Dubai Telegraph - Papst würdigt Spaniens "Einsatz für Frieden und Solidarität" bei Besuch in Madrid

EUR -
AED 4.265142
AFN 73.7474
ALL 94.825822
AMD 427.629306
ANG 2.079324
AOA 1065.557779
ARS 1668.614586
AUD 1.645073
AWG 2.09047
AZN 1.977295
BAM 1.957118
BBD 2.340276
BDT 142.637302
BGN 1.963742
BHD 0.437959
BIF 3473.66439
BMD 1.161372
BND 1.488603
BOB 8.058428
BRL 5.909409
BSD 1.161983
BTN 109.81997
BWP 15.569487
BYN 3.216967
BYR 22762.896035
BZD 2.336974
CAD 1.625828
CDF 2694.383627
CHF 0.919339
CLF 0.026137
CLP 1028.697358
CNY 7.847915
CNH 7.847421
COP 3988.918801
CRC 529.256483
CUC 1.161372
CUP 30.776365
CVE 110.736504
CZK 24.147479
DJF 206.399115
DKK 7.474772
DOP 68.060081
DZD 154.322586
EGP 58.358025
ERN 17.420584
ETB 183.932293
FJD 2.59416
FKP 0.865076
GBP 0.865158
GEL 3.071852
GGP 0.865076
GHS 13.121687
GIP 0.865076
GMD 84.780141
GNF 10193.944601
GTQ 8.857042
GYD 243.063716
HKD 9.097383
HNL 31.011221
HRK 7.534744
HTG 151.752213
HUF 349.335541
IDR 20597.517481
ILS 3.390025
IMP 0.865076
INR 109.674158
IQD 1521.397643
IRR 1596886.839259
ISK 144.40533
JEP 0.865076
JMD 183.773782
JOD 0.823454
JPY 186.187742
KES 150.509241
KGS 101.561907
KHR 4660.009706
KMF 493.582785
KPW 1045.235429
KRW 1755.901781
KWD 0.357923
KYD 0.968352
KZT 566.656795
LAK 25585.030902
LBP 104000.884285
LKR 389.27555
LRD 211.543873
LSL 18.81368
LTL 3.42923
LVL 0.702503
LYD 7.403777
MAD 10.736917
MDL 20.276657
MGA 4877.76365
MKD 61.653348
MMK 2438.186534
MNT 4153.722136
MOP 9.375115
MRU 46.548091
MUR 54.735926
MVR 17.954508
MWK 2016.141924
MXN 19.979201
MYR 4.721905
MZN 74.208509
NAD 18.80873
NGN 1577.503424
NIO 42.518111
NOK 10.996395
NPR 175.710838
NZD 1.995226
OMR 0.446549
PAB 1.161983
PEN 3.963195
PGK 5.095811
PHP 70.09115
PKR 323.21364
PLN 4.237731
PYG 7090.776019
QAR 4.227982
RON 5.23256
RSD 117.38107
RUB 84.200238
RWF 1728.121903
SAR 4.357346
SBD 9.362314
SCR 16.392443
SDG 697.418767
SEK 10.864399
SGD 1.488636
SHP 0.867082
SLE 28.744096
SLL 24353.399583
SOS 663.722162
SRD 43.356369
STD 24038.060706
STN 24.853366
SVC 10.166936
SYP 128.368911
SZL 18.811087
THB 37.782346
TJS 10.771455
TMT 4.076417
TND 3.381626
TOP 2.796306
TRY 53.789339
TTD 7.893317
TWD 36.648281
TZS 3051.509058
UAH 52.0398
UGX 4298.895537
USD 1.161372
UYU 46.912002
UZS 13942.273293
VES 692.220136
VND 30567.317533
VUV 138.048782
WST 3.183573
XAF 656.39912
XAG 0.016508
XAU 0.000268
XCD 3.138666
XCG 2.094193
XDR 0.817255
XOF 656.175448
XPF 119.331742
YER 277.132485
ZAR 18.798205
ZMK 10453.740845
ZMW 20.537833
ZWL 373.96139
  • Euro STOXX 50

    7.0600

    6264.48

    +0.11%

  • DAX

    -107.2900

    24803.12

    -0.43%

  • MDAX

    98.0000

    32684.54

    +0.3%

  • TecDAX

    -12.3800

    3954.16

    -0.31%

  • SDAX

    -9.7500

    18413.37

    -0.05%

  • Goldpreis

    -13.7000

    4340.7

    -0.32%

  • EUR/USD

    -0.0008

    1.1605

    -0.07%

Papst würdigt Spaniens "Einsatz für Frieden und Solidarität" bei Besuch in Madrid
Papst würdigt Spaniens "Einsatz für Frieden und Solidarität" bei Besuch in Madrid / Foto: Jose JIMENEZ - Casa de S.M. el Rey/AFP

Papst würdigt Spaniens "Einsatz für Frieden und Solidarität" bei Besuch in Madrid

Papst Leo XIV. hat seine einwöchige Spanien-Reise mit einer Würdigung der spanischen Regierung für deren "Einsatz für Frieden und Solidarität" in der Welt begonnen. Madrid habe sich "der treuen Einhaltung des Völkerrechts und des Multilateralismus verpflichtet", sagte das katholische Kirchenoberhaupt am Samstag bei einem Empfang im Königspalast. Auf dem Flug nach Madrid bezeichnete er die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche als eine "weiterhin offene Wunde".

