Dubai Telegraph - Vor U-Ausschuss: Bill Gates bestreitet Verwicklung in Epsteins Missbrauchsfälle

EUR -
AED 4.265142
AFN 73.7474
ALL 94.825822
AMD 427.629306
ANG 2.079324
AOA 1065.557779
ARS 1668.614586
AUD 1.645073
AWG 2.09047
AZN 1.977295
BAM 1.957118
BBD 2.340276
BDT 142.637302
BGN 1.963742
BHD 0.437959
BIF 3473.66439
BMD 1.161372
BND 1.488603
BOB 8.058428
BRL 5.909409
BSD 1.161983
BTN 109.81997
BWP 15.569487
BYN 3.216967
BYR 22762.896035
BZD 2.336974
CAD 1.625828
CDF 2694.383627
CHF 0.919339
CLF 0.026137
CLP 1028.697358
CNY 7.847915
CNH 7.847421
COP 3988.918801
CRC 529.256483
CUC 1.161372
CUP 30.776365
CVE 110.736504
CZK 24.147479
DJF 206.399115
DKK 7.474772
DOP 68.060081
DZD 154.322586
EGP 58.358025
ERN 17.420584
ETB 183.932293
FJD 2.59416
FKP 0.865076
GBP 0.865158
GEL 3.071852
GGP 0.865076
GHS 13.121687
GIP 0.865076
GMD 84.780141
GNF 10193.944601
GTQ 8.857042
GYD 243.063716
HKD 9.097383
HNL 31.011221
HRK 7.534744
HTG 151.752213
HUF 349.335541
IDR 20597.517481
ILS 3.390025
IMP 0.865076
INR 109.674158
IQD 1521.397643
IRR 1596886.839259
ISK 144.40533
JEP 0.865076
JMD 183.773782
JOD 0.823454
JPY 186.187742
KES 150.509241
KGS 101.561907
KHR 4660.009706
KMF 493.582785
KPW 1045.235429
KRW 1755.901781
KWD 0.357923
KYD 0.968352
KZT 566.656795
LAK 25585.030902
LBP 104000.884285
LKR 389.27555
LRD 211.543873
LSL 18.81368
LTL 3.42923
LVL 0.702503
LYD 7.403777
MAD 10.736917
MDL 20.276657
MGA 4877.76365
MKD 61.653348
MMK 2438.186534
MNT 4153.722136
MOP 9.375115
MRU 46.548091
MUR 54.735926
MVR 17.954508
MWK 2016.141924
MXN 19.979201
MYR 4.721905
MZN 74.208509
NAD 18.80873
NGN 1577.503424
NIO 42.518111
NOK 10.996395
NPR 175.710838
NZD 1.995226
OMR 0.446549
PAB 1.161983
PEN 3.963195
PGK 5.095811
PHP 70.09115
PKR 323.21364
PLN 4.237731
PYG 7090.776019
QAR 4.227982
RON 5.23256
RSD 117.38107
RUB 84.200238
RWF 1728.121903
SAR 4.357346
SBD 9.362314
SCR 16.392443
SDG 697.418767
SEK 10.864399
SGD 1.488636
SHP 0.867082
SLE 28.744096
SLL 24353.399583
SOS 663.722162
SRD 43.356369
STD 24038.060706
STN 24.853366
SVC 10.166936
SYP 128.368911
SZL 18.811087
THB 37.782346
TJS 10.771455
TMT 4.076417
TND 3.381626
TOP 2.796306
TRY 53.789339
TTD 7.893317
TWD 36.648281
TZS 3051.509058
UAH 52.0398
UGX 4298.895537
USD 1.161372
UYU 46.912002
UZS 13942.273293
VES 692.220136
VND 30567.317533
VUV 138.048782
WST 3.183573
XAF 656.39912
XAG 0.016508
XAU 0.000268
XCD 3.138666
XCG 2.094193
XDR 0.817255
XOF 656.175448
XPF 119.331742
YER 277.132485
ZAR 18.798205
ZMK 10453.740845
ZMW 20.537833
ZWL 373.96139
  • Euro STOXX 50

    7.0600

    6264.48

    +0.11%

  • DAX

    -107.2900

    24803.12

    -0.43%

  • MDAX

    98.0000

    32684.54

    +0.3%

  • TecDAX

    -12.3800

    3954.16

    -0.31%

  • SDAX

    -9.7500

    18413.37

    -0.05%

  • Goldpreis

    -13.7000

    4340.7

    -0.32%

  • EUR/USD

    -0.0008

    1.1605

    -0.07%

Vor U-Ausschuss: Bill Gates bestreitet Verwicklung in Epsteins Missbrauchsfälle
Vor U-Ausschuss: Bill Gates bestreitet Verwicklung in Epsteins Missbrauchsfälle / Foto: Kent NISHIMURA - AFP

