Dubai Telegraph - Mindestens 21 Tote und mehr als 70 Verletzte bei Zugunglück im Süden Spaniens

EUR -
AED 4.291906
AFN 74.188104
ALL 95.612363
AMD 433.156007
ANG 2.091768
AOA 1072.830672
ARS 1638.484029
AUD 1.630045
AWG 2.106512
AZN 2.010972
BAM 1.956061
BBD 2.354674
BDT 143.446706
BGN 1.949446
BHD 0.442057
BIF 3479.049841
BMD 1.168661
BND 1.492893
BOB 8.078044
BRL 5.785104
BSD 1.169136
BTN 111.336396
BWP 15.888054
BYN 3.309685
BYR 22905.757712
BZD 2.351274
CAD 1.590986
CDF 2706.619162
CHF 0.916447
CLF 0.027048
CLP 1064.499798
CNY 7.982247
CNH 7.98296
COP 4357.294507
CRC 531.861943
CUC 1.168661
CUP 30.969519
CVE 110.279259
CZK 24.381188
DJF 208.186919
DKK 7.472927
DOP 69.658113
DZD 154.76695
EGP 62.802792
ERN 17.529917
ETB 183.829569
FJD 2.568011
FKP 0.863475
GBP 0.863413
GEL 3.137805
GGP 0.863475
GHS 13.105695
GIP 0.863475
GMD 85.904498
GNF 10260.194951
GTQ 8.924039
GYD 244.591626
HKD 9.158166
HNL 31.077151
HRK 7.535554
HTG 153.00782
HUF 362.844148
IDR 20396.642314
ILS 3.43906
IMP 0.863475
INR 111.23761
IQD 1531.478363
IRR 1536789.356921
ISK 143.406371
JEP 0.863475
JMD 183.973001
JOD 0.828547
JPY 184.397214
KES 150.956306
KGS 102.16494
KHR 4689.606366
KMF 491.427992
KPW 1051.798729
KRW 1721.507961
KWD 0.360123
KYD 0.974226
KZT 543.250242
LAK 25673.319558
LBP 104693.036799
LKR 374.113571
LRD 214.527738
LSL 19.565079
LTL 3.450752
LVL 0.706912
LYD 7.416927
MAD 10.805343
MDL 20.178609
MGA 4869.629643
MKD 61.597109
MMK 2453.84549
MNT 4182.178877
MOP 9.43682
MRU 46.681437
MUR 54.868938
MVR 18.061679
MWK 2027.262125
MXN 20.373444
MYR 4.630822
MZN 74.689153
NAD 19.565414
NGN 1599.452824
NIO 43.025011
NOK 10.801864
NPR 178.138795
NZD 1.987606
OMR 0.449355
PAB 1.169151
PEN 4.098677
PGK 5.083679
PHP 72.064337
PKR 325.795044
PLN 4.2543
PYG 7083.91595
QAR 4.273153
RON 5.219126
RSD 117.37212
RUB 88.235831
RWF 1709.421028
SAR 4.385311
SBD 9.37952
SCR 15.61227
SDG 701.753321
SEK 10.839335
SGD 1.492357
SHP 0.872524
SLE 28.807603
SLL 24506.234619
SOS 668.186396
SRD 43.773389
STD 24188.925413
STN 24.502854
SVC 10.229191
SYP 129.17296
SZL 19.561613
THB 38.141008
TJS 10.931113
TMT 4.096157
TND 3.408455
TOP 2.813856
TRY 52.845214
TTD 7.924923
TWD 36.940799
TZS 3041.441932
UAH 51.378143
UGX 4413.514019
USD 1.168661
UYU 47.076288
UZS 14069.638616
VES 571.408376
VND 30762.66634
VUV 138.515007
WST 3.174003
XAF 656.041826
XAG 0.015872
XAU 0.000256
XCD 3.158365
XCG 2.106972
XDR 0.815298
XOF 656.041826
XPF 119.331742
YER 278.871774
ZAR 19.503961
ZMK 10519.353599
ZMW 22.066853
ZWL 376.3084
  • Goldpreis

    57.7000

    4591

    +1.26%

  • TecDAX

    64.3800

    3772.23

    +1.71%

  • MDAX

    639.4700

    31085.21

    +2.06%

  • Euro STOXX 50

    81.6400

    5845.25

    +1.4%

  • SDAX

    133.1700

    18141.85

    +0.73%

  • DAX

    345.0700

    24336.34

    +1.42%

  • EUR/USD

    0.0007

    1.1704

    +0.06%

Mindestens 21 Tote und mehr als 70 Verletzte bei Zugunglück im Süden Spaniens
Mindestens 21 Tote und mehr als 70 Verletzte bei Zugunglück im Süden Spaniens / Foto: -UGC - @eleanorinthesky (via X)/AFP

