Dubai Telegraph - Gericht: Schnellladesäulen an Bundesautobahnen müssen ausgeschrieben werden

EUR -
AED 4.21511
AFN 74.603605
ALL 91.715984
AMD 416.772634
ANG 2.054892
AOA 1052.48724
ARS 1733.099672
AUD 1.612903
AWG 2.068819
AZN 1.951736
BAM 1.956141
BBD 2.312303
BDT 140.98457
BGN 1.932169
BHD 0.432775
BIF 3453.600982
BMD 1.14775
BND 1.464728
BOB 11.681036
BRL 5.882911
BSD 1.148
BTN 110.078184
BWP 15.568713
BYN 3.490008
BYR 22495.900522
BZD 2.309002
CAD 1.605938
CDF 2652.449991
CHF 0.946578
CLF 0.027921
CLP 1102.494302
CNY 7.698591
CNH 7.693696
COP 3636.577094
CRC 513.589507
CUC 1.14775
CUP 30.415376
CVE 110.28422
CZK 24.312043
DJF 204.435628
DKK 7.475795
DOP 68.001851
DZD 153.389923
EGP 59.821844
ERN 17.21625
ETB 187.525481
FJD 2.543872
FKP 0.853556
GBP 0.859177
GEL 2.989841
GGP 0.853556
GHS 13.214303
GIP 0.853556
GMD 84.933651
GNF 10091.879509
GTQ 8.759527
GYD 240.151853
HKD 9.005189
HNL 30.81337
HRK 7.535554
HTG 150.033075
HUF 362.926581
IDR 20394.370223
ILS 3.482142
IMP 0.853556
INR 109.953821
IQD 1503.962106
IRR 1577668.49254
ISK 139.405707
JEP 0.853556
JMD 181.171574
JOD 0.813784
JPY 179.259061
KES 148.875111
KGS 100.370734
KHR 4675.407463
KMF 491.237157
KPW 1032.975389
KRW 1585.995101
KWD 0.354069
KYD 0.956767
KZT 511.399125
LAK 25713.481273
LBP 102807.917074
LKR 380.776361
LRD 199.184713
LSL 18.702159
LTL 3.389007
LVL 0.694263
LYD 7.292271
MAD 10.935406
MDL 20.154512
MGA 4985.868923
MKD 61.535724
MMK 2409.890347
MNT 4128.286062
MOP 9.277317
MRU 45.991015
MUR 54.702046
MVR 17.732452
MWK 1990.746942
MXN 19.700171
MYR 4.702902
MZN 73.352098
NAD 18.702159
NGN 1527.689226
NIO 42.243682
NOK 10.813063
NPR 176.124695
NZD 2.004718
OMR 0.44128
PAB 1.148
PEN 3.875775
PGK 5.107445
PHP 71.981134
PKR 318.210757
PLN 4.357691
PYG 6791.183548
QAR 4.184829
RON 5.262322
RSD 117.351514
RUB 96.980647
RWF 1693.995225
SAR 4.254226
SBD 9.182588
SCR 15.863051
SDG 690.369505
SEK 11.274463
SGD 1.464411
SHP 0.85733
SLE 28.280939
SLL 24067.734865
SOS 656.114346
SRD 43.323546
STD 23756.108253
STN 24.502135
SVC 10.045751
SYP 14923.046138
SZL 18.695258
THB 38.197495
TJS 10.590746
TMT 4.017125
TND 3.377189
TOP 2.763506
TRY 55.993899
TTD 7.794358
TWD 36.575232
TZS 3040.517251
UAH 51.302341
UGX 4511.786301
USD 1.14775
UYU 46.158044
UZS 13518.355941
VES 970.370941
VND 29855.273693
VUV 135.786957
WST 3.148179
XAF 655.957
XAG 0.017542
XAU 0.000264
XCD 3.101851
XCG 2.069061
XDR 0.811519
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 271.615227
ZAR 18.663885
ZMK 10331.153425
ZMW 22.530927
ZWL 369.57504
SSP 6494.171359
MXV 2.23359
  • EUR/USD

