RUB 96.671631
RWF 1681.522929
SAR 4.269267
SBD 9.092937
SCR 15.644834
SDG 683.632716
SEK 11.26349
SGD 1.454868
SHP 0.858093
SLE 28.01625
SLL 23832.758898
SOS 649.588152
SRD 42.98695
STD 23524.174731
STN 24.484477
SVC 9.945869
SYP 14777.350782
SZL 18.668492
THB 38.049807
TJS 10.473799
TMT 3.989271
TND 3.362427
TOP 2.736526
TRY 55.52576
TTD 7.730758
TWD 36.145866
TZS 3006.163377
UAH 51.17433
UGX 4461.171558
USD 1.136544
UYU 45.540125
UZS 13423.7254
VES 968.826204
VND 29541.062453
VUV 134.697243
WST 3.127564
XAF 655.957
XAG 0.017913
XAU 0.000267
XCD 3.071568
XCG 2.048411
XDR 0.803596
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 268.96367
ZAR 18.687302
ZMK 10230.263082
ZMW 22.106817
ZWL 365.966838
SSP 6492.614379
MXV 2.265232
  • Euro STOXX 50

    -9.1200

    6290.7

    -0.14%

  • TecDAX

    -48.8800

    3962.94

    -1.23%

  • MDAX

    -211.1100

    31004.66

    -0.68%

  • SDAX

    -147.9700

    18197.75

    -0.81%

  • DAX

    -57.7700

    25352.86

    -0.23%

  • Goldpreis

    -17.6000

    4300.8

    -0.41%

  • EUR/USD

    -0.0017

    1.1371

    -0.15%

Bund und Länder wollen bis Sommerpause Vorschlag für Klinikreform vorlegen
Bund und Länder wollen bis Sommerpause Vorschlag für Klinikreform vorlegen / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Bund und Länder wollen bis Sommerpause Vorschlag für Klinikreform vorlegen

Bund und Länder wollen bis zur Sommerpause einen gemeinsamen Entwurf für ein Gesetz zur Reform der Krankenhausfinanzierung vorlegen. "Wir stehen am Vorabend einer Revolution im Krankenhaussektor", sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Donnerstag in Berlin nach Gesprächen mit den Länder-Gesundheitsministern. Ziel sei, die durch das bisherige Fallpauschalensystem entstandene "Durchökonomisierung der Medizin" zu überwinden.

Textgröße:

"Die Krankenhäuser sind in einer Notlage", sagte Lauterbach. Mittlerweile hätten 60 Prozent erhebliche finanzielle Probleme, es gebe große Qualitätsdefizite. "Wir könnten in der Qualität sehr viel besser sein als wir sind, wenn wir eine andere Vergütungsstruktur und eine andere Planungsstruktur hätten." Es gehe darum, das System der Fallpauschalen "systematisch zu überwinden".

Bei den seit 20 Jahren angewandten Fallpauschalen werden unabhängig vom Behandlungsaufwand einheitliche Pauschalen für vergleichbare Fälle gezahlt. Das System habe dazu geführt, dass die Kliniken immer mehr versucht hätten, durch mehr Leistungen Gewinne zu erzielen oder Verluste zu realisieren, sagte Lauterbach. Das sei nun nicht mehr möglich. Zum einen, weil Pflegepersonal fehle und zum anderen, weil viele nicht mehr in Krankenhäuser gehen wollten, wo Leistungen in großer Menge, aber nicht mehr in der notwendigen Qualität erbracht würden.

Grundlage der Beratungen von Bund und Ländern sind die im Dezember vorgelegten Vorschläge einer Regierungskommission zu einer grundlegenden Neuordnung der Krankenhausfinanzierung. Ziel ist, das bisherige Vergütungssystem grundlegend zu ändern. So soll künftig ein fester Betrag für Vorhalteleistungen definiert werden, um eine gute Versorgung etwa auch in ländlichen Regionen zu gewährleisten. Stationäre und ambulante Versorgung sollen eng verzahnt werden.

Die niedersächsische Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) sagte, die Vorschläge seien eine hilfreiche Arbeitsgrundlage. Es sei aber nicht so, dass das Papier der Kommission quasi in den Gesetzentwurf übersetzt werde. Bei dem Treffen am Donnerstag sei auch über Länderöffnungsklauseln gesprochen worden, da es sehr unterschiedliche Krankenhausstrukturen in den 16 Bundesländern gebe.

Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) verwies darauf, dass der Bund zuständig für die Krankenhausfinanzierung sei und die Länder das Planungsrecht hätten. Dieses müsse "aus guten Gründen bei den Ländern bleiben", sagte Laumann und verwies ebenfalls auf die unterschiedlichen Klinikstrukturen. Die Reform müsse vom Grundsatz geprägt sein, dass die Krankenhäuser eine "dienende Struktur für die Menschen" hätten und nicht die Menschen eine dienende Struktur für die Kliniken.

Der CDU-Gesundheitsexperte Tino Sorge sagte zur geplanten Abkehr vom Fallpauschalensystem, es könne nicht "alles übern Haufen" geworfen werden, ohne zu sagen, wie es weitergehen soll. Auch im Gesundheitssystem würden "bestimmte betriebswirtschaftliche Anreize" gebraucht, sagte Sorge am Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin". Richtig nannte er die vorgeschlagene Einordnung der Krankenhäuser in drei Level, was mit einer entsprechenden Förderung verbunden werden soll. Es gehe darum, dass "nicht mehr jeder alles macht".

Die gesetzliche Krankenversicherung erklärte, das breite Bündnis aus Bund und Ländern bei der Klinikreform "macht Hoffnung, dass künftig tatsächlich die Qualität der Patientenversorgung im Zentrum der Krankenhausversorgung steht". Das ganze System müsse viel stärker auf Qualität ausgerichtet werden, erklärte der Sprecher des GKV-Spitzenverbands, Florian Lanz.

A.El-Nayady--DT