Dubai Telegraph - Hurrikan "Melissa" wütet in Kuba - Mindestens zwanzig Tote in Haiti

EUR -
AED 4.114853
AFN 72.829562
ALL 91.605427
AMD 406.790881
ANG 2.006014
AOA 1028.572411
ARS 1700.504849
AUD 1.605657
AWG 2.016809
AZN 1.90158
BAM 1.955276
BBD 2.256795
BDT 138.162939
BGN 1.886211
BHD 0.423286
BIF 3352.600683
BMD 1.120449
BND 1.434815
BOB 13.27244
BRL 5.59194
BSD 1.120499
BTN 108.324942
BWP 15.414865
BYN 3.408686
BYR 21960.809132
BZD 2.253595
CAD 1.598767
CDF 2588.23847
CHF 0.929597
CLF 0.027803
CLP 1094.645951
CNY 7.498216
CNH 7.499896
COP 3601.134015
CRC 511.262857
CUC 1.120449
CUP 26.892786
CVE 110.23543
CZK 24.384681
DJF 199.536475
DKK 7.476311
DOP 67.911783
DZD 150.951508
EGP 58.71525
ERN 16.806742
ETB 182.051466
FJD 2.51793
FKP 0.846736
GBP 0.846165
GEL 2.90217
GGP 0.846736
GHS 13.171467
GIP 0.846736
GMD 82.355377
GNF 9857.355818
GTQ 8.566702
GYD 234.367132
HKD 8.793403
HNL 30.076932
HRK 7.535697
HTG 146.73064
HUF 365.094014
IDR 20046.40921
ILS 3.432452
IMP 0.846736
INR 108.432053
IQD 1697.544643
IRR 1993806.174636
ISK 136.863239
JEP 0.846736
JMD 177.842295
JOD 0.794418
JPY 177.63043
KES 145.321018
KGS 97.983651
KHR 4549.779546
KMF 492.998137
KPW 1008.404857
KRW 1502.388222
KWD 0.348415
KYD 0.93375
KZT 509.173417
LAK 25127.259749
LBP 100342.383701
LKR 370.740551
LRD 191.608602
LSL 18.538627
LTL 3.308396
LVL 0.677749
LYD 7.205067
MAD 11.003048
MDL 20.090611
MGA 4996.659673
MKD 61.558487
MMK 2352.734642
MNT 4028.140721
MOP 9.05707
MRU 44.776989
MUR 53.176229
MVR 17.3113
MWK 1942.978806
MXN 20.652686
MYR 4.577599
MZN 71.607626
NAD 18.538627
NGN 1489.077665
NIO 41.238938
NOK 10.929514
NPR 173.319508
NZD 1.995346
OMR 0.431084
PAB 1.120499
PEN 3.842769
PGK 5.080637
PHP 70.302635
PKR 310.287367
PLN 4.380979
PYG 6373.290399
QAR 4.095601
RON 5.340035
RSD 117.348522
RUB 95.417005
RWF 1651.656952
SAR 4.209271
SBD 9.051071
SCR 16.442586
SDG 673.950897
SEK 11.203596
SGD 1.427345
SHP 0.846581
SLE 27.641457
SLL 23495.255551
SOS 640.328235
SRD 42.232542
STD 23191.041344
STN 24.49343
SVC 9.80437
SYP 14568.083976
SZL 18.535028
THB 37.594468
TJS 10.308735
TMT 3.932778
TND 3.344103
TOP 2.697773
TRY 55.149977
TTD 7.611958
TWD 35.81113
TZS 2958.30645
UAH 50.3267
UGX 4581.770965
USD 1.120449
UYU 45.007927
UZS 13334.423113
VES 981.179372
VND 29019.080414
VUV 133.749561
WST 3.12102
XAF 655.957
XAG 0.018422
XAU 0.00026713622
XCD 3.02807
XCG 2.019458
XDR 0.792216
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.655718
ZAR 18.606463
ZMK 10085.399215
ZMW 22.270026
ZWL 360.784264
SSP 6451.023375
MXV 2.333234
  • Goldpreis

    0.0000

    4216.3

    0%

  • TecDAX

    12.8800

    3978.41

    +0.32%

  • SDAX

    275.4000

    18098.2

    +1.52%

  • MDAX

    483.1000

    29989.9

    +1.61%

  • Euro STOXX 50

    46.6400

    6173.37

    +0.76%

  • DAX

    280.2700

    25087.27

    +1.12%

  • EUR/USD

    -0.0010

    1.1206

    -0.09%

Hurrikan "Melissa" wütet in Kuba - Mindestens zwanzig Tote in Haiti
Hurrikan "Melissa" wütet in Kuba - Mindestens zwanzig Tote in Haiti / Foto: YAMIL LAGE - AFP

Hurrikan "Melissa" wütet in Kuba - Mindestens zwanzig Tote in Haiti

Hurrikan "Melissa" hat am Mittwoch weiter in der Karibik gewütet: Am frühen Morgen erreichte der tropische Wirbelsturm Kuba, wo er nach den Worten von Präsident Miguel Díaz-Canel "beträchtliche Schäden" anrichtete. In Haiti meldeten die Behörden mindestens zwanzig Tote durch Überschwemmungen. Mit Blick auf die Verwüstungen, die der Hurrikan mit der höchsten Kategorie fünf zuvor in Jamaika angerichtet hatte, sprachen die Vereinten Nationen von Zerstörung in nie dagewesenem Ausmaß.

