Dubai Telegraph - Macron und Leo XIV. rufen zu Frieden in der Welt auf

EUR -
AED 4.304621
AFN 75.593204
ALL 96.003761
AMD 440.324149
AOA 1074.646617
ARS 1606.368482
AUD 1.657495
AWG 2.109447
AZN 1.996908
BAM 1.956142
BBD 2.359513
BDT 143.925194
BHD 0.441989
BIF 3480.587976
BMD 1.171915
BND 1.492761
BOB 8.09445
BRL 5.889113
BSD 1.171505
BTN 108.66504
BWP 15.725874
BYN 3.362389
BYR 22969.536814
BZD 2.355831
CAD 1.621181
CDF 2695.405254
CHF 0.925373
CLF 0.026616
CLP 1047.46234
CNY 8.001884
CNH 8.000478
COP 4275.75584
CRC 542.194911
CUC 1.171915
CUP 31.055751
CVE 110.775326
CZK 24.372613
DJF 208.27322
DKK 7.472055
DOP 70.754424
DZD 154.951069
EGP 62.213581
ERN 17.578727
ETB 183.463775
FJD 2.590523
FKP 0.871837
GBP 0.871008
GEL 3.152909
GGP 0.871837
GHS 12.914962
GIP 0.871837
GMD 86.140276
GNF 10286.489683
GTQ 8.961569
GYD 245.063622
HKD 9.178574
HNL 31.208555
HRK 7.531669
HTG 153.606889
HUF 374.749212
IDR 20033.537805
ILS 3.555837
IMP 0.871837
INR 109.093757
IQD 1535.208838
IRR 1542386.818778
ISK 143.2125
JEP 0.871837
JMD 185.222423
JOD 0.830934
JPY 186.731833
KES 151.353291
KGS 102.48443
KHR 4705.239712
KMF 492.204771
KPW 1054.739324
KRW 1740.650003
KWD 0.361775
KYD 0.976154
KZT 553.54077
LAK 25735.256962
LBP 104945.001518
LKR 369.714719
LRD 215.87119
LSL 19.266732
LTL 3.460361
LVL 0.70888
LYD 7.447567
MAD 10.903217
MDL 20.182122
MGA 4863.448252
MKD 61.632904
MMK 2461.60714
MNT 4213.429261
MOP 9.449525
MRU 46.870792
MUR 54.498438
MVR 18.118251
MWK 2035.035026
MXN 20.295989
MYR 4.646689
MZN 74.956135
NAD 19.266727
NGN 1593.078449
NIO 43.033165
NOK 11.157457
NPR 173.863665
NZD 2.007995
OMR 0.450597
PAB 1.171365
PEN 3.970494
PGK 5.05242
PHP 70.252842
PKR 326.906168
PLN 4.248719
PYG 7576.326235
QAR 4.272848
RON 5.09139
RSD 117.359143
RUB 90.323845
RWF 1711.582067
SAR 4.397751
SBD 9.432256
SCR 17.356499
SDG 704.321399
SEK 10.883815
SGD 1.492815
SLE 28.83341
SOS 669.753796
SRD 43.887095
STD 24256.277385
STN 24.903197
SVC 10.250794
SYP 129.553024
SZL 19.26047
THB 37.607189
TJS 11.133719
TMT 4.107563
TND 3.383363
TRY 52.326442
TTD 7.950392
TWD 37.220455
TZS 3052.839342
UAH 50.89841
UGX 4334.758799
USD 1.171915
UYU 47.268274
UZS 14256.348113
VES 557.641528
VND 30863.557222
VUV 139.704569
WST 3.216858
XAF 655.993465
XAG 0.015418
XAU 0.000247
XCD 3.16716
XCG 2.11137
XDR 0.818128
XOF 658.034564
XPF 119.331742
YER 279.560659
ZAR 19.28422
ZMK 10548.646791
ZMW 22.285239
ZWL 377.356198
  • Euro STOXX 50

    29.8200

    5926.11

    +0.5%

  • DAX

    -3.0400

    23803.95

    -0.01%

  • SDAX

    224.0600

    17257.63

    +1.3%

  • TecDAX

    14.6900

    3531.61

    +0.42%

  • Goldpreis

    -23.5000

    4794.5

    -0.49%

  • MDAX

    329.9200

    30382.28

    +1.09%

  • EUR/USD

    0.0033

    1.1736

    +0.28%

Macron und Leo XIV. rufen zu Frieden in der Welt auf
Macron und Leo XIV. rufen zu Frieden in der Welt auf / Foto: Handout - VATICAN MEDIA/AFP

Macron und Leo XIV. rufen zu Frieden in der Welt auf

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Papst Leo XIV. haben vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs zu Frieden in der Welt aufgerufen. "Angesichts der Brüche in der Welt ist der Einsatz für Frieden Pflicht und Anspruch", erklärte Macron am Freitag nach seiner ersten Privataudienz bei dem aus den USA stammenden Leo XIV. Der Papst verurteilte die "sinnlose und unmenschliche Gewalt" im Nahen Osten.