Mindestens 21 Tote und mehr als 70 Verletzte bei Zugunglück im Süden Spaniens

Bei einem Zugunglück im Süden Spaniens sind nach Behördenangaben mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen und mindestens 73 weitere Menschen verletzt worden. Die Zahl der Todesopfer werde vermutlich steigen, erklärte der oberste Notfallbeauftragte der südspanischen Region Andalusien, Antonio Sanz, am Montag bei einer Pressekonferenz und kündigte eine "sehr komplizierte Nacht" an. Der Hochgeschwindigkeitszugverkehr zwischen Madrid und der Region Andalusien wurde mindestens für Montag unterbrochen. Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez sprach von einer "Nacht des tiefen Schmerzes".

Textgröße:

Spaniens Verkehrsminister Óscar Puente zufolge wurden 30 Menschen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Alle Verletzten, die eine Behandlung benötigten, seien in eine Klinik gebracht worden, fügte er vor Journalisten hinzu.

Am Sonntagabend kollidierten zwei Hochgeschwindigkeitszüge mit Hunderten von Passagieren an Bord in der Provinz Córdoba. Der Zug des Betreibers Iryo, der von der andalusischen Stadt Málaga nach Madrid unterwegs war, entgleiste der spanischen Bahngesellschaft Adif zufolge nahe der Stadt Adamuz in der Provinz Córdoba. Der Zug geriet auf das andere Gleis, wo er mit einem Zug des Betreibers Renfe zusammenstieß, der daraufhin ebenfalls entgleiste. Spanischen Medienberichten zufolge hatten sich insgesamt rund 400 Passagiere an Bord der beiden Züge befunden.

Unklarheit herrschte zunächst über die Ursache des Unglücks. Die hinteren Waggons des Zuges des Betreibers Iryo seien auf einem geraden und erst kürzlich renovierten Streckenabschnitt entgleist, erklärte Verkehrsminister Puente. Zudem sei der entgleiste Zug "praktisch neu" gewesen. Der Unfall sei daher "extrem seltsam".

Bilder im spanischen Fernsehen zeigten Rettungskräfte und -wägen rund um die Unfallstelle. "Alles ist vollkommen zerstört", sagte der Leiter der Feuerwehr in Córdoba, Francisco Carmona, dem spanischen Sender TVE. "Wir mussten sogar einen toten Menschen entfernen, um einen lebenden erreichen zu können." Einige der Waggons waren dem Notfallbeauftragten Sanz zufolge vier Meter tief von dem Eisenbahndamm heruntergestürzt.

Eine Passagierin an Bord des Zuges des Betreibers Renfe, der unterwegs in die Stadt Huelva war, sagte im spanischen Fernsehen, dass der Zug "mit einem Ruck zum Stillstand kam und alles dunkel wurde". Ein Überlebender, der an Bord des Zuges nach Madrid gewesen war, sprach im spanischen Sender La Sexta von einem Anblick "wie in einem Horrorfilm". "Wir spürten einen sehr starken Aufprall von hinten und hatten das Gefühl, dass der ganze Zug gleich zusammenbrechen, auseinanderbrechen würde."

Die spanische Bahngesellschaft Adif teilte im Onlinedienst X mit, angesichts der Situation werde "der Hochgeschwindigkeitszugverkehr zwischen Madrid und Córdoba, Sevilla, Málaga und Huelva mindestens den gesamten Montag" unterbrochen sein. An den Bahnhöfen in diesen Städten seien zudem Räume eingerichtet worden, um den Angehörigen der Opfer zu helfen.

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez sprach im Onlinedienst X von einer "Nacht des tiefen Schmerzes für unser Land". Den Angehörigen der Opfer versicherte er, "dass das ganze Land in dieser schweren Zeit an ihrer Seite steht".

Die spanische Königsfamilie erklärte, die "ernste" Lage mit "großer Besorgnis" zu verfolgen. "Wir sprechen den Angehörigen und Liebsten der Verstorbenen unser tiefstes Beileid aus und wünschen den Verletzten von Herzen eine schnelle Genesung", hieß es in der Erklärung der Königsfamilie. Unter anderem Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bekundeten ihr Beileid.

Spanien verfügt über das größte Hochgeschwindigkeitsbahnnetz Europas. Spezielle Gleise mit einer Länge von insgesamt mehr als 3000 Kilometern verbinden große Städte wie Madrid, Barcelona, Sevilla, Valencia und Málaga.

Im Jahr 2013 waren bei der Entgleisung eines Hochgeschwindigkeitszugs vor der nordwestlichen Stadt Santiago de Compostela 80 Menschen getötet und mehr als 140 weitere verletzt worden. Es war Spaniens folgenschwerster Unfall dieser Art seit 1944.

J.Alaqanone--DT