Dubai Telegraph - Todesschütze an Schule in der Türkei hatte offenbar frauenfeindliches US-Vorbild

EUR -
AED 4.326752
AFN 75.401253
ALL 95.582096
AMD 439.223959
ANG 2.108748
AOA 1081.539351
ARS 1600.758362
AUD 1.642441
AWG 2.117573
AZN 2.001611
BAM 1.955016
BBD 2.371649
BDT 144.772589
BGN 1.965271
BHD 0.444444
BIF 3501.096759
BMD 1.178148
BND 1.497806
BOB 8.136739
BRL 5.878019
BSD 1.177528
BTN 109.869431
BWP 15.798735
BYN 3.352356
BYR 23091.696836
BZD 2.368261
CAD 1.617073
CDF 2715.63086
CHF 0.922965
CLF 0.026499
CLP 1041.956154
CNY 8.032906
CNH 8.037207
COP 4263.092462
CRC 539.183895
CUC 1.178148
CUP 31.220917
CVE 110.221291
CZK 24.349967
DJF 209.685958
DKK 7.473044
DOP 70.501743
DZD 155.65491
EGP 61.058329
ERN 17.672217
ETB 183.859509
FJD 2.610068
FKP 0.868268
GBP 0.869915
GEL 3.169101
GGP 0.868268
GHS 12.981797
GIP 0.868268
GMD 87.182863
GNF 10330.903213
GTQ 9.005391
GYD 246.371254
HKD 9.219313
HNL 31.281462
HRK 7.535313
HTG 154.128225
HUF 364.581959
IDR 20194.513587
ILS 3.526902
IMP 0.868268
INR 109.849499
IQD 1542.581732
IRR 1550589.770461
ISK 143.981196
JEP 0.868268
JMD 185.945473
JOD 0.83529
JPY 187.281963
KES 152.170103
KGS 103.02908
KHR 4721.127806
KMF 492.466192
KPW 1060.344531
KRW 1739.588256
KWD 0.363412
KYD 0.981311
KZT 555.409749
LAK 25979.587369
LBP 105446.536976
LKR 371.920934
LRD 216.663161
LSL 19.311542
LTL 3.478764
LVL 0.71265
LYD 7.448046
MAD 10.881285
MDL 20.12402
MGA 4889.04047
MKD 61.624747
MMK 2474.542143
MNT 4231.011408
MOP 9.492196
MRU 46.888406
MUR 54.44207
MVR 18.202161
MWK 2041.781653
MXN 20.345554
MYR 4.658383
MZN 75.348451
NAD 19.31146
NGN 1581.274789
NIO 43.332632
NOK 11.046962
NPR 175.790543
NZD 1.998404
OMR 0.452986
PAB 1.177528
PEN 4.051276
PGK 5.102976
PHP 70.661783
PKR 328.379685
PLN 4.241632
PYG 7505.991595
QAR 4.292843
RON 5.093019
RSD 117.389427
RUB 89.773014
RWF 1724.516132
SAR 4.41961
SBD 9.48242
SCR 16.106056
SDG 708.066376
SEK 10.803574
SGD 1.498469
SHP 0.879606
SLE 29.041499
SLL 24705.165729
SOS 672.933144
SRD 44.092194
STD 24385.280743
STN 24.490184
SVC 10.302914
SYP 130.217339
SZL 19.307262
THB 37.680716
TJS 11.168771
TMT 4.129408
TND 3.419429
TOP 2.836697
TRY 52.730483
TTD 7.998794
TWD 37.213562
TZS 3080.856503
UAH 51.449797
UGX 4351.256014
USD 1.178148
UYU 47.001361
UZS 14324.319597
VES 563.134466
VND 31024.755033
VUV 139.573184
WST 3.199791
XAF 655.696979
XAG 0.014812
XAU 0.000245
XCD 3.184004
XCG 2.122158
XDR 0.814061
XOF 655.688634
XPF 119.331742
YER 281.106178
ZAR 19.300886
ZMK 10604.741212
ZMW 22.519974
ZWL 379.36311
  • DAX

    152.9100

    24219.61

    +0.63%

  • TecDAX

    40.6000

    3643.26

    +1.11%

  • Goldpreis

    14.1000

    4837.7

    +0.29%

  • Euro STOXX 50

    27.4700

    5967.81

    +0.46%

  • SDAX

    180.5700

    18004.19

    +1%

  • MDAX

    313.5500

    31200.63

    +1%

  • EUR/USD

    -0.0021

    1.1781

    -0.18%

Todesschütze an Schule in der Türkei hatte offenbar frauenfeindliches US-Vorbild
Todesschütze an Schule in der Türkei hatte offenbar frauenfeindliches US-Vorbild / Foto: Adem ALTAN - AFP

Todesschütze an Schule in der Türkei hatte offenbar frauenfeindliches US-Vorbild

Der Todesschütze an einer Schule in der Türkei hatte ersten Ermittlungen zufolge offenbar ein frauenfeindliches Vorbild in den USA. Vor seiner Tat bezog sich der 14-Jährige im Internet auf den US-Attentäter Elliot Rodger, der 2014 aus Frauenhass sechs Menschen getötet hatte. Mehrere tausend Lehrer demonstrierten am Donnerstag nach zwei Angriffen an Schulen in der Türkei in nur zwei Tagen für besseren Schutz. Die Polizei ging massiv gegen Internetnutzer vor, die "Verbrechen und Kriminelle verherrlicht" haben sollen.