Textgröße:

Das Flugzeug des Papstes landete gegen 10.15 Uhr auf dem Madrider Flughafen Barajas, wo er vom spanischen König Felipe Felipe VI. und Königin Letizia begrüßt wurde. Anschließend wurde Leo XIV. durch die mit Schaulustigen gesäumten Straßen zu dem Empfang im Königspalast gefahren, wo er die spanische Regierung in einer Rede für deren "Engagement für den Frieden" würdigte - auch "wenn derzeit manche leider die Botschaft des Friedens für naiv" hielten.

Mit Kritik am Vorgehen Israels und der USA gegen den Iran hatte der Papst in der Vergangenheit mehrfach den Zorn von US-Präsident Donald Trump auf sich gezogen. So hatte Leo XIV. in seiner Osterbotschaft gesagt, Christen könnten nicht an der Seite derer stehen, die "heute Bomben abwerfen". Trump hatte das Kirchenoberhaupt daraufhin als "schwach" und "schrecklich in der Außenpolitik" bezeichnet und ihm unterstellt, sich mit einem Land gemein zu machen, "das eine Atomwaffe will".

Auch die linksgerichtete spanische Regierung steht den Angriffen der USA und Israels im Iran skeptisch gegenüber. Ministerpräsident Pedro Sánchez hatte dem US-Militär unter anderem untersagt, Stützpunkte in Spanien für die Angriffe zu nutzen. Damit hatte er sich ebenfalls Kritik Trumps eingehandelt. Außerdem hatte Sánchez das Vorgehen Israels im Gazastreifen wiederholt einen "Völkermord" genannt.

Während des siebentägigen Aufenthalts des Papstes in Spanien sind eine Reihe weiterer Termine geplant, unter anderem ein Treffen mit Opfern sexuellen Missbrauchs. Im März hatten die linksgerichtete Regierung und die Kirche in Spanien nach jahrelangen Verhandlungen ein Abkommen zur Entschädigung von Opfern sexueller Übergriffe geschlossen. Eine Untersuchungskommission hatte die Zahl der Opfer seit dem Jahr 1940 mit mehr als 200.000 angegeben.

König Felipe VI. würdigte den Papst in diesem Zusammenhang für dessen "Klarheit und Entschlossenheit". Beides sei wichtig "für den Prozess der Heilung und Wiedergutmachung", sagte er weiter.

Nach dem Empfang wollte der Papst am Samstag ein Obdachlosenheim in Madrid besuchen, bevor für den Abend eine Gebetswache vor dem Bernabéu-Stadion von Real Madrid geplant war. Am Sonntagvormittag will Leo XIV. eine Messe vor dem Madrider Rathaus halten, zu der rund eine Million Besucher erwartet werden. Am Montag spricht der Papst vor dem spanischen Parlament. Weitere Stationen der Reise sind Barcelona und die Kanaren.

Auf das Interesse junger Menschen an der katholischen Kirchen angesprochen sagte Leo XIV. während des Flugs nach Madrid, viele verspürten "eine Leere und einen Mangel an Sinn". Sein Besuch könne womöglich dazu beitragen, "etwas zu wecken, was sie selbst noch nicht genau benennen können".

"Wenn man sie fragt, ob sie Bad Bunny oder den Papst sehen wollen, würden sich viele wohl für Bad Bunny entscheiden. Aber ich glaube, es werden auch einige hier sein, um den Papst zu sehen", fügte der Papst mit Blick auf den US-Sänger Bad Bunny hinzu, der derzeit mehrere Konzerte in Madrid gibt.

Spanien ist traditionell eine Bastion des Katholizismus in Europa, die Zahl der Gläubigen ist in den vergangenen Jahrzehnten aber deutlich zurückgegangen. Laut einer Umfrage bezeichnen sich 53 Prozent der Spanier als katholisch - etwa 20 Prozentpunkte weniger als vor 15 Jahren. Nur 16 Prozent der Spanier halten sich für praktizierende Katholiken.

Der letzte Papst-Besuch in Spanien liegt schon viele Jahre zurück: Benedikt XVI. hatte 2010 das Land besucht und war im folgenden Jahr nochmal für den Weltjugendtag angereist.

H.Hajar--DT