Dubai Telegraph - Durchsuchung bei Selenskyjs engstem Vertrauten Jermak wegen Korruptionsverdachts

EUR -
AED 4.196038
AFN 72.548266
ALL 93.983395
AMD 420.540936
ANG 2.045637
AOA 1048.866897
ARS 1669.851565
AUD 1.634419
AWG 2.056602
AZN 1.937156
BAM 1.951303
BBD 2.302094
BDT 140.416379
BGN 1.931927
BHD 0.430687
BIF 3410.531826
BMD 1.142557
BND 1.478193
BOB 7.897798
BRL 5.893083
BSD 1.142966
BTN 108.149745
BWP 15.512249
BYN 3.198029
BYR 22394.111824
BZD 2.298802
CAD 1.618202
CDF 2587.890714
CHF 0.924254
CLF 0.026315
CLP 1035.670747
CNY 7.740597
CNH 7.744546
COP 3936.165048
CRC 518.504991
CUC 1.142557
CUP 30.277753
CVE 110.685176
CZK 24.193414
DJF 203.055222
DKK 7.474488
DOP 66.610129
DZD 152.572485
EGP 56.826086
ERN 17.138351
ETB 184.276095
FJD 2.572241
FKP 0.863424
GBP 0.862613
GEL 3.027925
GGP 0.863424
GHS 12.830875
GIP 0.863424
GMD 83.406596
GNF 10028.78277
GTQ 8.715912
GYD 239.108921
HKD 8.957165
HNL 30.577527
HRK 7.533906
HTG 149.305892
HUF 352.232526
IDR 20500.89533
ILS 3.394936
IMP 0.863424
INR 108.201093
IQD 1497.349029
IRR 1571015.497997
ISK 144.00803
JEP 0.863424
JMD 180.603759
JOD 0.810112
JPY 184.584622
KES 147.86949
KGS 99.916444
KHR 4589.422662
KMF 490.726322
KPW 1028.301453
KRW 1759.417407
KWD 0.352661
KYD 0.952505
KZT 557.096049
LAK 25242.822342
LBP 102355.89823
LKR 382.189161
LRD 208.030548
LSL 18.780117
LTL 3.373673
LVL 0.691121
LYD 7.320609
MAD 10.655342
MDL 20.099676
MGA 4820.889196
MKD 61.629429
MMK 2399.275404
MNT 4089.475215
MOP 9.229529
MRU 45.702668
MUR 54.625306
MVR 17.66368
MWK 1983.478116
MXN 19.844495
MYR 4.7383
MZN 73.010218
NAD 18.780117
NGN 1561.486923
NIO 42.063056
NOK 11.086445
NPR 173.039193
NZD 2.002045
OMR 0.439314
PAB 1.142966
PEN 3.867586
PGK 5.092264
PHP 69.845651
PKR 317.897734
PLN 4.272876
PYG 6967.940842
QAR 4.166797
RON 5.237023
RSD 117.403487
RUB 84.835971
RWF 1674.041801
SAR 4.288919
SBD 9.210634
SCR 15.177226
SDG 686.108535
SEK 10.997611
SGD 1.478177
SHP 0.853034
SLE 28.278464
SLL 23958.847447
SOS 653.194569
SRD 42.766474
STD 23648.617409
STN 24.443664
SVC 10.000951
SYP 126.289192
SZL 18.775727
THB 37.670571
TJS 10.601367
TMT 3.998949
TND 3.379611
TOP 2.751003
TRY 53.095781
TTD 7.751136
TWD 36.221446
TZS 3002.904112
UAH 51.405724
UGX 4172.38382
USD 1.142557
UYU 45.704664
UZS 13698.428946
VES 693.112226
VND 30072.093021
VUV 135.22422
WST 3.144083
XAF 654.448679
XAG 0.01764
XAU 0.000273
XCD 3.087817
XCG 2.059952
XDR 0.813147
XOF 653.542317
XPF 119.331742
YER 272.615194
ZAR 18.751967
ZMK 10284.383366
ZMW 20.259308
ZWL 367.9028
  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1429

