Dubai Telegraph - Trump will Lateinamerikas Kampf gegen Drogenkartelle mit US-Raketen unterstützen

EUR -
AED 4.214693
AFN 72.868714
ALL 93.691117
AMD 422.440321
ANG 2.054428
AOA 1053.374834
ARS 1679.324882
AUD 1.636596
AWG 2.068309
AZN 1.955249
BAM 1.957244
BBD 2.310405
BDT 140.803895
BGN 1.940229
BHD 0.432618
BIF 3425.188041
BMD 1.147467
BND 1.480993
BOB 7.926884
BRL 5.898787
BSD 1.147146
BTN 108.136964
BWP 15.589095
BYN 3.187352
BYR 22490.346937
BZD 2.307012
CAD 1.626443
CDF 2616.224447
CHF 0.926052
CLF 0.026299
CLP 1035.072773
CNY 7.767895
CNH 7.783531
COP 3967.882408
CRC 520.383975
CUC 1.147467
CUP 30.407867
CVE 109.439681
CZK 24.205064
DJF 203.92823
DKK 7.475304
DOP 67.246004
DZD 152.983747
EGP 57.279476
ERN 17.212
ETB 181.730082
FJD 2.565166
FKP 0.867384
GBP 0.867084
GEL 3.035095
GGP 0.867384
GHS 12.970798
GIP 0.867384
GMD 83.765476
GNF 10071.893203
GTQ 8.750457
GYD 239.958103
HKD 8.992295
HNL 30.641765
HRK 7.534156
HTG 149.840563
HUF 351.762841
IDR 20415.727178
ILS 3.392605
IMP 0.867384
INR 108.341628
IQD 1503.181351
IRR 1577766.686004
ISK 144.011444
JEP 0.867384
JMD 181.253742
JOD 0.813599
JPY 185.050849
KES 148.601297
KGS 100.346402
KHR 4604.214411
KMF 487.673741
KPW 1032.720414
KRW 1756.661089
KWD 0.353432
KYD 0.95588
KZT 559.798422
LAK 25278.69137
LBP 102755.641633
LKR 382.842488
LRD 209.011494
LSL 18.593286
LTL 3.388171
LVL 0.694092
LYD 7.315145
MAD 10.608374
MDL 20.257418
MGA 4819.360456
MKD 61.64321
MMK 2409.132921
MNT 4107.441134
MOP 9.261134
MRU 45.990899
MUR 54.585424
MVR 17.740269
MWK 1992.002553
MXN 19.883113
MYR 4.748107
MZN 73.3274
NAD 18.593237
NGN 1562.850013
NIO 42.009187
NOK 11.114345
NPR 173.023669
NZD 1.999266
OMR 0.441206
PAB 1.147151
PEN 3.883071
PGK 5.034797
PHP 69.590456
PKR 319.344224
PLN 4.260005
PYG 7044.259132
QAR 4.177357
RON 5.238764
RSD 117.350314
RUB 83.762898
RWF 1679.89122
SAR 4.294502
SBD 9.250216
SCR 15.701228
SDG 689.05796
SEK 10.990345
SGD 1.482187
SHP 0.8567
SLE 28.400226
SLL 24061.80676
SOS 655.78141
SRD 42.918127
STD 23750.243559
STN 24.555787
SVC 10.037406
SYP 126.831899
SZL 18.593147
THB 37.770057
TJS 10.639397
TMT 4.027608
TND 3.341137
TOP 2.762825
TRY 53.285029
TTD 7.778774
TWD 36.307342
TZS 3018.982585
UAH 51.532424
UGX 4175.080664
USD 1.147467
UYU 45.863842
UZS 13775.337882
VES 683.931914
VND 30201.323029
VUV 136.141535
WST 3.157603
XAF 656.441368
XAG 0.017686
XAU 0.000276
XCD 3.101087
XCG 2.067325
XDR 0.807469
XOF 648.319055
XPF 119.331742
YER 273.814279
ZAR 18.872848
ZMK 10328.581197
ZMW 20.562262
ZWL 369.483803
  • Euro STOXX 50

    -30.1400

    6293.13

    -0.48%

  • MDAX

    -27.1300

    32638.42

    -0.08%

  • TecDAX

    6.7100

    3954.14

    +0.17%

  • DAX

    -40.9800

    24985.82

    -0.16%

  • SDAX

    137.6300

    18511.25

    +0.74%

  • Goldpreis

    -73.0000

    4172.9

    -1.75%

  • EUR/USD

    0.0013

    1.148

    +0.11%

Trump will Lateinamerikas Kampf gegen Drogenkartelle mit US-Raketen unterstützen

Trump will Lateinamerikas Kampf gegen Drogenkartelle mit US-Raketen unterstützen

US-Präsident Donald Trump hat Staaten in Lateinamerika aufgerufen, ihre Armeen gegen das "Krebsgeschwür" der Drogenkartelle einzusetzen, und ihnen die militärische Unterstützung der USA angeboten. "Wir arbeiten mit Ihnen zusammen, um alles zu tun, was wir tun müssen", sagte Trump am Samstag bei einem Treffen mit Staatschefs verbündeter lateinamerikanischer Länder in der Nähe von Miami. Mit Blick auf Kuba deutete Trump erneut ein baldiges Ende der kommunistischen Regierung an.