Textgröße:

Macron erklärte nach der Unterredung mit dem Papst im Onlinedienst X, Frankreich werde sich immer "für den Dialog, die Gerechtigkeit und Brüderlichkeit zwischen den Völkern einsetzen". Der Vatikan seinerseits erklärte, Leo XIV. und Macron hätten den Wunsch geäußert, angesichts der "Konflikte in der Welt" möge "das friedliche Zusammenleben durch Dialog und Verhandlungen wiederhergestellt werden". Der Papst erklärte, Christen könnten nicht an der Seite jener stehen, die "heute Bomben abwerfen".

Der Elysée-Palast hatte vor dem Treffen mitgeteilt, "die Lösung der Krise im Nahen Osten" solle im Mittelpunkt der Gespräche stehen. "Besondere Aufmerksamkeit" verdiene aus Sicht des französischen Präsidenten und des Papstes die Lage im Libanon. Das fortgesetzte massive militärische Vorgehen Israels stellt aus Sicht von Kritikern die Waffenruhe im Iran-Krieg zunehmend in Frage. Macron dringt darauf, die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran auf den Libanon auszuweiten. Leo XIV. hatte im Herbst die erste Auslandsreise als Papst in den Libanon unternommen.

Der in den Vereinigten Staaten geborene Leo XIV. hat wiederholt die US-Politik kritisiert. Zuletzt wiesen das Pentagon in Washington und der Vatikan einen US-Medienbericht zurück, wonach der Gesandte des Heiligen Stuhls wegen kritischer Äußerungen des Papstes über die Anwendung militärischer Gewalt zu einer "bitteren Standpauke" einbestellt worden sei. Der Iran-Krieg hatte Ende Februar mit Angriffen der USA und Israels auf die Islamische Republik begonnen. Anfang März weitete er sich auf den Libanon aus.

Das Vier-Augen-Gespräch zwischen dem Papst und dem französischen Präsidenten dauerte eine Stunde und damit deutlich länger als eine gewöhnliche Privataudienz. Vom Vatikan veröffentlichte Videoaufnahmen ließen erkennen, dass sich Leo XIV. und Macron vergleichsweise förmlich begrüßten und Englisch sprachen. Als Geschenk überreichte Macron dem sportbegeisterten Papst ein signiertes Trikot der französischen Basketball-Nationalmannschaft. Macron war gemeinsam mit seiner Frau Brigitte zu dem Treffen gekommen, die wie bei Papstbesuchen üblich ganz in Schwarz gekleidet war.

Im Vorfeld war erwartet worden, dass auch die langsame Aufarbeitung zahlreicher Missbrauchsfälle in katholischen Institutionen in Frankreich ein Thema bei dem Treffen sein würde. Erst Ende März hatte ein Zivilgericht in Frankreich einen ehemaligen Weihbischof wegen Vergewaltigung zu einer Entschädigungszahlung verurteilt. Die französische Bischofskonferenz hat zudem kürzlich eine neue Form der Begleitung von Missbrauchsopfern angekündigt, die bei Betroffenen jedoch auf Kritik stößt.

Papst Leo verfolgt zudem die Debatte um eine Reform der Sterbehilfe in Frankreich mit Sorge. Ein Gesetz dazu soll in Frankreich vor dem Sommer verabschiedet werden.

Für Macron war es die vierte Papst-Audienz seit Beginn seiner Amtszeit und das erste Treffen mit Papst Leo XIV. Der französische Präsident lud Leo XIV. bei dem Treffen im Vatikan offiziell zu einem Besuch in seiner Heimat ein. Ein genaues Datum stehe noch nicht fest, teilte der Elysée-Palast mit. Im Gespräch ist unbestätigten Angaben zufolge ein Termin im frühen Herbst. Leos Vorgänger Franziskus war unter anderem in Marseille und Straßburg gewesen, besuchte jedoch nicht die französische Hauptstadt Paris.

A.El-Sewedy--DT