    0.0004

    1.1484

    +0.03%

  • Euro STOXX 50

    56.4000

    6322.9

    +0.89%

  • MDAX

    312.3200

    31448.12

    +0.99%

  • TecDAX

    11.8300

    3996.35

    +0.3%

  • SDAX

    100.0300

    18227.33

    +0.55%

  • DAX

    314.4100

    25716.71

    +1.22%

  • Goldpreis

    -6.4000

    4393.3

    -0.15%

Gericht: Schnellladesäulen an Bundesautobahnen müssen ausgeschrieben werden
Gericht: Schnellladesäulen an Bundesautobahnen müssen ausgeschrieben werden / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Gericht: Schnellladesäulen an Bundesautobahnen müssen ausgeschrieben werden

Im Streit um Schnellladesäulen für E-Autos an deutschen Autobahnen hat die Autobahn GmbH des Bundes eine Niederlage erlitten: Das Oberlandesgericht Düsseldorf entschied am Freitag, dass Konzessionen über die Bereitstellung von Schnellladeinfrastruktur an Bundesautobahnen nicht ohne Ausschreibung "vergeben werden dürfen". "Sollte die Autobahn GmbH weiterhin Schnellladeinfrastruktur an Bundesautobahnen errichten lassen wollen, muss sie nun ein Vergabeverfahren durchführen", erklärte das Gericht.

Textgröße:

In dem Rechtsstreit hatte der Ladesäulenbetreiber Fastned Deutschland bemängelt, dass Bau und Betrieb der Schnelllader auf Rastplätzen ohne europaweite Ausschreibung der Autobahn Tank und Rast GmbH und der Ostdeutsche Autobahntankstellen GmbH übertragen wurden, welche ungefähr 90 Prozent der Raststätten betreiben. Dazu wurden die bestehenden etwa 360 Konzessionsverträge für Rastanlagen um die Errichtung und den Betrieb von Schnellladern ergänzt.

280 dieser Konzessionen waren schon zwischen 1996 und 1998 mit einer Laufzeit von bis zu 40 Jahren ohne Ausschreibung an die staatliche Vorgängerin der beiden GmbH vergeben worden, bevor diese privatisiert wurde. Aus der Privatisierung gingen später die Autobahn Tank und Rast und die Ostdeutsche Autobahntankstellen hervor.

Das Düsseldorfer Gericht setzte das Verfahren aus und fragte den EuGH, ob das Vorgehen EU-rechtskonform war. Eine EU-Vorschrift erlaubt es unter bestimmten Voraussetzungen, eine bestehende Konzession ohne neues Vergabeverfahren zu ändern, wenn das wegen unvorhersehbarer Umstände erforderlich wird.

Der EuGH urteilte, dass es zulässig ist, eine schon bestehende Konzession auch nach der Privatisierung des Konzessionsnehmers zu erweitern. Allerdings wies der EuGH auch daraufhin, dass es dabei um die Durchführung des ursprünglichen Konzessionsvertrags gehe, wie das Düsseldorfer Gericht nun mitteilte. "Die Konzession für Schnellladeinfrastruktur müsste also erforderlich sein, um einen ordnungsgemäßen Betrieb der Tankstellen und Raststätten sicherzustellen."

Das sei hier nicht der Fall, entschied das Oberlandesgericht am Freitag. "Die Tankstellen und Raststätten könnten weiterbetrieben werden, ohne dass die Betreiber auch die Schnellladeinfrastruktur anböten", teilte es mit. Die Entscheidung sei rechtskräftig.

Der Vorsitzende der Monopolkommission, Tomaso Duso, sprach von einer "guten Nachricht für den Wettbewerb". "Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat klargestellt, dass die Vergabe von Ladeinfrastruktur an Autobahnraststätten der Tank & Rast ohne Ausschreibung rechtswidrig war", erklärte er. Das mache "den Weg frei für eine transparente, diskriminierungsfreie und wettbewerbliche Vergabe von Flächen für Ladeinfrastruktur". Nur so könne es "günstigere Ladepreise für Verbraucherinnen und Verbraucher" geben.

F.Damodaran--DT