Textgröße:

"Wir werden Raketen einsetzen. Sie wollen, dass wir Raketen einsetzen? Die sind extrem präzise", fügte Trump hinzu. "'Piu', direkt ins Wohnzimmer. Das ist das Ende dieses Kartellmitglieds", sagte Trump an die zumeist rechtsgerichteten Teilnehmer des Treffens gerichtet, unter ihnen der argentinische Präsident Javier Milei und die Staatschefs Ecuadors und El Salvadors, Daniel Noboa und Nayib Bukele.

Die Zusammenkunft in Trumps Golfclub Doral war das Gründungstreffen der Initiative "The Shield of the Americas" (etwa: Schild Amerikas). Die Koalition aus 17 Teilnehmerstaaten verpflichtet sich nach Angaben des Weißen Hauses zu einer Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Drogenkartelle und gegen Sicherheitsbedrohungen in der Region.

Zur Sonderbeauftragten für die Initiative hat Trump die Republikanerin Kristi Noem ernannt, die er am Donnerstag als Heimatschutzministerin entlassen hatte.

"Wir wollen nicht, dass sie sich ausbreiten", sagte der US-Präsident mit Blick auf die Drogenkartelle, die er mit einem Krebsgeschwür verglich. "Der einzige Weg, diese Feinde zu besiegen, ist die Entfesselung der Macht unserer Streitkräfte. Wir müssen unsere Armee einsetzen", sagte der US-Präsident.

Ecuadors Präsident Noboa schrieb im Anschluss an das Treffen in einem Onlinedienst: "Zu lange hat das organisierte Verbrechen geglaubt, dass Amerika sein Territorium sei. Dass es Grenzen überqueren, Drogen, Waffen und Gewalt ohne Konsequenzen transportieren könne. Diese Zeit ist vorbei", betonte Noboa, dessen Land in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Drehscheibe für den internationalen Drogenhandel geworden ist.

Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel erklärte indes im Onlinedienst X, bei dem "neokolonialen" Treffen hätten sich die rechtsgerichteten Politiker "dazu verpflichtet, den tödlichen Einsatz der US-Streitkräfte zur Lösung interner Probleme zu akzeptieren".

Neben dem Kampf gegen die Drogenbanden war auch Kuba Thema des Gipfels. Trump stellte erneut ein baldiges Ende der kommunistischen Regierung in Havanna in Aussicht: "Ich werde mich um Kuba kümmern", sagte Trump vor den Teilnehmern. "Kuba befindet sich in den letzten Momenten seines Lebens."

Der US-Präsident kündigte "große Veränderungen" in dem Inselstaat an. "Sie haben kein Geld, sie haben kein Öl. Sie haben eine schlechte Philosophie, sie haben ein schlechtes Regime, das schon seit langer Zeit schlecht ist", fügte er hinzu.

Nach der Gefangennahme des linksnationalistischen venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro zu Jahresbeginn bei einem US-Militäreinsatz hatte Trump wiederholt deutlich gemacht, dass er auch Kuba im Visier habe. Nach Maduros Sturz ließ der US-Präsident die Öllieferungen Venezuelas an Kuba unterbinden. Staaten, die Erdöl an den Karibikstaat liefern, drohte er mit zusätzlichen US-Zöllen. Die Ölblockade verschärfte die Wirtschaftskrise in dem Karibikstaat.

Irene Mia, Lateinamerika-Expertin am International Institute for Strategic Studies, sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Gewalt der mächtigen Drogenkartelle treffe nun auch Länder in der Region, die bis vor kurzem als relativ sicher galten - etwa Ecuador oder Chile.

Die angespannte Sicherheitslage habe zu den jüngsten Wahlsiegen des rechten Lagers in lateinamerikanischen Staaten beigetragen und den Widerstand gegen eine Intervention der USA aufgeweicht, erklärte Mia.

Neben Milei, Bukele und Noboa waren in Miami auch die Staatenlenker von Bolivien, Costa Rica, der Dominikanischen Republik, Guyana, Honduras, Panama, Paraguay und Trinidad und Tobago sowie der designierte Präsident Chiles, José Antonio Kast, anwesend. Die linksgerichtete Präsidentin Mexikos, Claudia Sheinbaum sowie ihr - ebenfalls linksgerichteter - brasilianischer Amtskollege Luiz Inácio Lula da Silva nahmen nicht an dem Gripfel teil.

W.Zhang--DT