Textgröße:

Bei der Tat am Mittwoch hatte der Angreifer in der südtürkischen Stadt Kahramanmaras fünf Jungen und drei Mädchen im Alter von 10 und elf Jahren sowie einen 55-jährigen Lehrer erschossen. Den Ermittlungen zufolge erschien der Schüler mit fünf Waffen in der Schule und eröffnete in zwei Klassenräumen wahllos das Feuer. Dabei wurden auch 13 Menschen verletzt. Der Angreifer erschoss sich nach der Tat selbst.

Ein Hinweis auf das Motiv des 14-Jährigen könnte das Whatsapp-Profil des Täters sein. "Erste Erkenntnisse der Ermittlungen ergaben, dass der Täter auf seinem WhatsApp-Profil ein Bild verwendete, das auf Elliot Rodger Bezug nahm, der 2014 einen Anschlag in den Vereinigten Staaten verübte", erklärte die Polizei. Der US-Angreifer hatte an einer kalifornischen Universität sechs Menschen getötet. Zuvor beschwerte er sich im Internet über Frauen, die ihn zurückgewiesen und ignoriert hätten - und kündigte an, Rache an Frauen zu nehmen.

Der 14-Jährige in der Türkei plante seinen Angriff offenbar zumindest seit einigen Tagen. Auf seinem Computer wurden laut Polizei Dokumente vom 11. April gefunden, in denen er seine Absicht niederschrieb, "in der nahen Zukunft einen großen Angriff auszuführen". Einen terroristischen Hintergrund schlossen Staatsanwaltschaft und Polizei aus. Sie bestätigten zudem die Festnahme des Vaters des Täters, ein ehemaliger Inspektor der städtischen Polizei. Ihm gehörten offenbar die Waffen, die der 14-Jährige bei seiner Tat nutzte.

Die Opfer des Angriffs wurden am Donnerstag beigesetzt. Die Schulen in der Provinz Kahramanmaras blieben geschlossen, auch am Freitag soll kein Unterricht stattfinden. Vor der Schule, in der der Angriff stattgefunden hatte, wurden Rosen abgelegt. In der Hauptstadt Ankara kamen mehr als 3500 Lehrer zu einem Protestmarsch zusammen. Sie forderten einen besseren Schutz an Schulen und den Rücktritt des Bildungsministers. "Wo waren Sie, als unsere Kinder starben?", riefen die Demonstranten.

Erst am Dienstag hatte ein junger Mann an seiner ehemaligen Schule in der südöstlichen Provinz Sanliurfa mit einer Schusswaffe 16 Menschen verletzt und sich anschließend das Leben genommen. Bei den Verletzten handelte es sich nach Angaben des Innenministerium um zehn Schüler, vier Lehrer, einen Polizisten und einen Kantinenmitarbeiter.

Nach den zwei Schusswaffenangriffen in nur zwei Tagen tauchten im Internet Falschinformationen und auch Kommentare auf, welche die Täter priesen. Es seien deshalb mehr als 160 Personen festgenommen und mehr als tausend Internetkonten gesperrt worden, erklärte die Polizei. Sie sprach von Beiträgen, die "Angst und Panik schüren" oder "Verbrechen und Kriminelle verherrlichen" sollten.

Derartige Schusswaffenangriffe kommen in der Türkei relativ selten vor. Im Mai 2023 hatte ein verwiesener Schüler an seiner früheren Schule den 74-jährigen Direktor erschossen. Nach seiner Flucht wurde der Angreifer festgenommen. Die Gewalttat löste landesweit Diskussionen aus. Tausende Lehrer demonstrierten in Istanbul für bessere Sicherheitsvorkehrungen an Schulen.

In der Türkei gelten strenge Waffengesetze. Der Besitz einer Schusswaffe erfordert eine Registrierung und einen Waffenschein inklusive einem Nachweis der psychologischen Eignung sowie eine Überprüfung auf mögliche Vorstrafen. Auf illegalen Waffenbesitz stehen strenge Strafen. Laut den Schätzungen einer türkischen Stiftung sind in der Türkei allerdings dennoch zahlreiche Schusswaffen im Umlauf, die meisten davon illegal.

A.Padmanabhan--DT