Dubai Telegraph - Nach Großbrand in Hongkong gehen Behörden gegen kritische Stimmen vor

EUR -
AED 4.198299
AFN 72.583816
ALL 94.019914
AMD 420.704666
ANG 2.046432
AOA 1049.274168
ARS 1670.45311
AUD 1.632462
AWG 2.057401
AZN 1.939879
BAM 1.952061
BBD 2.302989
BDT 140.470942
BGN 1.932678
BHD 0.430854
BIF 3411.85707
BMD 1.143001
BND 1.478768
BOB 7.900867
BRL 5.896059
BSD 1.14341
BTN 108.191769
BWP 15.518276
BYN 3.199272
BYR 22402.813593
BZD 2.299695
CAD 1.618758
CDF 2588.896631
CHF 0.924596
CLF 0.026327
CLP 1036.164256
CNY 7.737658
CNH 7.746767
COP 3936.631549
CRC 518.706468
CUC 1.143001
CUP 30.289518
CVE 110.054202
CZK 24.196125
DJF 203.133759
DKK 7.47443
DOP 66.841971
DZD 152.617101
EGP 56.886119
ERN 17.14501
ETB 184.3477
FJD 2.569179
FKP 0.86376
GBP 0.862983
GEL 3.028998
GGP 0.86376
GHS 12.835415
GIP 0.86376
GMD 84.020825
GNF 10018.809946
GTQ 8.719299
GYD 239.201832
HKD 8.960612
HNL 30.589409
HRK 7.534667
HTG 149.363908
HUF 352.275669
IDR 20397.647477
ILS 3.396255
IMP 0.86376
INR 108.10552
IQD 1497.930859
IRR 1571625.953592
ISK 144.006235
JEP 0.86376
JMD 180.673937
JOD 0.810347
JPY 184.599152
KES 147.950338
KGS 99.95507
KHR 4591.205992
KMF 490.916285
KPW 1028.701024
KRW 1756.82062
KWD 0.352799
KYD 0.952875
KZT 557.312522
LAK 25252.631045
LBP 102395.671068
LKR 382.337669
LRD 208.111383
LSL 18.787415
LTL 3.374984
LVL 0.69139
LYD 7.310307
MAD 10.659483
MDL 20.107486
MGA 4822.762468
MKD 61.647195
MMK 2400.2077
MNT 4091.064279
MOP 9.233115
MRU 45.720427
MUR 54.646421
MVR 17.670543
MWK 1984.24915
MXN 19.840075
MYR 4.743112
MZN 73.041041
NAD 18.787415
NGN 1562.173531
NIO 42.079401
NOK 11.081275
NPR 173.106431
NZD 2.000579
OMR 0.439488
PAB 1.14341
PEN 3.869089
PGK 5.094242
PHP 69.879064
PKR 318.021261
PLN 4.275383
PYG 6970.648402
QAR 4.168416
RON 5.237913
RSD 117.41016
RUB 84.863008
RWF 1674.69229
SAR 4.290586
SBD 9.214213
SCR 15.629856
SDG 686.359388
SEK 10.991398
SGD 1.478329
SHP 0.853365
SLE 28.289887
SLL 23968.157231
SOS 653.448383
SRD 42.783084
STD 23657.806647
STN 24.453162
SVC 10.004837
SYP 126.338264
SZL 18.783023
THB 37.661299
TJS 10.605486
TMT 4.000502
TND 3.380924
TOP 2.752072
TRY 53.102442
TTD 7.754148
TWD 36.167989
TZS 3004.071008
UAH 51.425699
UGX 4174.0051
USD 1.143001
UYU 45.722423
UZS 13703.751799
VES 693.381551
VND 30083.778254
VUV 135.276765
WST 3.145305
XAF 654.70298
XAG 0.017475
XAU 0.000273
XCD 3.089016
XCG 2.060753
XDR 0.813463
XOF 653.79697
XPF 119.331742
YER 272.702952
ZAR 18.739068
ZMK 10288.378745
ZMW 20.26718
ZWL 368.045757
  • DAX

    153.8700

    25139.69

    +0.61%

  • MDAX

    -63.9600

    32574.46

    -0.2%

  • Euro STOXX 50

    18.1900

    6311.32

    +0.29%

  • TecDAX

    16.8100

    3970.95

    +0.42%

  • Goldpreis

    7.8000

    4210.5

    +0.19%

  • SDAX

    -115.7800

    18395.47

    -0.63%

  • EUR/USD

    -0.0038

    1.1431

    -0.33%

Nach Großbrand in Hongkong gehen Behörden gegen kritische Stimmen vor
Nach Großbrand in Hongkong gehen Behörden gegen kritische Stimmen vor / Foto: Dale DE LA REY - AFP