    -0.02%

  • Euro STOXX 50

    18.1900

    6311.32

    +0.29%

  • DAX

    153.8700

    25139.69

    +0.61%

  • TecDAX

    16.8100

    3970.95

    +0.42%

  • MDAX

    -63.9600

    32574.46

    -0.2%

  • Goldpreis

    3.8000

    4206.5

    +0.09%

  • SDAX

    -115.7800

    18395.47

    -0.63%

Durchsuchung bei Selenskyjs engstem Vertrauten Jermak wegen Korruptionsverdachts
Durchsuchung bei Selenskyjs engstem Vertrauten Jermak wegen Korruptionsverdachts / Foto: Oscar DEL POZO - AFP/Archiv

Durchsuchung bei Selenskyjs engstem Vertrauten Jermak wegen Korruptionsverdachts

Der engste Vertraute des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj steht unter Korruptionsverdacht: Bei Präsidialamtschef Andrij Jermak fanden am Freitag Durchsuchungen statt, wie das ukrainische Antikorruptionsbüro (Nabu) und die Antikorruptions-Staatsanwaltschaft mitteilten. Die Maßnahmen seien "Teil einer Untersuchung". Ob die Ermittlungen gegen Jermak mit dem massiven Korruptionsskandal im Energiesektor in Verbindung stehen, der die Ukraine derzeit erschüttert und der bis in das nächste Umfeld des ukrainischen Präsidenten reicht, blieb zunächst unklar.

Textgröße:

Der mächtige Präsidialamtschef Jermak, der als wichtigster Berater Selenskyjs gilt, kündigte an, mit den Ermittlern zusammenzuarbeiten. "Sie haben uneingeschränkten Zugang zu meiner Wohnung erhalten", erklärte Jermak in Onlinediensten. Seine Anwälte seien vor Ort und kooperierten mit den Behörden. Es gebe "keinerlei Hindernisse" bei den Untersuchungen.

Selenskyj hatte seinen Vertrauten kürzlich zum Leiter der ukrainischen Delegation bei den Verhandlungen in Genf über den von den USA vorgelegten Plan zur Beendigung des Ukraine-Kriegs ernannt. Kritiker in der Ukraine werfen dem Präsidialamtschef jedoch vor, er habe zu viel Macht angehäuft. Auch kontrolliere Jermak den Zugang zum ukrainischen Präsidenten und grenze kritische Stimmen rücksichtslos aus.

Erst kürzlich hatte das Antikorruptionsbüro Nabu ein "kriminelles System" aufgedeckt, das nach eigenen Angaben zur Veruntreuung von 100 Millionen Dollar (etwa 86 Millionen Euro) in der Ukraine geführt habe. Im Mittelpunkt der Affäre steht ein enger Freund und früherer Geschäftspartner Selenskyjs, Timur Minditsch. Minditsch und der ebenso beschuldigte Geschäftsmann Oleksandr Zuckermann wurden zur Fahndung ausgeschrieben. Beide Männer, die auch die israelische Staatsbürgerschaft haben, sollen die Ukraine bereits verlassen haben. Der ukrainische Justizminister und die Energieministerin verloren ihre Posten. Ebenfalls zu den Verdächtigen in dem Fall zählt den Behörden zufolge der frühere Vize-Regierungschef Oleksij Tschernyschow.

Im Zentrum des Skandals stehen der Atomkraftwerkbetreiber Energoatom und weitere staatliche Energieunternehmen, wie der Betreiber der Wasserkraftwerke des Landes oder die Unternehmen für Gasförderung und -transport. Bei den Ermittlungen waren Unregelmäßigkeiten in Verträgen zum Schutz des ukrainischen Stromnetzes aufgedeckt worden. Als Reaktion auf den Skandal kündigte Selenskyj eine Umstrukturierung im Energiesektor des Landes an. Auch mögliche Unregelmäßigkeiten in der Verteidigungsindustrie sollen untersucht werden.

In der ukrainischen Bevölkerung löste der Korruptionsskandal Empörung aus - insbesondere, da die ukrainische Energieversorgung durch verstärkte russische Angriffe zum Wintereinbruch bereits stark eingeschränkt wurde.

Russland griff zuletzt massiv Energieversorgungs- und Produktionsanlagen in der Ukraine an. Nach Angaben aus Kiew startete Moskau im vergangenen Monat die schwersten Bombenangriffe auf ukrainische Gasanlagen seit Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022. Dadurch seien rund 60 Prozent der Produktion lahmgelegt worden.

H.Nadeem--DT