Textgröße:

In Kuba war "Melissa" laut dem US-Hurrikanzentrum (NHC) mit maximalen Windgeschwindigkeiten von 195 Stundenkilometern auf Land getroffen. Die Behörde rief betroffene Menschen auf, auch nach Abzug des Sturms in Schutzräumen zu bleiben. Der Hurrikan nahm danach Kurs auf die Bahamas, wo noch am Mittwoch ein gefährlicher Sturm erwartet wurde. Anschließend sollte er in Richtung Bermuda-Inseln ziehen, wo er voraussichtlich am Donnerstagabend auf Land treffen soll.

"Es waren sehr schwere frühe Morgenstunden", erklärte Kubas Präsident Díaz-Canel im Onlinedienst X, ohne zunächst nähere Angaben zu den Schäden zu machen. Er forderte die Kubaner auf, wegen des immer noch sehr starken Sturms weiterhin Schutz zu suchen.

In Santiago de Cuba im Osten der Insel wateten die Menschen durch überflutete Häuser und Straßen, die von Trümmern übersät waren. Auf den Straßen lagen entwurzelte Bäume, umgekippte Strommasten und heruntergerissene Dächer, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Im größten Hotel der Stadt waren Fenster zerbrochen und einige Decken eingestürzt.

Die staatliche Zeitung "Granma" berichtete von einem über die Ufer getretenen Fluss und und einem Erdrutsch in der Stadt El Cobre. Der Zivilschutz versuche dort, 17 festsitzende Menschen zu befreien, hieß es.

Vor dem Landgang von "Melissa" waren in Kuba den Behörden zufolge 735.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden - vor allem in den Provinzen Santiago de Cuba, Holguín und Guantánamo.

Im östlich von Kuba gelegenen Haiti starben infolge des Durchzugs des Hurrikans mindestens zwanzig Menschen durch Überschwemmungen. Unter den Opfern waren laut dem Leiter der Zivilschutzbehörde, Emmanuel Pierre, zehn Kinder. Weitere zehn Menschen wurden demnach vermisst.

Über Jamaika hatte der Sturm am Dienstag mehrere Stunden gewütet, da er sich nur sehr langsam vorwärts bewegte. Jamaikas Ministerpräsident Andrew Holness erklärte den Karibikstaat zum "Katastrophengebiet". Zwischenzeitlich erreichte der Hurrikan Windgeschwindigkeiten von knapp 300 Stundenkilometern.

Das Ausmaß der Schäden auf Jamaika war zunächst noch unklar, weite Teile der Insel waren am Mittwoch immer noch ohne Strom, das Kommunikationsnetz war stark gestört.

Mit "Melissa" traf erstmals seit 90 Jahren ein Hurrikan mit derartiger Stärke auf Land, wie eine Auswertung von Daten der US-Wetter- und Ozeanografiebehörde (NOAA) durch die Nachrichtenagentur AFP ergab. Der "Labour Day"-Hurrikan, der 1935 die Inselkette Florida Keys im Süden der USA verwüstet hatte, war - wie "Melissa" - mit 300 Stundenkilometern und einem minimalen Luftdruck von 892 Millibar auf Land getroffen.

Der UN-Koordinator in Jamaika, Dennis Zulu, sagte am Mittwoch bei einer Pressekonferenz, dass das Land ersten Einschätzungen zufolge "in einem noch nie dagewesenen Ausmaß verwüstet worden" sei. Der Wirbelsturm habe zu einer "gewaltigen und beispiellosen Zerstörung der Infrastruktur, von Eigentum, Straßen und Netzverbindungen" geführt. Überall im Land seien Menschen in Notunterkünften untergebracht.

Die örtlichen Behörden in Jamaika warnten davor, dass Krokodile wegen der steigenden Pegelstände in Flüssen und Sümpfe in Wohngebiete vordringen könnten. Vor allem Kinder und Haustiere sollten von überschwemmten Gebieten ferngehalten werden.

Nach Angaben der Behörden halten sich rund 25.000 Touristen auf der normalerweise für ihr kristallklares Meer bekannten Insel auf.

Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin sagte, die Bundesregierung sei "angesichts der Bilder und Berichte von enormen Schäden in der Karibik sehr besorgt". Die Lage sei derzeit unübersichtlich. "Wir prüfen als Bundesregierung, wie wir bedarfsgerecht gegebenenfalls auch schnell Hilfe leisten können", fügte die Sprecherin hinzu.

Die Vereinten Nationen teilten mit, sie hätten aus ihrem zentralen Nothilfefonds jeweils vier Millionen Dollar (3,4 Millionen Euro) für Haiti und Kuba bereitgestellt. Das britische Außenministerium kündigte für Jamaika Finanzhilfen von umgerechnet 2,8 Millionen Euro an, um Notunterkünfte, Wasserfilter und Decken kaufen zu können.

Die US-Regierung erklärte, in engem Kontakt mit den Regierungen von Jamaika, Haiti, der Dominikanischen Republik und der Bahamas zu stehen. US-Außenminister Marco Rubio erklärte im Onlinedienst X, dass Rettungs- und Einsatzteams mit lebenswichtigen Hilfsgütern in die betroffenen Gebiete entsandt worden seien. "Unsere Gebete gelten den Menschen in der Karibik", fügte er an.

C.Akbar--DT