Nach Großbrand in Hongkong gehen Behörden gegen kritische Stimmen vor

Nach der Brandkatastrophe in Hongkong mit inzwischen mehr als 150 Todesopfern gehen die Behörden der chinesischen Sonderverwaltungszone nicht nur gegen die mutmaßlichen Verantwortlichen vor, sondern auch gegen Kritik am Umgang mit dem Unglück. Hongkongs Sicherheitschef Chris Tang sagte am Montag, es würden "angemessene Maßnahmen" gegen "unzutreffende Online-Kommentare" über die Brandkatastrophe ergriffen. Örtlichen Medien zufolge wurden drei Menschen unter dem Vorwurf der Aufwiegelung festgenommen, darunter der Unterstützer einer Petition für eine genauere Untersuchung des Unglücks.

Textgröße:

Im Internet seien "unzutreffende Kommentare" verbreitet worden mit dem einzigen Ziel, "die nationale Sicherheit zu bedrohen", sagte Tang vor Journalisten. "Als Konsequenz müssen wir angemessene Maßnahmen ergreifen, darunter polizeiliche Maßnahmen." Details könne er nicht nennen, da die Verfahren die "nationale Sicherheit" beträfen.

Örtlichen Medien zufolge gehörte zu den drei Verdächtigen, die wegen Aufwiegelung festgenommen wurden, auch der 24-jährige Student Miles Kwan. Er hatte auf Flugblättern für eine Petition für eine unabhängige Untersuchung der Brandkatastrophe geworben.

Kwan und weitere Aktivisten zielten mit der Petition auf eine unabhängige Untersuchung zu möglicher Korruption im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe. Zudem forderten sie eine angemessene Umsiedlung der Bewohner und eine Überprüfung der Bauaufsicht. Am Freitag hatte Kwan der Nachrichtenagentur AFP gesagt, dass er nur "ganz grundlegende Forderungen" stelle. Die Petition, die binnen eines Tages mehr als 10.000 Unterschriften erhalten hatte, wurde gesperrt.

Der Großbrand war am Mittwoch im Wohnkomplex Wang Fuk Court im nördlichen Stadtteil Tai Po ausgebrochen. Das Feuer wütete über 40 Stunden lang in sieben der acht Hochhausblöcke der Wohnanlage, die insgesamt fast 2000 Wohneinheiten umfasst. Am Freitag wurde der Löscheinsatz abgeschlossen.

Bis Montag stieg die Opferzahl des Großbrands auf 151, wie eine Polizeivertreterin sagte. Sie schloss nicht aus, dass noch weitere Todesopfer gefunden werden. Bislang wurden fünf der acht 31-stöckigen Hochhäuser vollständig durchsucht. Die Ermittler fanden demnach Todesopfer in Wohnungen, Fluren und Treppenhäusern, von einigen Opfern sei nur noch Asche übrig geblieben.

Chan Tung von der Hongkonger Polizei sprach von "umfassenden Ermittlungen" zu dem Feuer. Diese hätten bislang zur Festnahme von zwölf Männern und einer Frau im Alter zwischen 40 und 77 Jahren geführt.

Die Ermittlungen ergaben, dass ein Teil der Schutznetze, die bei der Renovierung der Hochhäuser genutzt wurden, nicht den Feuerschutzstandards entsprochen hätten. "Proben, die an sieben Stellen der oberen, mittleren und niedriggelegenen Stockwerken von vier Gebäuden genommen wurden", hätten "nicht den Teststandards für Feuerfestigkeit" entsprochen, sagte der Hongkonger Regierungschef Eric Chan.

Als das Feuer ausgebrochen war, hatten in dem Komplex gerade Renovierungsarbeiten stattgefunden, weshalb er mit Bambusgerüsten eingerüstet war. Laut am Freitag vorgelegten Ermittlungsergebnissen wurde der Brand durch die Bambusgerüste und andere brennbare Materialien, die zum Schutz vor Staub und herabfallenden Gegenständen verwendet wurden, angeheizt. Die Feuerwehr bestätigte zudem Angaben der Bewohner, wonach der Brandalarm nicht funktionierte.

Das Unglück löste Bestürzung und Trauer aus, tausende Menschen legten Blumen am Unglücksort nieder. Einige schriftliche Botschaften an der improvisierten Gedenkstätte beschäftigten sich auch mit der Frage, wer für die Katastrophe verantwortlich ist.

H.Pradhan--DT