Vor U-Ausschuss: Bill Gates bestreitet Verwicklung in Epsteins Missbrauchsfälle

Microsoft-Mitgründer Bill Gates hat eine Verwicklung in die Verbrechen des verstorbenen US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein bestritten. Gates sagte am Mittwoch vor Abgeordneten in Washington, er habe trotz einiger Treffen mit Epstein "niemals irgendwen zum Opfer gemacht". Er sei auch nie auf Epsteins berüchtigter Insel gewesen, auf seiner Ranch oder in seinem Haus in Florida, beteuerte der 70-Jährige.

Textgröße:

Gates sagte laut seinem Eröffnungsstatement weiter, er habe nie "irgendeinen Hinweis darauf gehabt, dass Epstein in fortgesetzte kriminelle Aktivitäten verwickelt war". Er habe zwar damals von dessen juristischen Problemen gewusst, habe das Ausmaß des Missbrauchsfalls jedoch nicht verstanden. Dabei habe er nicht die nötige Sorgfalt walten lassen, sagte Gates. "Ich hätte Epstein niemals treffen dürfen", fügte er hinzu.

Der Untersuchungsausschuss des Repräsentantenhauses hatte den Milliardär eingeladen, weil in den zuletzt veröffentlichten Epstein-Akten neben anderen Prominenten auch Gates' Name aufgetaucht war. Die Dokumente enthalten einen Email-Entwurf von 2013, in dem Epstein von außerehelichen Affären des Microsoft-Gründers sprach. Der Sexualstraftäter schrieb darin, er habe dem Milliardär geholfen, "Medikamente zu besorgen, um die Folgen von Sex mit russischen Mädchen zu bewältigen".

Gates gab nach Veröffentlichung der Akten Affären mit zwei russischen Frauen zu. Er bestritt aber, von dem mutmaßlichen Missbrauch von jungen Frauen und Mädchen durch Epstein gewusst oder sich daran beteiligt zu haben.

In der Anhörung erläuterte Gates, er sei Epstein 2011 von Vertrauten vorgestellt worden. Der gut vernetzte Finanzinvestor habe behauptet, er könne Milliarden von Dollar für weltweite Gesundheitsprojekte einwerben, für die Gates sich mit seiner Stiftung einsetzte. Dazu sei es trotz ausführlicher Gespräche und Treffen mit Epstein bis 2014 jedoch nicht gekommen, sodass die Kontakte geendet hätten.

Epstein stand unter Verdacht, mehr als tausend Minderjährige und junge Frauen sexuell missbraucht und teils an Prominente vermittelt zu haben. Er wurde 2008 erstmals verurteilt, weil er eine Minderjährige zur Prostitution angestiftet hatte. Nach einem umstrittenen Deal mit der Staatsanwaltschaft musste er jedoch nur 13 Monate Haft absitzen.

Im Jahr 2019 wurde Epstein wegen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen erneut festgenommen. Einen Monat später wurde er tot in seiner New Yorker Gefängniszelle gefunden, nach offiziellen Angaben beging er Suizid.

Die Anhörung von Gates im Kapitol fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der republikanische Kongressabgeordnete Tim Burchett sagte danach, Gates' Aussage habe "gut einstudiert" gewirkt. Der Unternehmer habe dem Ausschuss keine neuen Namen möglicher Verantwortlicher genannt. Der ranghöchste Demokrat im Untersuchungsausschuss, Robert Garcia, sagte dagegen, Gates habe "Informationen über andere Personen geliefert, die in Epsteins Umfeld waren".

Das vollständige Protokoll der Anhörung dürfte in wenigen Tagen veröffentlicht werden. In den vergangenen Wochen hatte der Ausschuss unter anderem den früheren Präsidenten Bill Clinton und seine Frau Hillary sowie den amtierenden Handelsminister Howard Lutnick befragt.

Bill Clintons Name tauchte - wie auch der des heutigen Präsidenten Donald Trump - vielfach in den Akten auf. Ein Fehlverhalten konnte den beiden Politikern bisher jedoch nicht nachgewiesen werden.

Trump war ein langjähriger Bekannter Epsteins. Dennoch hatte er den Skandal ein "Täuschungsmanöver" der oppositionellen Demokraten genannt und sich gegen die Akten-Freigabe ausgesprochen. Der Kongress erzwang diese dann aber nahezu einstimmig. Wegen zahlreicher geschwärzter Stellen in den Dokumenten gibt es Vorwürfe, das Ausmaß werde vertuscht und die wahren Täter geschützt.

R.El-Zarouni--DT